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"Nach von der Leyens ausgiebigem Einsatz von Beratern hatten sich die Ministerien geeinigt, daß das Geld für Personal auf festen Stellen eingesetzt werden muß - so daß das LBA vor der absurden Situation steht, seine Leistungen nicht zu erbringen unter anderem aus Mangel an (geeigneten) Mitarbeitern und gleichzeitig offene Stellen zu haben und reichlich Kollegen, die fachlich geeignet wären, nicht auf Stundenbasis online beschäftigen zu dürfen."
Das wusste ich nicht, ist ne gute Information. Aber: das ändert ja nichts an der Tatsache das 'man' damit als potentiell Betroffener der Behörde schlicht und einfach am Arm des Propheten ist.
Austrocontrol, here I come wird sicher ein neuer Hit werden....
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"Austrocontrol, here I come wird sicher ein neuer Hit werden...."
Ich schätze, die bedanken sich, die ganzen kompilzierten Fälle aus Deutschland zu bekommen.
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Kann es sein, daß das Verkehrsministerium, tratitionell eher von der zweiten Reihe der überforderten Parteigrößen geleitet, wie "unser Anderl"Scheuer, oder Dobrint oder Ramsauer, wer kennt noch Bodewing, ganz andere Probleme habe und dem LBA, BfU, niedrigste Priorität einräumen? Die Bahn, die Brücken, die Maut..... das stürzt alles auf die Helden ein. Was interssiert die Handvoll Piloten? Pfffft..
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Pars pro toto fürs Führungsversagen.
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Aus einer Anfrage an Austrocontrol:
Ich ersuche um Verständnis:
Wir können (und wollen) lange Bearbeitungszeiten anderer Behörden NICHT kompensieren, das ist NICHT unsere Aufgabe. Wir können das ressourcentechnisch auch nicht mehr stemmen.
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Also, verteilt Euch in allen vorhandenen EASA - EU Staaten.
Alles schreibt lobend von austrocontrol. Keiner von BAZL in der Schweiz.
Auch wenn ich immer wieder die tschechische Republik hier im Forum erwähne, auch Tschechien könnte den Ansturm aus Deutschland längerfristig nicht stemmen. Dazu ist dieses Land zu klein.
Tschechien hat nur ein aeromedical Center, dieses ist personell und organisatorisch sehr gut durchorganisiert. Nach meiner Einschätzung würde allerdings die flugmedizinische Arbeitsfähigkeit dieses aeromedical Centrum zum erliegen kommen, zumal dieses aeromadical Centrum auch ein allgemeines Gesundheitszentrum für die Bevölkerung ist. So sitzt neben mir eine alte Dame mit Rollator, welche zum gleichen Arzt geht wie ich zur flugmedizinischen Untersuchung. Eben das fasziniert mich in Tschechien.
Ich muss so langsam umdenken, nur von Tschechien als Alternative zu schreiben, das würde kapazitätsmässig gar nicht gehen, so denkt inzwischen auch austrocontrol.
Die Piloten mit deutscher Lizenz müssen ihr Problem versuchen in Deutschland zu lösen.
In diesen Sinne habe ich auch die EASA in Köln antelefoniert, gleich einen dort angestellten Luftfahrtmedizinier gesprochen. Dieser kennt die deutsche Situation. Vor allen die Berufspiloten haben gegenüber vielen anderen EU Staaten nicht die gleiche Chance für eine zeitgerechte flugmedizinische Abarbeitung.
Ich habe die EASA mit hohen informativen Inhalt angeschrieben, vor allen auch Bezug auf die betreffende Justitiarin genommen, und auch meine Vorschläge unterbreitet. Mehr kann ich nicht machen.
So hat beispielsweise die Deutsche Flugsicherung für ihre Fluglotsen eine eigene flugmedizinische Organisation, völlig unabhämngig von dem LBA. Nur, diese dürfen Fluglotsen flugmedizinisch Untersuchen, nicht Piloten, so die Gesetzeslage.
Das Flugmedizinische Zenterum der Bundeswehr in Köln ist kapazizätsmässig auf die flugmedizinische Untersuchung der Militärpiloten fokusiert, und ist damit bereits überausgelastet. Ansonsten währe die ärztliche Personalbesetzung von dem aeromedical Center der Bundeswehr in Köln ziemlich gleichwertig besetzt wie das in Prag.
Ich habe dann noch einen abenteuerlichen Versuch unternommen, die Chariete in Berlin als aeromedical Center auszubauen, weil dort alle Facharztfakultäten vorhanden währen. Nach reichlicher Überlegung würde allerdings auch dieser Lösungsweg an der deutschen bürokratischen - behördlichen Organisationsstruktur scheitern.Am Telefon habe ich auch erfahren, dass so ein aeromedical Center in der Chariete behördlich blockiert wurde, die Anfrage lag 5 Jahre auf deren Tisch der Behörde. Die dortigen zwei sehr guten Fliegerärzte haben nun die Motivation verloren.
