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Fliegen... gefährlich? Für wen eigentlich?
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53 Beiträge Seite 2 von 3
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weil Luftfahrt halt soooo ... ja was, eigentlich ? ...ist.
schon mal von ki gehört? du tipst nicht so schnell, so schnell hat die dir das ausgerechnet: risikofaktor tod ga/kfz ≈ 65
die zahl bezieht sich für die ga auf die usa und für kfz auf die brd
ansonsten aber ein überaus geiler paragrafenreiterthread für paragrafenreiter die auch mal gegen paragrafenreiter paragrafenreiten wollen ;-)
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Gefährliche Dialektik! Wir haben in Deutschland 50 Mio PKW und X Motorräder. ( In A ist traditionell alles ein Zehntel davon).Das ergibt andere Skaleneffekte. Die Zahl der tödlichen Unfälle hat sich von knapp 15.000 in den Siebzigern auf 2.700 2024 reduziert, bei Verdoppelung der Kfz.
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also...fliegen ist nicht gefährlich...leider nur neidbedingt und beamtenbedingt teurer und natürlich überreguliert....alles, was freiheit bedeutet...wird reguliert...ich war gester HIER
beim fliegen...umschreiben easa-lapl easy, fliegen bis zum abwinken, freundliche leute, ehem. mig29 pilot instructor...da weis man, was man macht....
abends usbekishes lamm erstochen, mit kirgisischer suppe verfeinert, mit chinesischen austernpilzen und gemüsesuppe vorher den bauch angeregt....für den nächsten tag missionen abgesteckt...mal sehen, was die fliegerische freiheit hier in russland noch alles bereit hält! eine alte mig21 steht auch noch im hangar....triebwerke riechen verdammt gut....mal sehen...vielleicht gegen ein gutes jet-a1-additiv für einen kaffeeflug gespendet...da wird nicht viel gefragt...haube zu...los gehts im 2sitzer...
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Ich bezweifle, dass das mit GA/KFZ bei 65 liegt. Da dürftest Du die KI falschgefüttert haben. Ich spreche nicht davon, wie hoch die Wahrscheinlichkeit des Eintritts von eines Verletzung oder Tod bei Nutzung eines GA-Flugzeuges vs. eines KFZ ist, sondern davon, wie hoch die Wahrscheinlichkeit für einen Unbeteiligten Dritten ist, durch ein GA-Flugzeug verletzt/getötet zu werden vs. dieser Wahrscheinlichkeit durch ein KFZ. Laut Deiner Aussage (GA/KFZ ca. 65:1) müssten die Zeitungen voll von Horrormeldungen sein, bei denen Unbeteiligte ums Leben kommen, weil Ihnen Cessna´s, Piper´s, etc. auf den Kopf fallen... Und diese Fremdgefährdung wäre für mich das einzige Kriterium dafür, dass bei Privatpiloten andere (strengere) Maßstäbe bezüglich Medical anzusetzen sind als bei Privat-PKW-Fahrern. Denn auch die nehmen bis zu 8 Passagiere in ihrem Kleinbus mit...
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Das hängt wesentlich davon ab, wen Du als "unbeteiligt" ansiehst. Jemand der den Unfall nicht selber verursacht hat? Jemand, der nicht im Fahr-/Flugzeug des Unfallverursachers sitzt? Jemand der nicht am Straßen-/Luftverkehr teilnimmt? Im 2 dieser 3 Fälle ist das Flugzeug wahrscheinlich deutlich unsicherer...
Zudem ist klar und auch verbreitet akzeptiert, dass viele Regeln (z.B. Helm-/Gurtpflicht) eben gerade dem Schutz von "Beteiligten" dienen sollen.
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Ich spreche nicht davon, wie hoch die Wahrscheinlichkeit des Eintritts von eines Verletzung oder Tod bei Nutzung eines GA-Flugzeuges vs. eines KFZ ist
aber ich
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und? was kann man denn nun tun? versuchen den einzelnen Mitarbeitern dort - die im Zweifel noch nie eine "kleinen" Flieger von innen gesehen haben geschweige denn auch nur vom Ansatz her verstehen, warum so ein Ding eigentlich fliegt? Solange in "MAY DAY"-Filmen immer nur der Laie sieht, das Piloten "in Not" an irgendwelchen "Knüppeln und Lenkern" herumzerren um den Absturz zu verihndern... eine endlose Liste. Jeder Knalli mit dem entspr. Führerschein für PKW kann sich auf der Straße "wie Sau" verhalten und Unfälle verursachen, man hat sich eben daran gewöhnt. Komisch, dass sich von der Pilotenschar noch niemand ernsthaft gewehrt hat, diesen ganzen Prüfungskram zu verhindern, oder....was sagen denn eigentlich die "Fachleute" des DAeC dazu? Könnte es womöglich sein, dass sich diese Schar ihrer "Besonderheit" rühmt? Man sollte vielleicht einmal einen Psychologen befragen, ob der aber zu einer Erkenntnis kommt?
