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Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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26 Beiträge Seite 1 von 2

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28. Januar 2026 11:09 Uhr: Von F. S. an ingo fuhrmeister Bewertung: +1.00 [1]

Im Normalfall - also 99,9999% der Zeit - ist die Anzeige des CO-Werts nichts anderes, als eine weitere irrelevante Zahl (deswegen nenne ich sie nicht "Information"), die im Cockpit angezeigt wird und damit eigentlich nur vom Fliegen ablenken kann.
Im Warnfall hilft die Anzeige einer Zahl allerdings, Vertrauen zu schaffen. Viele Menschen haben im Falle eines Alarms sofort den Reflex, wissen zu wollen, wie hoch der Wert den wirklich ist, weil das eine psychologische Scheinsicherheit schafft, dass der Alram berechtigt ist.
In so fern wäre objektiv ein Gerät optimal, dass den CO-Wert nur im Alarmfall anzeigt - alternativ eine Anzeige, die Normal dunkel ist und den Wert nur anzeigt, wenn man auf einen Knopf drückt.

Aber: Menschen lieben Scheininformationen. Piloten sind fasziniert von "Kollisionswarnsystemen", die viele bunte Punkte anzeigen, auch wenn sie rational wissen, dass 99,99% dieser Punkten für die Kollisionsvermeidung völlig irrelevant sind und nur ablenken - man würde mit den entsprechenden Fliegern eh nicht kollidieren, auch wenn man nicht wüsste, dass sie da sind. Aber ein solches System, dass nur dann etwas anzeigt, wenn es ein tatsächliches Kollisionsrisiko erkannt hat, würde sich nur sehr schwer verkaufen.

Deswegen ist meine Vorhersage: Für ein Gerät, dass den CO-Wert permanent numerisch anzeigt kann man einen deutlich besseren Preis erzielen, auch wenn es objektiv nicht besser sondern wahrscheinlich sogar schlechter ist.

28. Januar 2026 12:48 Uhr: Von Alexis von Croy an F. S. Bewertung: +2.00 [2]

Der CO-Warner, den ich benutze (der gelbe von Honeywell, 2 Jahre Lebensdauer, ca. €100) macht genau das: er warnt optisch und aktisch wenn der Wert zu hoch wird.

Traffic stellt man so ein, dass nur die relevanten Ziele angezeigt werden. Ohne Traffic fliege ich gar nicht mehr, da ich Midairs für eine der größten Gefahren halte.

28. Januar 2026 12:53 Uhr: Von ingo fuhrmeister an F. S.

danke F.S. - jetzt hat sich gezeigt, aus vielen gesprächen mit ärzten und neurologen und pathologen, daß - wenn

1. bereits unter einfluß von CO bereits das auge nicht mehr soooo scharf stellen kann...auch schon bei werten um die 100ppm und das auge ein teil des gehirns ist, das gleich mit leidet

2. das ohr, wie andere sinne auch - über datenleitungen mit dem hirn verbunden sind und anders die daten als das auge neurologisch gesehen übertragen.

3. wenn der pilot durch schall auf die gefahr aufmerksam gemacht wird, es besser wirkt - als optisch in einer graphik, als rotes licht oder schrift. wobei ROT die erste farbe in diesem fall ist, die im hirn ausfällt.

ich kann mit unserem neuen BAC CO-Patrol auf ein cell-phone übertragen, einen wert - ja - aber die interpretation m.e. dauert im verteidigungsfall zu lange, deswegen sirenen....

vielleicht könnte der geschätzte kollege AvC sich einmal äußern, ob er nicht mein signal vom CO-patrol in seine app übernehmen könnte und das optisch noch schöner rausarbeitet...das optiker und akkustiker im verteidigungsfall entsprechend gewarnt werden können.

mfg

ingo fuhrmeister

28. Januar 2026 13:07 Uhr: Von Markus S. an Alexis von Croy Bewertung: +1.00 [1]

Volle Zustimmung. Der Honeywell erfüllt bestens seinen Zweck. ;-)

Traffic nehme ich in erster Linie akustisch wahr. Die Kursrose ist hilfreich beim lokalisieren.

28. Januar 2026 16:12 Uhr: Von Chris _____ an F. S. Bewertung: +1.00 [1]

Es ist nicht nur Scheininformation. Wenn der CO-Warner immer 0 anzeigt oder das Trafficsystem nie andere Flugzeuge, dann kann das dran liegen, dass sie nicht funktionieren. Insofern ist die Anzeige eines Wertes, vor allem wenn der nachvollziehbar ist, die Funktion des Sensors verifizieren.