Als letzte und brutalste Möglichkeit bleibt nur ein Generalstreik aller deutschen zivilen Fliegerärzte übrig. Die meisten Fliegerärzte verdienen ihr Geld ohnehin mit einer Hausarztpraxis.
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Als letzte und brutalste Möglichkeit bleibt nur ein Generalstreik aller deutschen zivilen Fliegerärzte übrig.
Tolle Idee. Dann gehen alle deutschen Piloten zu Fuß und verlieren ihre Ratings.
Die meisten Fliegerärzte verdienen ihr Geld ohnehin mit einer Hausarztpraxis.
Ach....???
Der Horschty ist heute aber kreativ :-)
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Dann würde aber die öffentliche Aufmerksamkeit einen politisch nicht überlebbaren Druck ausüben.
Die Deutschen neigen zu Unterwürfigkeit.
Ein Mensch wird nur dann etwas ändern, wenn sein Leidensdruck zu hoch wird. Solange ein Mensch in einer Wohlfühlphase ist, wird dieser nichts verändern wollen, wieso auch?
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Und aderlass...nicht zu vergessen...auch mal gesundbeten...wenn nix mehr hilft..
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"Die meisten Fliegerärzte verdienen ihr Geld ohnehin mit einer Hausarztpraxis.
Ach....???"
Naja, die meisten betreiben ihre AME-Tätigkeit in ihrer Haus- bzw. Facharztpraxis, das dürfte auch wirtschaftlich die optimalste Lösung sein und erst recht dann, wenn das LBA, wie in immer mehr Praxen der Fall den Stecker zieht und ohne Aussicht, wann es wieder weiter geht. Dann kann eine "normale" Praxis, die unabhängig davon weiterläuft die wirtschaftliche Rettung sein. Z.B. der Kollege hier:
https://flugmedizin.bayern/
..schon seit 1.5 Jahren ohne AME-Lizenz. Und während er es mit Verzögerung zugibt und auf seiner Homepage veröffentlicht, leugnen sich die anderen betroffenen Fliegerärzte mit Ausflüchten wie "wir können für die nächsten 3 Monate keine Termine mehr annehmen" und ähnliches. Und solange alle aus Angst vor dem LBA lügen anstatt über den Fliegerarztverband, VC, DAeC, AOPA, BDL etc mal gemeinsam "auf die Kacke" zu hauen dürfte es sich bei den "Maßnahmen" des BMV allenfalls um Streicheleinheiten handeln.
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Oder sich als ausgebildeter Fliegerarzt bei der Bundeswehr bewerben. Der Oberstarzt Dr. Frischmith könnte meiner Einschätzung deutlich mehr Fliegerärzte in seinem Zentrum ( Aeromedical Center der Luftwaffe - Flughafenstrasse 1 - Gebäude 621 - 51147 Köln ) gebrauchen. Die untersuchen zur Zeit am Limit.
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"Dann würde aber die öffentliche Aufmerksamkeit einen politisch nicht überlebbaren Druck ausüben."
Ich weiß ja nicht in welchem Deutschland Sie leben - aber wann in den letzten Jahren ist politischer Druck für irgendjemand zu groß geworden ? M.M.n. wird da nur ausgesessen. Zur Not ein Bauernopfer gebracht, aber ändern, ändern tut sich nüschte.
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Diesen öffentlichen Druck spüre ich an die Änderungen der politischen Vorgehensweise im Fall Putin mit seinen Angriffskrieg in die Ukraine. Zuerst waren es 5000 Helme, zögerlich, und jetzt kommt die Wehrpflicht. Das ist doch eine Veränderung innerhalb der letzten 4 Jahre.
Ob die Pilotenschaft und Fliegerärzte solche politische Bewegung erreichen können, ich zweifle da etwas, immerhin müssten alle Verkehrsflugzeuge am Boden bleiben. Dieses flugmedizinische Problem ist ein rein deutsches, da würden andere EU Staaten einspringen.
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"Dieses flugmedizinische Problem ist ein rein deutsches, da würden andere EU Staaten einspringen."
Nur können die deutschsprachigen Länder das kaum aufnehmen - A, CH und LUX. In allen anderen Ländern müsste man bei tiefergehenden Befundsituationen diese erst einmal alle übersetzen.
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"Ob die Pilotenschaft und Fliegerärzte solche politische Bewegung erreichen können, ich zweifle da etwas, immerhin müssten alle Verkehrsflugzeuge am Boden bleiben. Dieses flugmedizinische Problem ist ein rein deutsches, da würden andere EU Staaten einspringen."
Das würde ich evtl. ähnlich sehen, nur sehe ich DIE entscheidene Komponente nicht:
öffentliche Unterstützung. Ich sehs förmlich vor mir, wie die "Leitmedien" vor Wut - über die bösen Großverdiener und CO2 Erzeuger, die einfach nach dem geltenden Recht behandelt werden wollen - schäumend, diese "Bewegung" verdammen würden.
