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Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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1. Juli 2014: Von  an Albert Neumann
Mit ziemlicher Sicherheit muss die EU-Einfuhrumsatzsteuer in dem EU-Land bezahlt werden in demdas Flugzeug zum ersten Mal landet, also in die EU eingeführt wird.
1. Juli 2014: Von Thomas Dietrich an  Bewertung: +1.00 [1]
Ne Ne Alexis, so einfach ist das schon lang nicht mehr.
Es kommt aufs gewicht und ALter der Maschine an.


Also irgendwo landen T1 beantragen , heimfliegen und dort verzollen.


Zitat LBA:

Der entgeltliche innergemeinschaftliche Erwerb eines neuen Luftfahrzeuges unterliegt seit dem 01. Januar 1993 ausnahmslos der Umsatzsteuer in der Bundesrepublik Deutschland.

Ein innergemeinschaftlicher Erwerb liegt vor, wenn das neue Luftfahrzeug aus einem EG-Mitgliedsstaat in die Bundesrepublik gelangt. Dabei ist es unerheblich, ob der Lieferer oder der Abnehmer das Luftfahrzeug in das Inland befördert oder versendet hat.

Privatpersonen, nicht unternehmerisch tätige Personenvereinigungen und Unternehmer die das Flugzeug für ihren nicht unternehmerischen Bereich erwerben (§ 1b UStG), haben für jedes erworbene neue Luftfahrzeug, neben der vorstehenden Erklärung, zusätzlich eine Umsatzsteuererklärung (Fahrzeugeinzelbesteuerung) bei ihrem Finanzamt einzureichen. Bitte setzen Sie sich dazu mit Ihrem zuständigen Finanzamt in Verbindung.

Unternehmer, die das Luftfahrzeug für ihren unternehmerischen Bereich erwerben oder juristische Personen, die nicht Unternehmer sind oder die das Luftfahrzeug nicht für ihr Unternehmen erwerben, haben die vorstehende Erklärung ebenfalls auszufüllen. Der Erwerb des Luftfahrzeuges ist im allgemeinen Beteuerungsverfahren Ihrem zuständigen Finanzamt anzuzeigen.

Im Sinne des UStG sind Luftfahrzeuge mit einer Höchstabflugmasse (MTOW) von mehr als 1.550 kg anzuzeigen.

Als neu gilt ein Luftfahrzeug, wenn zum Zeitpunkt des Erwerbs die Inbetriebnahme nicht mehr als drei Monate zurückliegt oder das Luftfahrzeug nicht länger als 40 Betriebsstunden genutzt worden ist.

Bemessungsgrundlage für die Besteuerung ist grundsätzlich der in Rechnung gestellte Betrag.

Bei ausländischen Währungseinheiten wird als Bemessungsgrundlage der am Tag des Erwerbes geltende Kurs zu Grunde gelegt. Dieser ist durch Bankmitteilung oder Kurszettel nachzuweisen. Der Nachweis ist der Umsatzsteuererklärung beizufügen.

Die Umsatzsteuer auf den Erwerb ist bis zum 10. Tag nach dem Tag des Erwerbs anzumelden und zu entrichten (§ 18 Abs. 5a Satz 4 UStG i.V.m. § 13 Abs. 1 Nr. 7 UStG).

Bei Fragen zu diesen Ausführungen wenden Sie sich bitte an das für Sie zuständige Finanzamt!

2. Juli 2014: Von Torsten Grabau an Thomas Dietrich
40 h ist relativ wenig, um von einem Neu- ein Gebrauchtflugzeug zu machen.

Was mich jetzt interessieren würde ist, wie das bei Gebrauchtflugzeugen ist. Kann ich bspw. ein gebrauchtes Flugzeug in den USA kaufen, Ferry über Schottland mit T1 und dann in Luxemburg 15% Einfuhrumsatzsteuer bezahlen?

Wie ist das wenn ich rüberfliege, mir eine neue Engine einbauen lasse (Veredelung) und dann zurückkomme? Kann ich das genau so machen (T1 und ELLX)?

Wenn das nicht so wäre, wären dann nicht alle Importe, die bis 2010 mit 0% VAT über Dänemark gingen ungültig?
7. Juli 2014: Von Torsten Grabau an Torsten Grabau
Gut, habe ich halt beim Zoll nachgefragt.

Natürlich kann man Flugzeuge und auch passive Veredelung (neuer Motor, siehe oben) in einem EU-Land seiner Wahl versteuern. Hier bietet sich Luxemburg mit dem günstigsten Steuersatz von 15% an. Falls die Range nicht ausreichend ist, landet man an irgendeinem EU-Zollflugplatz, lässt sich ein T1 ausstellen und fliegt dann nach Luxemburg. Danach ist das erledigt und die Maschine ist im Free Flow in der EU.

Das mit den Neuflugzeugen oben habe ich nicht explizit nachgefragt. Ich wage es aber zu bezweifeln. Das ist nicht EU-kompatibel und höchstwahrscheinlich veraltet.
8. Juli 2014: Von Thomas Dietrich an Torsten Grabau
Thorsten, EU Recht und nationales Steuerrecht sind schlimmer als jedes Bordell im Mittelalter.

Überall stinkts, gar nichts passt und überall sitzt die Pest.

Auch Neuwagen ( bis 6 Mo nach der ersten Inbetriebnahme und nicht weniger als XXX Km ) und das ist um $ 1b des USt Gesetztes der BRD definiert, müssen in der BRD versteuert werden. Eine im EU Aussland bezahlte MWst wird nicht anerkannt.

Lass es Dir besser vom Zoll schriftlich geben.
8. Juli 2014: Von Torsten Grabau an Thomas Dietrich
Habe ich, allerdings eben nicht für Neufahrzeuge/flugzeuge. Es kann natürlich sein, dass es hier Sonderregeln gibt. Es gibt ja auch diesen Re-Import Markt für EU-Neufahrzeuge usw.

Aber meine Frage bezog sich rein auf Gebrauchtflugzeuge bzw. passive Veredelung dieser im Nicht-EU-Ausland. Hier kann ich frei wählen, in welchem EU-Land ich die MwSt zahle und auf dem Weg dorthin ein T1 in Anspruch nehmen. Danach ist die Maschine im freien Verkehr. Der Unterschied von 4% zwischen Luxemburg und Deutschland kann bei einem Privatkauf schon erheblich was ausmachen. Das sind einige Tankfüllungen.

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