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Steht doch da, was das Ding leistet in der höchsten Stufe. 6 Sauerstoff Einstellungen (Im Pulsfluss beträgt die maximale Sauerstoffabgabe bei Stufe 6 nach Herstellerangaben 1260 ml/Min = Summe aller Bolusfraktionen von 84 ml Sauerstoff, die durch 15 Atemzüge im Ruhezustand ausgelöst werden.)
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Wenn die Specs nicht viel anders sind als beim G5, würde ich eher ein gebrauchtes G5 kaufen. Die werden massenweise angeboten, oft so für ca. 1000€.
Mir persönlich fehlen aber noch ausreichend Pireps dazu. Es würde ja ggf. schon ok sein, wenn man in FL100 mit diesem Gerät eine Sauerstoffsättigung von 95% und in FL140 von vielleicht 90-92% erreichen könnte. Insbesondere mit dem Doppelakku sicher auch von der Endurance her ok. Eine Flaschenversorgung würde es natürlich (für Flüge über FL140) nicht ganz ersetzen, aber ab dort machen sowieso viele Saugermaschinen schlapp.
Diejenigen Pireps, die mir vorliegen, sprechen sogar von noch deutlich besseren Werten bei diesen Inogen-Geräten (G2, G3).
Außerdem kenne ich jemanden, der hat dies
https://www.oxyfly.com/
(viiiel schwerer, viel teurer und braucht Bordstromversorgung) in seiner F33A und ist happy damit.
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Leider sehe ich keine Preise auf der Seite. Wie teuer / günstig ist das im Vergleich zu MH / Aluminiumflaschen und regelmäßiger Nachfüllung/Wartung?
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Es geht dabei nicht so sehr um Kostenvergleiche. Es geht darum, den Unwegbarkeiten der Flaschenauffüllungen dauerhaft aus dem Weg zu gehen.
Der Oxfly kostet glaube ich ca. 15k-20k.
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>> 6 Sauerstoff Einstellungen (Im Pulsfluss beträgt die maximale Sauerstoffabgabe bei Stufe 6 nach Herstellerangaben 1260 ml/Min = Summe aller Bolusfraktionen von 84 ml Sauerstoff, die durch 15 Atemzüge im Ruhezustand ausgelöst werden.)
Ich kann diese Angabe (bei 0 MSL) nicht übertragen in die oben diskutierten pO2 bei FL180.
Ganz grob abgeschätzt: Laut kurzem Googeln setzt der Mensch in Ruhe 150-300 ml/min Sauerstoff um. Bei halbem Luftdruck in FL180 hat die gleiche Zahl O2-Moleküle das doppelte Volumen, also werden dort 300-600 ml/min Sauerstoff benötigt. Darf man annehmen, dass die Stufe 6 auch in FL180 noch 1260 ml/min Sauerstoff liefert? Wenn ja, dann dürfte die gelieferte Menge für 2 Personen bei Einatmung reichen. Wie die Beimischung funktioniert und welcher pO2 dabei resultiert, ob man das erhöhte Volumen auch tatsächlich in die Lunge kriegt (bei unveränderter Atemfrequenz), keine Ahnung. Aber nicht ausgeschlossen, dass es funktioniert. Man müsste es in einer ungefährlichen Testumgebung (in der Unterdruckkammer oder als Passagier in der SEP) ausprobieren.
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Ich würde mal davon ausgehen, dass die Konzentrationsleistung der Geräte auch mit der Höhe schlechter wird.
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Das habe ich verstanden, aber mich hätte trotzdem interessiert, was das teure Spezialgerät im Vergleich zu den eben erwähnten medizinischen Konzentratoren und unhandlichen Flaschen kostet. Vielen Dank für die ungefähre Angabe, meine Neugier ist befriedigt.
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Benutze 2 Rove 6 seit einem halben Jahr und bin total zufrieden. Bis FL175 habe ich auf Stufe 6 immer mindestens 96 Prozent Sättigung
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Sauerstoffkonzentratore sind auch in der Luftfahrt gebräuchlich. https://de.wikipedia.org/wiki/Sauerstoffkonzentrator
Ich habe mit dem Techniker von Löwenstein medical telefoniert. Dieser erklärte mir am Telefon die Funktionsweise eines Sauerstoffkonzentrators. Diese möchte ich hier im Forum weitergeben.
