Ich kann nur zustimmen.
Die M20K mit -GB Motoren neigen zu hohen Temperaturen. Eine Überholung bei Continental mutiert den Motor zur -LB Variante.
Die 252 hat m.W. Intercooler und ein automatisches Wastegate was die Temeperaturen wohl deutlich besser kontrollierbar macht. Das wäre dann die -MB Variante. Intercooler und Wastegate lassen sich aber wohl auch nachrüsten.
Ich würde auf jedem Fall auf einem Engine-Monitor bestehen! Zumindest die -GBs erfordern viel Aufmerksamkeit
Die Versicherung konnte in unserem Fall ca. 25-30% günstiger werden über eine Mitgliedschaft in der EMPOA.
Ansonsten ein prima Flieger, tolles Handling und im Verbrauch ganz ordentlich bei guter Performance (ca 8.7gal bei ~155KTAS in F120). Die Zuladung sehe ich so im guten Mittelfeld. WIr haben bei unserer M20K 440kg ZUladung. Das reicht eigentlich mit 3 Personen immer.
Die Mooneys sind eher was für Sitzriesen (oder Du holst die Plateuschuhe aus den siebzigern wieder nach vorn). Ich persönlich sitze für Start und Landung zu dicht am Yoke..
Generell macht der Flieger eher Überland , hoch geflogen und IFR Spass. Der Kaffee-Flug ist eher anstrengend. Du musst dem Triebwerik viel Aufmerksamkeit widmen und es läuft endlos Sprit durch um die Temperaturen im Zaum zu halten. Die -252 ist da sicher umgänglicher.
In F100-150 macht der Flieger richtig Laune, ist schnell und sparsam. Es geht aber auch ohne weiteres über F180 hinaus (keine eigenen ERfahrungen) und wer in Sprit und Zylinder investieren möchte, der kommt auch schonmal mit >170kts voran.
Man muss sich aber daran gewöhnen, daß man mächtig trimmen muss. Ganz anders als bei Cessna und Piper. Der Umstieg fiel mir anfangs ganz schön schwer. Aber mit der richtigen Geschwindigkeit gelingen Landungen auch auf Gras problemlos.
Im Approach lässt Du einfach mit dem richtigen Powersettung am FAF das Fahrwerk fallen und gleitest mit 100kts den Glietpfad runter.
Die Tankproblematik wurde schon beschrieben. Angeblich fängt jeder dieser Flieger mit "wet wing" irgendwann an zu lecken.