29. Januar 2026 11:02 Uhr: Von Ernst-Peter Nawothnig an Chris _____ Bewertung: +3.00 [3]

Und wer mit mobilen CO-Warnern aller Art unterwegs ist, kann sich für kleinstes Geld ein Prüfgerät mit definierter CO-Erzeugung leisten. Damit lässt sich die ordnungsgemäße Funktion und jenseits aller Werksangaben die tatsächliche Lebensdauer eines Melders nachweisen. Die kann auch durchaus länger sein als angegeben. Achtung: Prüfknöpfe an CO-Meldern, soweit vorhanden, testen nicht die chemische Sensorfunktion, sondern die Elektronik. Also nicht die Signalerzeugung, sondern nur die Signalverarbeitung. Ein Witz, aber nach DIN EN 50291 zulässig.

Guckst du CO-MELDER-PRUEF-SHOP.de im Menü erfährt man auch als Nichtkäufer alles über CO-Melder, ihren Einsatz in der Fliegerei und was es im Ernstfall bringt, über das Thema Kohlenmonoxid mehr als üblich zu wissen.

Wenn Ingo hier werben darf ... der Unterschied ist allerdings, er muss davon leben, ich nicht.



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PrufverfahrenVergleich.jpg

29. Januar 2026 12:49 Uhr: Von ingo fuhrmeister an Ernst-Peter Nawothnig

uii...danke...deine seite kannte ich noch nicht...

aber punkt 3 für die flieger: display...gut und schön...kannst im ernstfall interpretieren ob rauf oder runter? dann wirds wieder aufwendig! unsere überarbeitung der elektronik ist mit LAUTEM ton UND darstellung auf mobil-phone wenn gewünscht.

ich würde eher lt vieler kunden auf das display verzichten, um im verteidigungsfall heizung aus, fenster auf...nearest APT ---> DD

sind deine geräte für die luftfahrt zugelassen? meine ja!



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29. Januar 2026 15:19 Uhr: Von Manni Fold an Ernst-Peter Nawothnig Bewertung: +1.00 [1]

Danke! Super. Ich habe seit zehn Jahren (!) einen CO-Melder von Hornbach im Gepäcknetz am Fußraum. Er funktioniert makellos. Stoße ich beim Einsteigen mit dem Fuß gegen den Testknopt jault er auf. Die Batterie tausche ich anläßlich des Frühjahrsputzes aus und teste auch in des Auspuff des alten Benziners am Flugplatz. Habe sogar Kohlenmonoxyd, also Motor ohne Katalysator und Kohlendioxyd nach dem Kat getestet. Funktionert. Kosten seinerzeit? Knappen Fuffi.

29. Januar 2026 18:25 Uhr: Von Sebastian S. an Manni Fold

Ich habe von einem renommierten Gaslieferanten eine 300 pm Prüfflasche, Familienmitgliedes prüfe ich meinen Honeywell Melder mit dem entsprechend Schlauchsdapter. Finde ich persönlich etwas präziser und einfacher, als das hier vorgestellte Verfahren. Alles finanziell vernachlässigbar.

29. Januar 2026 18:45 Uhr: Von ingo fuhrmeister an Sebastian S.

lass mich raten...linde minican?

29. Januar 2026 19:10 Uhr: Von Ernst-Peter Nawothnig an Sebastian S.

Deutlich gassparender geht es noch mit einer Plastiktüte. Melder rein, Luft mit dem Mund absaugen, sparsam Gas einleiten. 300 ppm bleiben bei Ausschluss von Fremdluft zuverlässig erhalten. Aber: Was kostet denn diese Flasche? Wieviele Prüfungen stecken drin? Meine Box verursacht keine Verbrauchskosten. Auch für 1000 Tests fallen nur 20 kopierte A4 Seiten an.

30. Januar 2026 07:40 Uhr: Von Sebastian S. an Ernst-Peter Nawothnig

War gerade mal bei Dir im Shop, das ist natürlich ultragenial und einfach, das werde ich mir auch zulegen, wenn mein Prüfgas leer ist.

31. Januar 2026 05:52 Uhr: Von Chris _____ an Sebastian S. Bewertung: +2.00 [2]

Meinen mobilen CO-Melder hab ich einfach am Auto-Auspuff getestet. Die Zahl ging hoch, fertig. Wenn ich mit fettem Gemisch am Rollhalt stehe oder langsam fliege, sehe ich auch eine Zahl größer Null (aber viel kleiner als die Alarmgrenze). Das schafft Vertrauen. Im Flug, Lean of Peak, zeigt der Melder immer Null an.

31. Januar 2026 10:29 Uhr: Von Alexis von Croy an Chris _____

Beii einem modernen Benziner mit KAT ist das kein sehr aussagekräftiger Test. Kommt auf das Gerät an, aber zB Haushalts-CO-Warner schlagen am Auspuff oft gar nicht an.

31. Januar 2026 10:38 Uhr: Von ingo fuhrmeister an Alexis von Croy

und vor allen dingen...was ist mit der cross-selectivity...???

