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Luftrecht und Behörden | Hürden bei der US-Validierung eines EASA PPL  
13. August 2016: Von Nicolas Nickisch 

obiges Projekt hatte ich mir eigentlich für Anfang 2017 geplant, jetzt spricht aber einiges dafür dies sobald als möglich durchzuziehen.

Das FAA-Formular ist fertig ausgefüllt, FFA-Medical ist auch vorhanden, also los damit - oder doch noch nicht?

Es steht nämlich noch die Eintragung der LP5 und der Nachtflugberechtigung in die EASA-lizenz an.

Ehe ich da was verkehrt mache, stelle ich einfach mal hier die Frage nach der praktischen umsetzung.

Wenn ich die jetzige Lizenz (ohne NFQ und LP5 nur auf einem zettel) validieren lasse, würde ich eine US-Lzenz kriegen OHNE NFQ; wäre sicherlich problemlos verkraftbar.

A B E R: Wenn ich die geschichte richtig verstehe, dann würde eine US-Lizenz auf der vorhandenen EASA-lizenz basieren und automatisch die Gültigkeit verlieren, soblad die EASA-Lizenz ungültig wird.

  1. Was passiert, wenn ich im Winter NFQ und LP5 eintragen lasse, dann kriege ich doch eine neue Lizenz, oder? Muss dann die ganze Validiererei nochmals durchgezogen werden ? mir wurde zwar gesagt, die neue Lizenz hätte die alte Nummer, nur mit zusätzlichen Einträgen, aber ich möchte auf Nummer sicher gehen. Schliesslich schicke ich ja eine Kopie der jetzigen Lizenz nach USA.
  2. Zeitbedarf: Ich habe eine ältere Ausgabe von "Fliegen in den USA" der ich entnehme, daß man schon mind. 3 Monate für das Bürokraten-jojo brauche. Ist das aktuell immer noch so? Geht es auch schneller?
  3. in s.o. ist Adresse und Fax in USA genannt wo das ganze Zeug hin muss. geht auch EMail ?
  4. Kernbestandteil der Validierung ist doch wohl ein besuch bei einem FAA-Vertreter, entweder hier nebst vielen Talern an Tribut oder in USA für wenig bis gar keinen Tribut. Konkret steht im Oktober wahrscheinlich ein trip nach New York an mit dem sich ein Besuch der FAA möglicherweise verbinden liesse. Realistisch?
  5. habe ich irgendwas übersehen?
13. August 2016: Von Johannes K. an Nicolas Nickisch

Hallo,

bei der LP5 kommt es darauf an, ob du bereits eine frühere English-LP im Schein drin hast und diese noch gültig ist. So lange da irgendeine gültige Englisch-LP (min 4) da ist, passt das. Spätere Upgrades oder Verlängerungen machen die US-Validation nicht ungültig.

Bei der NFQ gilt das gleiche. Heutzutage steht in der US-Validation nicht mehr "night flight prohibited", sondern das wesentlich flexiblere "All Limitations and Restriction of the Germany Pilot License apply".
Heißt im Klartext: Hast du kein NFQ, darfst du nichts nachts fliegen. Steht aber in einer zukünftigen deutschen Lizenz mit gleicher Lizenznummer ein NFQ-Rating drin, darfst du auch in den USA nachts fliegen, ganz ohne Re-Validation.

Um deine Fragen also in kürze zu beantworten:

  1. Nein, keine Re-Validation notwendig. Einzige Vorraussetung: Du hast heute schon eine Englisch-LP im Schein
  2. In den USA ist deutlich mehr per E-Mail möglich als bei uns. Mein Tipp: Ruf beim FSDO in New York an (Telefon findest du auf der FAA Homepage) und lass dich zu dem Sachbearbeiter für Validations durchstellen. Ab dann kannst du alles direkt mit ihm per E-Mail regeln. So hab ich das damals in Hawaii gemacht, klappte problemlos.
  3. s.o.
  4. Der Sachbearbeiter dann dir auch sagen, ob Sie einen Examiner im Haus haben oder dich an jemand verweisen.
  5. Nope. Schick das FAA-Formular weg, warte auf den Letter, und klär den Rest mit dem FSDO-Ansprechpartner in New York. Thats it.

Viele Grüße

Johannes

13. August 2016: Von Nicolas Nickisch an Johannes K.

Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Nein, LP5 steht nicht im Schein; Test ist zwar gemacht, steht aber (noch) nicht drinne. Sollte gemeinsam mit NFQ eingetragen werden (in der wahrscheinlich trügerischen Hoffnung ein paar Euro zu sparen).

13. August 2016: Von Matthias Reinacher an Nicolas Nickisch

Hi,

kleiner aktueller Datenpunkt:

Antrag auf Ausstellung des Verification Letter am 01.08. per Email gestellt nach Prozedur auf der Website. Zu Beginn der US-Bürozeiten am gleichen Tag eine freundliche, nicht-maschinelle Eingangsbestätigung verbunden mit dem Hinweis, man werde sich bei Fragen per Email melden, erhalten.

Am 12.08. Letter per Fax erhalten.

Scheint also derzeit von der Arbeitsbelastung dort im Rahmen zu sein und für Oktober gut machbar.

Ich hatte auch das New York City FSDO in Garden City angegeben.

