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Wenn man anstatt von ADS-B ins Cockpit das Wetter direkt auf ForeFlight/Garmin Pilot/etc. anzeigt, hat man eine viel bessere Auflösung und einen deutlich höheren Nutzwert.
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Nutzwert ist ja immer was sehr subjektives. Ich selber finde es bei kritischem Wetter sehr praktisch, in der Avionik auf einem Screen das Sat-Wetter und daneben auf dem anderen Screen das Radar zu haben - in der gleichen Darstellung auch der Karte im Hintergrund, mit der gleichen Bedienlogik, etc. Dann hab ich auch die Hände frei.
Das liegt aber daran, dass ich Foreflight/das IPAD nur als "echtes" EFB nutze und wie bei einem "analogen" FB da auch nicht in kritischen Flugphasen drin "rumwühle". Was ich zum Fliegen brauche habe ich immer in der Avionik vor mir.
Andere machen das anders und haben daher auch einen anderen Nutzwert von Wetter auf dem Pad.
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> Ja, ist es. Leider fehlen zwei, drei Funktionen gegenüber dem Garmin Transponder.
In diesem Fall wäre man mit einem GTX345 Transponder vielleicht besser bedient gewesen, aber das kann man nun ja nicht mehr preiswert ändern. Man könnte noch überlegen, ein GDL88 einzubauen. Damit sollte man auch Wetter über Starlink und ein ADL Gerät darstellen können. Ich hätte auch noch ein gebrauchtes GDL88 mit Papieren zu verkaufen. Woltle das aus genau diesem Grund mal selber einbauen lassen, aber am Ende wurde es dann doch ein GTX345.
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auch nicht in kritischen Flugphasen drin "rumwühle"
Sat-Wetter ist nichts für "kritische Flugphasen", das ist nur zur Vorausplanung geeignet, da die dargestellte Position historisch ist. In kritischen Flugphasen sind schon Leute mit Sat-Wetter böse auf die Nase gefallen.
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Sehe ich anders: Sat-Wetter zusätzlich zum Radar (und genau das hab ich geschrieben) erhöht immer die situational awareness auch und gerade in kritischen Flugphasen, weil man abschätzen kann, was hinter dem Radarschatten ist. Natürlich nicht in real time - aber immer noch besser, als hinter dem ersten Echo ganz blind zu sein. Ich blende das Sat-Wetter immer erst dann aus, wenn ich im Approach bin und mir die "ungestörte" Anflugkarte auf einem der Screens wichtiger ist. Aber kann ja jeder so machen, wie es persönlich am angenehmsten ist.
Leute sind imho nicht "böse auf die Nase gefallen", weil sie Sat-Wetter genutzt haben, sondern, weil sie den Unterschied zum Radar nicht verstanden bzw. in der Situation nicht berücksichtigt haben.
Und auch in weniger kritischen Flugphasen finde ich das Sat-Wetter in der Avionik durchaus praktisch, weil ich nicht erst das IPad rausziehen und anschalten muss, um zu überlegen, ob das von ATC "angebotene" direct eigentlich ne gute Idee, oder ob ein unable nicht eine noch bessere Idee ist.
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> Natürlich nicht in real time - aber immer noch besser
Die ADLConnect app kann für kleine Zeiträume bis ca. 30 Minuten zumindest den Versatz durch Wind kompensieren und das Bild extrapolieren. Das hilft nicht immer aber ist besser als nichts.
Bei all dem geht es vor allem darum das Wetter grob zu verstehen. Nur Faustregeln wie in welcher Farbe der Pixel darf ich fliegen sind nicht so gut. Wenn man aber erkennt ist das ein CB ist das Regen, ist das ein Scheeschauer, ist das eine Front, ist das flach, reicht es hoch, steht es oder zieht es etc. kommt man gut weiter.
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Ich bin wohl als "Temposünder" aufgefallen. Nun kam eine E-Mail von Starlink:
Neuigkeiten zu den Betriebsgeschwindigkeitsgrenzen Wir wenden uns an Sie, weil Ihr Starlink-Terminal kürzlich mit hohen Geschwindigkeiten betrieben wurde.
Mit Wirkung zum 7. November 2025 senken wir die maximal unterstützte Betriebsgeschwindigkeit für alle Reise-, Local-Priority- und Global-Priority-Tarife von 471 Knoten (550 mph) auf 391 Knoten (450 mph). Diese Anpassung ist Teil unserer kontinuierlichen Bemühungen, die Netzwerkleistung zu optimieren und einen zuverlässigen Service für alle Nutzer*innen zu gewährleisten.
Wenn sich diese Änderung auf Ihre Konnektivitätsanforderungen auswirkt – insbesondere bei Hochgeschwindigkeitsanwendungen in Bewegung –, empfehlen wir Ihnen, ein Upgrade auf einen unserer Tarife für die Luftfahrt („20 GB“ oder „Unbegrenzt“) in Betracht zu ziehen. Diese Tarife bieten unbegrenzte Geschwindigkeiten, um Ihren Bedarf besser abzudecken.
Was das für "local priority" bedeutet, bei dem das Tempolimit bisher bei 350 mph liegt, bleibt damit etwas unsicher.
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Steht da auch auch drin, Sebastian! Auch der Local Priority-Plan wird auf 391 KT gesenkt. Ist aber eben für Einmots irrelevant, von denen "keine" so schnell ist.
