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Hallo Michael,
vielleicht ein Tip eines Fliegerkollegen, der öfter auch aus EDFE Richtung Dortmund fliegt und was "FS" meint:
nicht gleich nach ECHO nach Norden abbiegen, sondern weiter nach Nord-Osten Richtung BAMTO (bei Karlstein am Main an der A45; ein IFR Fix, den man VFR nicht unbedingt kennt), erst dann nach Norden abbiegen, damit bist Du nicht unter dem 1.500 (D) bzw. 2.500 ft C-Deckel "eingeklemmt"...

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Danke Wolfgang. Ich bin dann im 2500er Bereich abgedreht, das ging dann noch. Richtung Gießen dann weiter bis kurz vor 5000ft.
Was mich persönlich nervt ist die TMZ Dortmund. Gibt gute Gründe dafür, stört aber bisschen den "Flow".
Sonst gut zu fliegen solange das Sauerland frei ist. So bockig wie Dienstag abend brauche ich das aber nicht oft.
Die IFR Fixes kann man sich bei Skydemon ja anzeigen lassen.
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Die Tango-Route nach ABUMO tut aber auch nicht weh und spart ein paar Meter gen Norden. Und hat den Vorteil, dass man ABUMO wunderbar als IFR-Pickup, bei Z-Flugplan, nutzen kann.
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Tango geht aber bei 08 nicht oder? Zumindest hatte ich das so verstanden. Im Anflug bin ich über Tango.
Anbei meine Abflugroute. Fürs nächste Mal bisschen später abdrehen hab ich mir mitgenommen. Ging so aber auch.
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In der AIP steht zwar, dass für die 08 Echo der Abflug ist. Da steht aber auch, dass man jederzeit um Ausnahmen bitten darf. Und wenn man Tango gen Norden nimmt, ist das sicher lärmvermindernder, als erst nach Echo zu kurven um dann über besiedeltem Gebiet nach Norden zu fliegen. Am Ende des Tages gilt: Fragen kostet nichts.
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Okay habe ich noch nie dort so erlebt, außer das man eventuell yankee nutzen kann. Seitdem der AFISO-Dienst am Platz vorgehalten wird, würde ich eher davon abraten.
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Von was abraten? Vom Fragen? Also ich würd nie vom fragen abraten. Schon gar nicht in der Fliegerei.
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Naja du kennst ja Egelsbach sicherlich auch gut. Fragen kannst du alles, nur ist die ATZ unkontrolliert und am Ende ist der PIC verantwortlich. Meiner Einschätzung nach wäre es kurz bevor der Platz zu macht und du der letzte wärst sinnvoll sowas zu fragen. Im Regelbetrieb würde mich es wundern das die das empfehlen eine andere Route außer vllt yankee vorschlagen. Wenn ich mir vorstelle das bei der 08 wenn ich über Tango reinkommen möchte mir aber einer entgegenkommt, hmm schwierig. Natürlich bei anderen Plätzen selbiges da weiß man ja auch nie wie einer an-/abfliegt. Aber für Egelsbach wenn überhaupt nur für einen Local machbar. Es gab mal ne Situation wo ein fremder als Nummer 2 auf die 26 im langen endanflug war und merkte er ist schneller, damals der Flugleiter noch es würde auch die 26 gras gehen. Am Ende war es ne Außenlandung weil wer dazwischen gelandet wae. Nach Landung "D-E...." nach dem abstellen bitte hoch kommen wegen der außenlandung. Von daher unnötig. Grüße
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Yankee wär in meinem Fall schon deshalb schwierig geworden weil direkt hinter mir ein HPA mit 200kts raus ging.
Letztendlich hat aber alles gut funktioniert. War nur sehr ruppig. Wenn das Sauerland offen ist kommt man auch wirklich schnell hin.
Trotzdem spart man ab Hamm odee Dortmund gegenüber dem ICE wirklich wenig Zeit. Aber darum geht es ja nicht wirklich;).
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Du kannst danach Fragen ... aber wenn Du kein Rettungsheli auf dem Weg zur BGU bist, wird die Antwort "nein" sein...
Für den verantwortungsvollen PIC gibt es zudem noch einen weiteren Grund, von Echo nicht direkt nach Norden abzubiegen, sondern den kleinen Schlenker über BAMTO zu fliegen: Auf dem Weg von Echo direkt nach Norden brettert man ziemlich genau über Tango drüber und fliegt damit genau in den anfliegenden Verkehr. Das ist zwar legal nicht verboten, aber halt sehr schlechtes Airmanship.
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Ja kann man machen, grundsätzlich kann sich aber auch ein relativ gutes Bild anhand des Funkverkehrs machen über an-/abfliegenden Verkehr. Zum Thema Routen stimme ich dir da voll zu.
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Als Alternative zu Egelsbach bietet sich beim Reiseziel Höchst der Flugplatz Mainz-Finthen EDFZ an. Der Flugplatz hat Busanschluss, zudem gibt es App 2 Drive-Leihwagen. Mit Bus und S-Bahn dauert die Fahrt nach Höchst zwischen 00:53 und 01:04 Std. Mit dem Auto fährt man je nach Tageszeit ca. 00:30 bis 00:45 Std.
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Danke für den Tipp mit Mainz. Ich will da irgendwann auch mal hin, hatte das aber tatsächlich nicht auf dem Schirm..Flugzeit ist sogar praktisch gleich.