31. Januar 2026 11:43 Uhr: Von Ernst-Peter Nawothnig an Chris _____

Du solltest schon wissen, ob dein Melder nicht nur "noch irgendwie am Leben ist", sondern ob er halbwegs korrekte Werte anzeigt. Sonst hast du im Ernstfall keine Entscheidungsgrundlage, wie gefährlich die Lage ist. Was machst du wenn er anschlägt und bei "Fenster auf" nicht aufhört? Wenn du glaubhafte 150ppm angezeigt kriegst, kannst du relativ entspannt zu geeigneten Flugplätzen weiterfliegen. Wer aber seinen Alarm nicht bewerten kann - soll der den nächsten Acker küssen?

31. Januar 2026 13:06 Uhr: Von ingo fuhrmeister an Ernst-Peter Nawothnig

Deswegen haben wir einen twin-sensor als referenz

31. Januar 2026 13:34 Uhr: Von Ernst-Peter Nawothnig an ingo fuhrmeister Bewertung: +1.00 [1]

Richtig! Du lieferst ja speziell entwickelte Einbaugeräte und kannst alles berücksichtigen was dafür sinnvoll ist. Diese Geräte sind durch die Dauerstromversorgung allemal langlebiger als Batterie-Melder, die mit der trickreichen Auswertung ultrakurzer Stromstöße zurechtkommen müssen, weil man sonst große Akkupacks anflanschen müsste. Aber das alles weiß der Normalverbraucher ja nicht. Technisches Wissen gilt heute generell als entbehrlich, das führen unsere Politiker täglich in peinlicher Breite vor. Zurück zum Thema: Es ist durchaus kein Luxus, ZWEI CO-Melder mitzuführen. Aber auch das befreit den Piloten nicht davon, sich zu informieren und in gewissen Abständen drum zu kümmern. Sicherheit entsteht nicht, wenn mal 1x 100 Euro ausgibt und das Ding für den Rest des Lebens für gegessen hält.

31. Januar 2026 13:46 Uhr: Von Manni Fold an Alexis von Croy Bewertung: +2.00 [2]

Beii einem modernen Benziner mit KAT ist das kein sehr aussagekräftiger Test. Kommt auf das Gerät an, aber zB Haushalts-CO-Warner schlagen am Auspuff oft gar nicht an.

Alexis, das mag sein, wenn ihn bei TEMU bestellst. Aber Norm ist, daß die Geräte Kohlenmonoxid CO oder Kohlendioxid CO2 anzeigen müssen. ( Kohlenmonoxid ist vor dem Katalysator, -dioxid dahinter. Darum ist auch ein Auspuffselbstmord seit Kat so extrem mühsam geworden..Nur noch mit Diesel blöder. Deshalb kommt es auch im Krimi nicht mehr vor. ;-))) )

31. Januar 2026 17:14 Uhr: Von Alexis von Croy an Manni Fold

Ich glaube da sind ein paar Widersprüche in Deinem Post.

Ich kann Dir nur sagen:

- Der CO-Detektor den ich habe ist ein Qualitätsprodukt von Honeywell, das in vielen Branchen eingesetzt wird
- Da wo ich ihn kaufe ist er von Haus aus für eine Luftfahrt-Schwellenwert eingestellt.
- Ich habe es vergangenes Jahr ausprobiert: Als meine Tür beim Rollen zur Tankstelle nicht richtig zu war hat er sofort reagiert – später am Autoauspuff auch nach zwei Minute nicht.

31. Januar 2026 17:29 Uhr: Von Manni Fold an Alexis von Croy Bewertung: +1.00 [1]

wo ist jetzt der Widerspruch?

31. Januar 2026 23:28 Uhr: Von Alexis von Croy an Manni Fold

Vielleicht habe ich Dich falsch verstanden, jedenfalls ist der Honeywell CO-Sensor nicht von TEMU.

1. Februar 2026 10:51 Uhr: Von ingo fuhrmeister an Alexis von Croy

der honeywell sensor ist von figaro in japan...tgs-2442...auf co calibriert

1. Februar 2026 10:54 Uhr: Von Manni Fold an Alexis von Croy

Achso... habe vergessen welche empfindsame Seele am anderen Ende sitzt. Also: Nein Alexis, ich habe nicht explizit Dich gemeint mit dem "TEMU"-Konsumenten. Die Tücken dieses Systems wähnten Dich. Also: Du bist ein Vollprofiluftfahrtjournalist und würdest niemals irgendein technisches Wartungs- oder Ausrüstungsteil unter dem Goldstandard von Honeywell, Garmin und Konsorten anschaffen und nutzen. Warum aber zeigt Honeywell den Auspuffauswurf nicht als giftig an? Weil er aus einem amerikanischen Motor kommt? Sind wir also schon so weit. :-)))

1. Februar 2026 11:18 Uhr: Von ingo fuhrmeister an Manni Fold Bewertung: +1.00 [1]

america first...


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