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17. Dezember 2015: Von Lennart Mueller an Alfred Obermaier Bewertung: +1.67 [2]
Lennart, ich mache kein "Wenigflieger-Gebashe".

Alfred, meine Antwort war auch auf das Zitat von Tee Jay bezogen. Ich stimme dir jedenfalls vollumfänglich zu, dass man mehr aus einer Flugstunde machen kann. Aber leider gibt es halt immer wieder welche, die Wenigflieger pauschal als wandelndes Sicherheitsrisiko sehen, um sich aus ihren vielen Stunden in einer mir nicht nachvollziehbaren Weise zu profilieren.

Von Herrn Sebastian Siehe würde ich mir übrigens gerne ein wenig Feedback wegen der roten Eins wünschen.
17. Dezember 2015: Von Tobias Schnell an Lennart Mueller Bewertung: +8.00 [8]
Aber leider gibt es halt immer wieder welche, die Wenigflieger pauschal als wandelndes Sicherheitsrisiko sehen
Auch nicht durch Statistiken belegt, sondern aus dem Bauch heraus:

Die "Wenigflieger" sind vorwiegend in Unfälle verwickelt, die tatsächlich auf Defizite im Handling des Flugzeugs zurückzuführen sind (Ausbrechen beim Start, zu weit kommen bei der Landung, zerlandetes Bugrad...). Man kann das sicher nicht verallgemeinern, aber solche motorischen Fähigkeiten erlernt und erhält man durch Übung, demnach ist hier der erfahrene Pilot mit vielen Starts/Stunden in jüngerer Vergangenheit in der Regel besser dran als der Pilot mit 10 Jahre altem Schein und 150 Flugstunden. Das kann man kaum wegdiskutieren.

Ein Trainingsprogramm wie von Alfred kann dem aber wirksam begegnen, wenn man die richtigen Standards an sich selbst anlegt (nein, eine Landung, bei der alle drei Fahrwerksbeine seitlich der Centerline aufsetzen, ist keine gute Landung!).

Für die nicht-motorischen Skills hilft auch die mentale Beschäftigung mit der Fliegerei. Forum lesen, Hangar-Talking, auf der Autobahn die aktuellen VFR-Bedingungen einschätzen und Notlandemöglichkeiten suchen...

Die Vielflieger und/oder erfahrenen Piloten drehen eher die "dicken Dinger": VFR-into-IMC, IFR into TS/Icing, Überladung... Neben den offensichtlichen Gründen hierfür ("ich hab's im Griff", "hab' ich schon x-mal gemacht", "ich kenn' die Strecke/den Platz/die Bedingungen..."), spielt noch etwas anderes eine Rolle: Mit zunehmender Erfahrung wird die "peer group" kleiner und damit für viele Piloten der Kreis derer, von denen man geneigt ist, Ratschläge anzunehmen oder sie als Rollenmodell zu sehen. Kann man gerade im Vereinsumfeld schön beobachten...

Tobias

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