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Genau das würde ich nicht machen, sondern KOSEK nehmen.
Ich beobachte ständig, dass die Kollegen mit Moving Maps wenige hundert Meter an den Luftraumgrenzen entlangfliegen. Das empfinde ich aber als höchst unsicher. Die ANP eines China-Tablets kann schon variieren. Dazu kommt, dass man sich auch durch Funk oder Verkehr ablenken lassen kann. Oder man kann sich durch starken Wind versetzen lassen. Das Tablet kann ausgehen. Und wie viel Reaktionszeit hat man dann?
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nun ja, das ist leider ein häufig beobachtetes Phänomen beim VFR-Fliegen mit Moving Maps:
Niemand muss hier exakt der "Magenta-Linie" folgen, man darf da gerne zur "sicheren" Seite abweichen und 1, 2 Meilen daneben fliegen, auch gerne nach terrestrischen Mermalen (Visual - VFR = rausgucken) - im konkreten Fall hier zB die Sendeanlagen bei Seligenstadt.
Sowohl das Beispiel BAMTO als auch die o. g. Sendemasten sollen nur ein Beispiel sein. VFR einfach öfter mal dran denken, dass man nicht zwangsläufig dem berühmten "Strich auf der Karte" folgen muss, sondern einfach mal den Bodenmerkmalen, einer "sinnvollen" Route außerhalb von Höhenrestriktionen etc. Die Moving Map sollte ein unterstützendes Hilfsmittel, nicht das absolute Navigationsmittel sein.
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@wolfgang L: du wirst es nicht glauben, wieviele das tun! ich habe es selbst mit schrecken auf einigen flügen selbst erlebt...da wird die moving map als mutter der navigation angebetet...
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Wenn Du in Oberschleißheim (EDNX) oder Landshut (EDML) "1-2 Meilen neben der Platzrunde" fliegst löst das Ärger und x Telefonanrufe am Turm aus.
Ich halte es für besser "genau auf dem Strich" zu fliegen – da ist sowieso keiner. Und wenn in Landshut bei Westwindlage 10 Piloten pro Tag "Gegenanflug" melden, dann sind sie immer im Rechten Gegenanflug.
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von "Platzrunden" hat hier keiner was geschrieben ;-).
Es geht um die Navigation im Überlandflug unter VFR.
Neulich gesehen, dass für einen 2-Std. VFR-Flug ein Routing mit 12 - 14 Waypoints geplant war.
Die Route konnte man auch mit Start- und Zielpunkt und mit 1 (einem) Fix zwischendrin zur Vermeidung des Durchflugs einer Kontrollzone planen.
Für einen Flug beispielsweise entlang eines Flußlaufes oder einer Küste muss man auch nicht jede Richtungsänderung im Tablet vorplanen, man kann hier nämlich einfach dem natürlichen Strich auf der Erdoberfläche folgen.
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Aber ganz im Ernst: Ich hatte den Hinflug tatsächlich neben Skydemon auch "nach alter Väter Sitte" geplant, und meine Skydemon Waypoints waren mit denen meiner App, und meiner Karte identisch.
War tatsächlich cool wenn man auf der Liste stehen hat dass in 5 Minuten Hirzenhain kommen sollte, und das dann auch nach 5 Minuten auftaucht.
Als Backup sicherlich ganz schön, aber alleine damit fliegen - ich frage mich wirklich wie man das in den 80ern und 90ern gemacht hat (Feedback gerne willkommen). Die ersparte Workload nutze ich persönlich lieber fürs rausschauen. Und in der Nähe von Lufträumen kommt das m.E. schon an seine Grenzen.
Zurück habe ich zwar auch so geplant, aber letztendlich flog ich dann doch nach Skydemon.
Was allerdings wirklich hilft: Kurse aufschreiben und dann auch im Kurskreisel eindrehen.
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VORs beherrschen, Koppelnavigation beherrschen, und halt ganz normal auf die Karte gucken. Klappte ja auch früher mit dem ganz normalen Straßenatlas ;-).
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Und wenn der Todesstreifen in Sicht kam, war man zu weit östlich ;).
Wir wissen es ja auch, wenn man mehrfach in einem Gebiet unterwegs ist, dann kennt man sich eh irgendwann aus. Ich war dieses Mal halt das erste Mal bei Gießen und Hanau.
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Insbesondere die Planung war damals eine ganz andere: Kleinräumig hätte man Echo nach dem Abheben an Hand der grossen Hallen am Westrand von Eppertshausen gefunden. Danach kann man gerade auf die Funkmasten in Mainflingen zufliegen, die man vo dort aus sieht. Genau darüber kann man sicher auf bis zu 3.500ft nach Norden drehen. Alternativ flight man von Echo aus eben erst mal Westkurs, bis man auf 9 Uhr den Staudinger (das Kraftwerk bei Großkrotzenburg) sieht. dann weiss man auch, dass man nach Nord drehen kann. Die großräumigere Navigation war dann entweder mit VORs/NDBs oder über Kompass und Landmarken. Den Main entlang kommt man von Egelsbach aus bis nach Nürnberg. Ich musste in der Segelflugprüfung noch auf einer "blinden Karte" von Deutschland alle Flüsse und Kanäle beschriften können...
Allerdings habe ich auch den Eindruck, dass Streckenflüge heute viel häufiger sind, als in den 80ern. Liegt sicher auch daran, dass damals der Luftraum in Deutschland viel komplexer war, als heute.
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