Aber vllt. irre ich mich, kann sein.
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Und wie ist es mit Otto Normalbürger, welcher für XX,95 Euro zum Ballermann nach Mallorca düsen möchte, bereits am Einchecken vorgeglüht? Solange es den Bürger nicht berührt, ändert sich nichts. Bürger sind Wähler.
Ich sehe es immer wieder an den Check inn Schalter der Billigfluggesellschaften, welche Menschenmasse sich drängen. Das sind alles Wähler. Wenn diese am Boden bleiben, weil die Piloten streiken auf Grund der medical Problematik in Deutschland?
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Ich habe selber am eigenen Körper in Tschechien so eine tiefgreifende flugmedizinische Untersuchung erlebt. Mir wurde später auch gesagt, so etwas hatten wir in Tschechien noch nie, mein Fall war für dieses einzige flugmedizinische Zentrum in Prag Neuland, in jeder Hinsicht. Und es wurde auf Basis der EU 1178/2011 sehr gut gemeistert. Ob das in Deutschland mit dem Luftfahrtbundesamt auch so reibungslos geklappt hätte? Man müsste mit einen präparierten Bewerber speziell diesen Fliegertauglichkeit untersuchungs - Verfahrensablauf mit dem LBA durchspielen. Das würde in etwa so ablaufen wie ein Piloten Test im Flugsimulator - Notfallkonfrontation.
Reale, hindernde Sprachprobleme hat es auf beide Seiten nie gegeben.
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Was du schreibst, ist eigentlich kompletter Blödsinn, aber denken wir es mal zwei Ecken weiter, nur um der Debattenkunst wegen:
Wenn wirklich mal alle dt. Verkehrspiloten für eine Woche Vollstreik androhen und dann auch umsetzen würden aus Solidarität mit Medicalopfern in Braunschweig, bis Verkehrsminister und Kanzler achtkant beim LBA drei Ebenen von Versagern versetzen, wird dort nix passieren.
Nur wird ein derartiger Streik nicht passieren, weil Berufspiloten traurigerweise äußerst unsolidarisch und gleichgeschaltet sind (in den USA mE noch krasser..).
Aber wenn 10.0000 ATPLer 48 h streiken und komplett vorm Bundestag, Verkehrsministerium, VG Braunschweig und LBA aufkreuzen würden, dann würde ganz schnell was passieren beim Durchgriff vom Ministerium ans Luftfahrtbehinderungsamt.
Das können bei uns aber nur Landwirte. Nicht eine einzige andere Berufsgruppe, nicht mal die Lokführer, würden das bringen. Aus vielerlei Gründen.
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...und der Lehrer in Dir hat es mal wieder klar gestellt. ;-)
Spring über das Stöckchen. ;-))
Rote 1 kassiert vom Lehrer. Danke. Ich sammle sie. ;-)))
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Wer ohne ein juristisch fundiertes Prompt ein LLM als belastbare Quelle zu Rechtsnormen nutzt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.
frei nach Karl L.
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Nicht zu verwechseln mit einem LL.M. ;-)
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sven...hast du den film rain man gesehen?
dann kennst du auch die horstsche idee...die ist so garnicht ohne...
kannst du mal mit deinen beschimpfungen aufhören?
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...heute als automatisierte Antwort von Austrocontrol bekommen:
"Wir müssen darauf hinweisen, dass es aufgrund der Anzahl von Anträgen (insbesondere bei Anträgen auf Änderung der Zuständigkeit des Lizenzstaates „Transfer der Lizenz/des flugmedizinischen Aktes“) zu längeren Bearbeitungszeiten kommen kann (~derzeit ca. 3 Monate). Daher ersuchen wir höflichst von Statusabfragen (Bearbeitungszeiten) Abstand zu halten, da dies in der Bearbeitung zu weiteren Verzögerungen führt und aufgrund der Ressourcen nicht beantwortet werden können."
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Gleiche Standard-Antwort gab es auch vor mehr als einem Jahr. Im Endeffekt liegt es nicht an Austrocontrol sondern am L6 des LBA. Austrocontrol brauchte nachdem das LBA endlich alles zur Verfügung gestellt hat, ca. eine Woche. Bin ich froh das hinter mir zu haben.
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...und der Lehrer in Dir hat es mal wieder klar gestellt. ;-)
Spring über das Stöckchen. ;-))
Rote 1 kassiert vom Lehrer. Danke. Ich sammle sie. ;-)))
Es scheint dir ja körperliche Pein zu bereiten, dass andere Menschen andere Ansichten als du haben. Und diese äußern.
Gut, dass du deine Lizenz ausgeflaggt hast. Viele Berufspiloten können das nicht. Daher das Gedankenexperiment, wie man Druck gesellschaftlich aufbauen könnte; aber leider wird das nicht passieren.
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