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Der DAeC ist ein völlig machtloser innerlich zersplitterter Verein, der jahrzehnetelang mit Strukturkämpfen ausgelastet war und dieses Manko immer noch nicht überwunden hat. Er hat zwar den Anspruch die gesamte Kleinfliegerei zu vertreten, aber den konnte er nie durchsetzen. Die Flieger sind ja in der Regel zu geizig, zu individualistisch und spartenverliebt, um eine Einheitsvertretung wirksam werden zu lassen, die ihnen dann auch mal im höheren Interesse auf die Finger hauen oder das Maul verbieten müsste.
Auf der Gegenseite, die über den DAeC und seine Konkurrenten nur müde lächelt, sieht es kaum anders aus. Mit dem Unterschied, dass dort die Macht zuhause ist. Wer braucht EASA, LBA, DFS, BAF, BMV, Landesluftfahrtbehörden und Regierungspräsidien, die alle gleichzeitig am Luftfahrtbrei herumkochen, nach Juristenmanier Arbeit und Verantwortung hin und her schieben, sich um Kosten und Nutzen nicht kümmern müssen und nie zu einem stimmigen Ergebnis kommen?
Bürokratie ist wie Fußpilz. "Plötzlich" ist sie da, keiner will es gewesen sein, aber eingefangen kriegt man sie nicht mehr. Es gibt leider keine Wissenschaft, die strukturiert die enthemmten Gesetzesmaschinen einbremsen und Höchstmengen an Vorschriften durchsetzen könnte. Was ja vielleicht mal ein Anfang wäre.
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Bürokratie ist wie Fußpilz. "Plötzlich" ist sie da, keiner will es gewesen sein, aber eingefangen kriegt man sie nicht mehr.
Bürokratie entsteht vor allem durch Gesetzeslücken und Umgehungen. Wenn jedes Gesetz Volkes Wille wäre, wie in der modellhaften Demokratie, gäbe es auch keine Bürokratie. Ein wunderbares Beispiel die Cum-Ex-Verbrechen. Die Verteidigung der Diebe kapriziert sich auf die Tatsache, daß dieser offenkundig schamlose Betrug formell nicht verboten war. So zieht sich das wie ein roter Faden durch unsere Zivilisation. Gesetzesbrüche und -umgehungen gebären Bürokratie. Vor vielen Jahren wurde die Grunderwerbsteuerfreiheit für Vereine einkassiert. Warum? Immobilienganoven gründeten für ihre Geschäfte "Vereine". Für die echten e.V. Sportvereine verteuert das Fusionen ins Unermessliche. So entsteht Bürokratie. ( natürlich gibt es noch zusätzliche Wucherungen)
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keine sorge hubert....die KI oder AI schafft das alles ab...mal sehen, was dann passiert...vielleicht bereichert sich dann die hardware an uns....
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Bürokratie ist wie Fußpilz. "Plötzlich" ist sie da, keiner will es gewesen sein, aber eingefangen kriegt man sie nicht mehr.
das selbe gilt für diskussionen wie diese in diesem forum
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Inwiefern haben die Cum-Ex-Verbrechen zu Bürokratie geführt?
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nein....HU meinte, daß die cum-ex-sache möglich war, weil es gesetzl. nicht verboten war, so hab ich ihn verstanden...aber jetzt? geht wohl nicht mehr so...
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chris, denke nach... Dieser Dreck ist nur beispielhaft. Die Prüfvorgänge sind gigantisch geworden. Bürokratie ist wie Löcher stopfen in einem morschen Deich. Bevor ein neues Gesetz eingeführt wird, gibt es erst mal Erlasssssse. Jedes Bundesland andere. Hase und Igel.
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Ja gut, das ist ja Standard. Wenn einer sich nicht an Regeln hält, dann werden als Antwort eben die Regeln verschärft. Kommt beim Wahlvolk offenbar gut an.
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...ach so, das kann sein, dass das aus der NAZI-Zeit noch ein Überbleibsel ist. Wie lange soll denn dieser Spuk eigentlich noch weiter gehen? Ich habe ja schon immer bemängelt, dass sich ALLE Alles gefallen lassen. Das treibt ja wirkilich seltsame Blüten, immer sitzt irgedwo EINER der enen ANDEREN (in dem Fall meine ich die Fliegerärzte) auch noch nachkontrolliert.... total irre...