Die wollen, dass die Betreiber der kleinen Jets alle den "Aviation Plan" für 2000 Dollar abschließen ...
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Habe das Email auch erhalten, ist aber für mich irrevant.
Schaffe maximal 200kt aber auch nur im Descent und bei Rückenwind ;)
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Auch der Local Priority-Plan wird auf 391 KT gesenkt. Ist aber eben für Einmots irrelevant, von denen "keine" so schnell ist.
Bisher waren die Limits ja 100 mph für Reise, 350 mph für local priority und 550 mph für global priority. Nun wird global priority auf 450 mph abgesenkt, um mehr Leute in die noch teureren Luftfahrttarife zu bekommen.
Man kann den Text oben dann so lesen, als sei das neue Limit für Reise und local priority nun auch 450 mph, was dann ja aber nicht wie im Text steht "senken" wäre sondern anheben. In diesem Fall könnten sehr viele Piloten auf "Reise" downgraden und viel Geld sparen. Das wäre ja schön, widerspricht aber irgendwie der Intention von SpaceX, hier mehr Geld zu verdienen, daher kann ich es noch nicht ganz glauben…
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Aktuell sind es 550 mph auch im Local Priority Tarif.
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Aktuell sind es 550 mph auch im Local Priority Tarif.
Das ist spannend, müssen die geändert haben ohne dass das groß öffentlich diskutiert wurde. Haben hier Piloten deswegen schon von global oder local priority auf Reise umgestellt?
Ich habe im Mai noch die anbei sichtbare Fehlermeldung bekommen als es mit Rückenwind über 305kt / 350 mph wurden. Beim folgenden Flug musste ich dann Gas weg ziehen, sonst wäre bei den Kindern hinten das streaming abgebrochen.
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Man kann durchaus auf Reise umstellen, hat dann aber über dem Festland keine Priority mehr. Allerdings erhält man Offshore de facto Priority, sofern man Oceanic GB dazukauft.
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Seit 07. November liegt das Geschwindigkeitslimit bei nunmehr 450 Meilen (oder 391 NM) pro Stunde.
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Sporty's bietet jetzt ein custom kit für Starlink an. Mit Saugnapfhalterung etc. Hat jemand schon Erfahrung mit dem, bzw. gibt's das auch in Europa zu erwerben? Sporty's ist ja ein US Supplier.
https://www.sportys.com/starlink-mini-aviation-kit.html?srsltid=AfmBOooy77o7CiEnhsZhUwZF2rvBPsL7czC6PnEEOrXOIXNiqWenpZ8l
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Sporty's bietet jetzt ein custom kit für Starlink an.
Ich konnte das nun auch mal selber testen und wie Achim schon weiter oben schreibt, ist der Starlink Empfang in den USA ganz anders als in Europa. Daher sind alle Montagelösungen aus den USA mit viel Vorsicht zu genießen.
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Ich habe keine Ahnung, warum das bei Achim so war .... aber mein Starlink, horizontal unter der Heckschebie montiert, hatte in einem Jahr nicht EINEN Aussetzer. Konstant 70-150 Mbit im Download, wie zuhause.
Saugnäpfe an Flugzeugscheiben sind schlecht. Hinten montiert kann das Teil (über 1 kg schwer) zum tödlichen Geschoss werden., Außerdem: die Scheiben sind nicht für diese Belastung gedacht und die (vor allem in der Sonne) ausdünstenden Chemikalien aus dem Gummi der Saugnäpfe zerstört die Scheiben auf Dauer.
Es gibt bessere Lösungen.
PS: Die AI meint: die Satellitendichte in Europa ist etwas niedriger und manchmal deshalb etwas niedrigere Performance in Europa.
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Man darf auch nicht vergessen, dass die Bahnneigung der meisten Starlink-Sateliten etwa 53° ist. Das ist etwa auf Höhe von Hamburg. Nördlich davon gibt es nur sehr wenige Satelliten. Der größte Teil der USA liegt im Vergleich zu Europa sehr südlich und ist deswgen besser von Satelliten abgedeckt.
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Das kann natürlich auch ein Grund sein! Ich war mit Starlink noch nicht mal nördlich von Frankfurt ... nur in Tschechien, Kroatien, Süddeutschland, Österreich. Da gab es keine Probleme.
Um das Wetter einwandfrei empfangen (zB mit meiner iOS-App iEFIS PRO) inklusive Wetterradar, METARs, QNH etc. braucht man auch nur eine minimale Performance von Starlink.
Ich warte auf eine handtellergroße Version, Wenn die 10-20 Mbit/s bringt, dann wäre das für diese Zwecke völlig ausreichend.
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Soweit ich mich erinnern kann hat Starlink bis Helgoland funktioniert, habe es aber nicht ständig getestet.
Wir legen Starlink Mini meistens auf das Panel bei der DA40 / DA42, in der Start- und Landephase ist es aber weggeräumt.
Die Saugnapfhalterung verwende ich nur bei der WT9 da die Sicht am Panel sonst zu stark eingeschränkt werden würde.
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Ich war damit bis Östersund (Höhe Trondheim). Hat einwandfrei funktioniert, wichtig ist einfach, den Starlink schon am Boden einzuschalten, also lieber stabil befestigen und nicht erst im Flug aufs Glareshield legen. Zumindest bei uns war es so, dass er zB. auf Nordkursen lange kein Netz gefunden hat, wenn er sich nicht am Boden schon "ausrichten" konnte.
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