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Das neue Heft erscheint am 4. August
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Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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Reise | Material für Atlantik-Überquerung gesucht  
8. April 2016: Von Markus Sorgatz 

Liebe Fliegergemeinde,

wir wollen im Juli'16 mit 2 Fliegern über die Nordroute den Atlantik überqueren und im August wieder zurück fliegen.

Dafür suchen wir noch einiges Material und hoffen, dass uns jemand die Sachen leiht oder verkauft. Wir brauchen:

  • Flieger-Karten (VFR, auch alt oder Kopien zur Planung)
  • Route = lohnenswerte Flugplätze zwischen Kanada und Oshkosh
  • Überlebensanzug
  • Raft
  • Satellitentelefon
  • einen erfahrenen Wetterberater

Und jede Menge hilfreiche Tipps. Wir freuen uns auf Eure Nachrichten. Danke vorab!

Viele Grüße

Markus

ATL@sorgatz.org

8. April 2016: Von Rudolf Meier an Markus Sorgatz

Das naheliegenste, der sehr gute Nordatlantik Guide aus dem PuF Shop https://www.pilotundflugzeug.de/store/nordatlantik-guide , ist bekannt? Komprimierter gehen praktische Tipps für die Route faktisch nicht.

8. April 2016: Von Markus Sorgatz an Rudolf Meier

Hallo Rudolf,

das ist seit Jahren unsere Bibel, darauf schlafen wir praktisch. Jetzt geht es uns um die Umsetzung des Planes.

Danke für den Hinweis.

Markus

9. April 2016: Von Alfred Obermaier an Markus Sorgatz

www.alpha2bravo.com

David Plange ansprechen

9. April 2016: Von Guido Warnecke an Alfred Obermaier Bewertung: +2.00 [2]

Mich koennt ihr auch ansprechen.
Several Atlantic crossings

Happy Landings,
Guido
guido.warnecke@att.net

11. April 2016: Von Gerd Wengler an Markus Sorgatz

“Route = lohnenswerte Flugplätze zwischen Kanada und Oshkosh“

Zwischen Oshkosh und Kanada liegen ja nur gut 200NM. Da fällt mir eigentlich nur Mackinac Island, MI, KMCD, ein. Sehr schön, keine Autos, ein tolles Grand Hotel und immer einen Besuch wert. Es gibt aber auch in Kanada durchaus lohnende Ziele.

Stehe auch gerne zur Auskunft bereit, schließlich bin ich bei meinen Atlantic Crossings 10 mal von und nach Grönland geflogen.

Gerd

12. April 2016: Von Tee Jay an Gerd Wengler

in diesem Zusammenhang, der heute veröffentlichte BFU Unfallbericht.. sehr detailliert, lesens und wissenswert...

13. April 2016: Von Joachim P. an Tee Jay

... neben den Aspekten des Überlebens und Sterbens auf See finde ich interessant (sorry OT):

1) Zwei Profis im Cockpit machen noch kein gutes Team (Stichwort CRM)

"Beide Piloten kommunizierten freundlich und gegenseitig hilfsbereit miteinander, aber nicht wirkungsvoll produktiv die Steuerführung bzw. die Flugdurchführung unterstützend. Der mögliche Nutzen einer Zweimann-Cockpitbesatzung wurde ggf. gerade aufgrund der beiderseits vorhandenen sehr hohen Gesamtflugerfahrung und dem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und die Erfahrung des anderen nicht erreicht."

2) Bemerkungen der BFU zum Umgang des LBA mit dem in Deutschland neuen Thema "Offshore Rettung"

"Auch in Bezug auf die Luftraumordnung über der Nord- und Ostsee gibt es bisher im Gegensatz zu den europäischen Nachbarländern keine speziell erlassenen Maßnahmen. Im Vergleich wurden vor Jahren in den Niederlanden, Dänemark, Norwegen und Großbritannien Helicopter-Routes, Helicopter Protection-Zones, Instrumentenanflüge im unkontrollierten Luftraum usw. eingerichtet bzw. genehmigt."

"Empfehlungen und Regularien anderer europäischer Länder wurden aufgrund fehlender Rechtsverbindlichkeit von Seiten des LBA ausdrücklich nicht berücksichtigt. Aus Sicht der BFU steht diese Haltung gegenüber Erfahrungen anderer Länder und frei verfügbaren Publikationen über den Offshoreeinsatz von Hubschraubern im Widerspruch zu einer verantwortungsvollen Aufsicht über ein entsprechendes Luftfahrtunternehmen."

"Aus Sicht der BFU zeigen die vom LBA genehmigten Flugbetriebshandbuch-Ergänzungen fehlende oder für Offshore unübliche Verfahren und die Ausführungen gegenüber der BFU einen Mangel in der Aufsicht und dem Verständnis für den in Deutschland aufgrund der erneuerbaren Energien neu entstehenden gewerblichen Flugbetrieb mit Hubschraubern über See."

"Die Analyse der Fakten zeigte, dass dieser Unfall vergleichbar ist mit mehreren Flugunfällen der Vergangenheit in Staaten mit Offshore Öl- und Gasförderung. Die in diesen Staaten erlangten Erkenntnisse, gezogene Lehren und Empfehlungen fanden bisher jedoch in Deutschland seitens der Aufsichtsbehörde oder in dem betroffenen Unternehmen keine entsprechende Berücksichtigung."

13. April 2016: Von Olaf Musch an Joachim P.

Hab den Bericht gestern abend spät nur schnell überflogen. Und da steckt noch einiges mehr drin.

Z.B. auch der Hinweis, dass praktisch alle aktuellen Hubschrauber bei Ausrüstung für den Offshore-Windeneinsatz an und häufig über ihren Limits bzgl. Gewicht bzw. Cat A-Operations operieren, und dass das sowohl von den Betreibern als auch vom LBA derzeit wohl geduldete Praxis ist.

Dann die Trainingsvorgaben, mangelnde Verfahrensbeschreibungen, keine "Silent Cockpit"-Mentalität, ...

Heftig.

Muss ich mir am WE genauer durchlesen. Da stecken bestimmt auch für mich (und die ATO, bei der ich in D fliege, und die gerade ein AOC erlangen möchte) noch nutzbare Tipps der BFU drin. Mal sehen.

Olaf


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