Ich habe aber einen trefflichen Vorschlag: Wer im LBA arbeitet sollte - mindestens - einen PPL haben. dann hätten alle umliegenden Flugschulen für Jaaahre zu tun, alle Angsthasen würden eliminiert...diese ganzen "Ämter" würden aufgelöst, tolle Aussichten.. Wie sind eigentlich DAeC oder AOPA eingebunden? Sitzen da auch nur "Könner"?
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In Slowenigen wird eine Fussgängerhöchstgeschwindigkeit von 6 Stundenkilometer eingeführt. Andere Länder toppen auch.
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Ich habe ja schon immer bemängelt...
unglaublich Herr Schütz, tun Sie was!!!
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Wenn die die Regeln erlassen, handwerklich dazu ungeeignet sind, dann kommen halt Gesetzeslagen heraus, die zu so etwas wie CumEx geführt haben. Wir sollten uns wieder mehr auch über die Haftung derjenigen unterhalten, die die Situation ermöglicht haben, als uns nur darauf zu kaprizieren diejenigen moralisch zu verurteilen, die Lücken ausgenutzt haben. Ich finde es böse gefährlich, ein vermeintlich "höheres Gut" hinten den Regeln über die Regeln selber zu stellen. Eine Argumentation "das haben sich die Regelbauer aber so und so gedacht" ist eine Interpretation und die kann sich politisch (zu) rasch ändern. Das wirft die Bombe in jede Grundlage unserer aktuellen Gesellschaft - wenn man das will, ok, aber was kommt danach?
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dann kommen halt Gesetzeslagen heraus, die zu so etwas wie CumEx geführt haben.
das muss heißen "wenn es KEINE Gesetzeslage gibt, .." Ansonsten ein ziemlich zynisch asozialer Auswurf.
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Dann müsste man auch Politiker in die Haftung nehmen, und nicht bloss abwählen.
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Ich finde, es braucht kein "vermeintlich höheres Gut", um zu erkennen, dass es nicht zulässig ist, sich Steuern "rückerstatten" zu lassen, die nie bezahlt wurden.
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wieso nicht? der staat erhebt ja auch ungerechtfertigt neue steuern...siehe den CO2-shit..mineralölsteuer...steuer auf steuer...irgendwie muß sich der bürger dagegen wehren dürfen, aber meistens sind bei großen sachen bestimmt ein paar dabei, die schützend die hand drüber halten...die kleinen werden gehängt, ausgeweidet und gevierteilt...
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"Ich finde es böse gefährlich, ein vermeintlich "höheres Gut" hinten den Regeln über die Regeln selber zu stellen.
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Eine Argumentation "das haben sich die Regelbauer aber so und so gedacht" ist eine Interpretation und die kann sich politisch (zu) rasch ändern.
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Das wirft die Bombe in jede Grundlage unserer aktuellen Gesellschaft - wenn man das will, ok, aber was kommt danach?"
Verstehe ich dich richtig, dass du meinst, es wäre für unsere Gesellschaft "böse gefährlich", wenn es neben den Gesetzen auch noch sowas wie eine moralische Instanz gibt? Und dass im Strafrecht (wie übrigens auch im Zivilrecht) Gesetze nicht interpretiert werden sollten sondern nur wörtlich ausgelegt?
Falls ich das korrekt wiedergegeben habe, bin ich in beiden Punkten anderer Meinung. Zwar ist es richtig, dass strafrechtlich nur belangt werden darf, was auch gesetzeswidrig ist. Ein Gummiparagraf wie das sprichwörtliche "gesunde Volksempfinden" ist auch meines Erachtens gefährlich.
Allerdings kann bei CumEx m.E. kein Zweifel darin bestehen, dass es gesetzeswidrig ist, sich eine Steuer "erstatten" zu lassen, die man gar nicht gezahlt hat. Das steckt bereits im Wortsinn der "Erstattung". Und ich finde auch, dass solche Tricks eine Schweinerei sind und zumindest steuerrechtlich eine Nachzahlung/Rückzahlung erfolgen muss, auch wenn in Fällen klarer Gesetzeslücken strafrechtlich keine Verfolgung möglich ist. Das Zivil- und Steuerrecht kennt aus gutem Grund auch Ermessensfragen, deshalb gibt es Begriffe wie "Umgehungstatbestand" und "Vertragsauslegung".
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Cum Ex und seine Derivate sind bandenmäßiger Betrug in einer Größenordung, gegen die der Louvre-Raub als Peanuts anzusehen ist. Faktor Minimum 200. Und wer hat sich am schäbigsten verhalten? Der betrogene Staat selbst. Nur die immerzu gescholtene freie Presse hat bewirkt, dass wenigstens einige Täter das eisenhaltige Abführmittel spüren mussten.
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