13. August 2016: Von Johannes K. an Nicolas Nickisch

Zumindest beim Luftamt Südbayern werden die Kosten pro Eintragung festgesetzt. Der neue Ausdruck ist dann quasi kostenfrei. Deswegen kostete mich mein letzter Lizenzdruck 120€ (2x30€ für LP D+E, 60€ für Neueintrag Class Rating). Es ist in dem Fall dann egal, ob du alles häppchenweise oder auf einmal einträgst.

14. August 2016: Von Nicolas Nickisch an Johannes K.

Alles klar. Hätte ich mir ja denken können,dass die Herrschaften einen Weg finden,die Gebühren zu maximieren. :-)

vieen Dank erstmal an alle Poster .

14. August 2016: Von Jens Schuhmann an Nicolas Nickisch

Moin Nicolas,

zu 2, 4 und 5 hilft dir vielleicht auch mein Beitrag in folgendem Thread weiter:

https://www.pilotundflugzeug.de/forum/2014,02,21,07,5457614/page2

Viel Erfolg & viel Spaß!

14. August 2016: Von B. Quax F. an Johannes K.

Braucht man nicht auch noch ein FAA Medical bei der Validierung da das LBA keines mehr Bestätigt? So jedenfalls habe ich es auf der AOPA Seite gelesen!

https://aopa.de/publikationen/aopa-newsletter/newsletter-archiv/newsletter-aopa-newsletter-226-vom-20.03.2015_f92905827a.html

15. August 2016: Von Matthias Reinacher an B. Quax F.

Ja, das muss aber erst zum Termin beim FSDO vorliegen, nicht für den Verification Letter.

15. August 2016: Von Dr. Oliver Brock an Matthias Reinacher Bewertung: +1.00 [1]

Hmmm.... Ist das immer noch so?

seit der LuftVG-Änderung zum 1.7.16 bekommt das LBA ja nun wieder Medicals MIT Namen und muss diese an die zwntrale Luftfahrerdatei ebendort weiterleiten.

Also eigentlich wie zu JAR-Zeiten.

Gruß,

Oliver

15. August 2016: Von Marco Schwan an Dr. Oliver Brock

Das heißt wer sein Medical nach dem 1.7.16 verlängert hat oder ein neues ausgestellt bekommen hat, kann sich bei einer Validierung auch wieder das Medical bestätigen lassen und bei der zur Zeit noch größeren Grupper die vor dem 1.7 ein Medical bekommen haben, muss man noch ein FAA-Medical mitbringen zur Validierung?

15. August 2016: Von Matthias Reinacher an Dr. Oliver Brock Bewertung: +1.33 [3]

Interessante Frage.

Mein Medical von 2015 wurde jedenfalls vom LBA nicht bestätigt, steht auch so im Letter. Angegeben und beigelegt hatte ich es natürlich. Wäre interessant zu wissen, ob das nun anders ist.

15. August 2016: Von B. Quax F. an Dr. Oliver Brock

Habe zu dem Thema mit der AOPA gesprochen und da wußte man noch von keiner Änderung in der Praxis (also FAA Medical erforderlich). Scheinbar wir die Umsetzung wieder etwas "verzögert" Trägheit der Bürokratie vielleicht. Würde jedenfalls ungern da stehen ohne Medical.

Man sollte auf jedenfall 4-6 Wochen vorher schonmal einen Termin im FAA Office machen, da spontane Termine wohl nicht immer so klappen! Nur für die Planung.

15. August 2016: Von Dr. Oliver Brock an B. Quax F.

Wäre mal eine Anfrage beim LBA wert. Seit 1.7. müssen wir als Fliegerärzte jedenfalls wieder Namem mit übermitteln. Von daher weiss das LBA, wer ein Medical,bekommen hat.

15. Oktober 2016: Von Fabian Siebenwurst an Dr. Oliver Brock

Gibt es an der Front was neues?
Plane auch eine US-Validation und würde mir das FAA Medical gerne sparen...

VG
Fabian

16. Oktober 2016: Von Dr. Oliver Brock an Fabian Siebenwurst

Ich weiss nur, dass wir Fliegerärze eine Medicalkopie mit Name und Geb.-Datum an das Referat L 5 des LBA schicken müssen... von dort gehts angeblich an die zentrale Luftfahrerdatei... soll nun im 4. Quartal auf eine Softwarelösung umgestellt werden.

Ruf doch mal in BS an oder schicke einen Brief?

Oliver

20. Oktober 2016: Von Sebastian G____ an Dr. Oliver Brock

Was für ein Aufwand ist denn ein FAA medical klasse 2 wenn man schon ein EASA medical hat? Muss man da auch wieder zum augenarzt etc wie bei der EASA Erstuntersuchung?

21. Oktober 2016: Von Johannes K. an Sebastian G____ Bewertung: +1.00 [1]

Ich nehme an du meinst FAA Class 3 (für PPL, entspricht EASA Class 2). Der Aufwand ist zum Glück überschaubar, trotz Brille.

Online-Formular ausfüllen und 1x zum Arzt. Aufwand ca. 1h und 100€.

Blödsinnig und Nervig ist es trotzdem. Hätten wir Behörden, die im Interesse des Bürgers denken und intelligente Lösungen suchen statt einfach nur stur nach Vorschrift zu handeln, wäre das mit einem Anruf erledigt.

29. Juni 2017: Von TH0MAS N02N an Dr. Oliver Brock

Offene Frage: Hat jemand Erfahrung, ob´s die Bestätigung des Medicals vom LBA wieder gibt?

29. Juni 2017: Von Sebastian S. an TH0MAS N02N

Nein leider immer noch nicht, musste auch gerade ein FAA medical in den USA für meine IR validation vorweisen.


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