Die Umgebungsluft wird angesaugt, zuerst gereinigt, um danach mit Hilfe eines Kompressors durch ein Zeolitfilter ( Pulver/Granulat ) gepresst zu werden. Dieser Differenzdruck vor Filter und nach Filter ist etwa 0,5 bar. Bei der höchsten Stufe werden etwa 1,2 Liter Umgebungsluft pro Minute durch den Filter gepresst. Im Filter wird der Stickstoff molekularisch gebunden. Der herauskommende Sauerstoff hat ein Anteil von etwa 95 %.
In 5500 Meter Flughöhe habe ich nur noch einen Umgebungsluftdruck von 0,5 bar, gegenüber 1 bar auf Meereshöhe. Für mich bedeutet das alles, dass in 5500 Meter nur noch die Hälfte der Umgebungsluft angesaugt werden kann, das sind etwa 0,6 Liter Umgebungsluft pro Minute. Der Kompressor sorgt für einen Differenzüberdruck von 0,5 bar, egal welchen Druck die Umgebungsluft hat. Wenn ich in 5500 Meter Flughöhe 0,6 Liter Umgebungsluft pro Minute bekomme, dann liefert das System nur 0,126 Liter Sauerstoff mit etwa 95 %. Wichtig dabei ist, das Gerät muss dem benötigten Atemminutenvolumen Umgebungsluft liefern können. ( hier gilt, Theorie ist gut, aber praktische Erprobung in einer Unterdruckkammer mit Fliegerarzt ist besser )
Der Benutzer dieses Gerät hat eine Nasenkanüle, welche keine Leckage haben darf, weil das Gerät sonst nicht richtig arbeiten kann ( telefonische Auskunft des Löwenstein Technikers ) Eine Leckage bedeutet, das Gerät erkennt keine Atmunf, weil kein saugender Untersruck in der Nasenkanüle. Somit liefert der Sauerstoffkonzentrator kein Sauerstoff. ( muss man in diesen Zusammenhang wissen )
Diese Sauerstoffkonzentratore wurden als Medizingeräte für kranke Menschen entwickelt, welche unter normalen atmosphärischen Bedingungen unter Luftnot leiden würden. Meine Idee gegenüber dem Löwenstein Techniker ist, zwei Sauerstoffgeneratore zusammen zu schliessen, um die doppelte Menge an Luftvolumen zu bekommen. Löwenstein antwortete mir, das ist nicht getestet, weil zwei Generatore zusammengeführt auf ein Y - Schlauchsystem einer der Generatoren nicht weis, wer soll Luft liefern. Das ist auch für den Löwenstein Techniker Neuland. Ich sagte zu ihn, ich würde in einer Unterdruckkammer mit einen Fliegerarzt zusammen diese 2 - Gerätekonstruktion unter realen Bedingungen bis 5500 Meter testen wollen. Zudem würde ich unter Fliegerarztbetreuung bis an die Grenze des physiologisch lieferbaren Sauerstoffs gehen wollen.
Zusammenfassend, einfach ausprobieren. Testen die Schnittstelle Mensch - Technik. Dabei sind Fliegerärzte immer die besten Partner.
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Was spricht gegen ein bereits existierendes System für die Luftfahrt? Dürfte etwas Aufwand sparen ;-)
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Nichts.
Aber, mit Sauerstoffsysteme sollte man meiner Ansicht gut vertraut sein, je nach gewünschter Flughöhe.
Die übliche Nasenkanülen verlieren an Wirksamkeit, wenn auch über dem Mund geatmet wird. Nasenkanüle sollten möglichst eine geringe Leckage haben, um den maximalen Wirkungsgrad zu bekommen. Wie viel reinen Sauerstoff bekomme ich durch die Nasenkanüle, um den notwendigen Sauerstoffpartialdruck von 0,2 bar zu erhalten? ( 0,2 bar Sauerstoffpartialdruck ist die Menge, welche man bei normaler Mund/Nasenatmung in Meereshöhe aus der Natur einatmet )
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Na dann doch lieber zum zugelassenen System greifen oder?
Ich dürfte weit über 1000 Stunden mit Sauerstoff in meiner Cirrus geflogen sein, ca. 80% Nasenkanüle und 20% Maske. Ich habe seit knapp 1,5 Jahren das System von Aithre inkl. Überwachung meines Sauerstoffgehalts. Egal welche Kombination, die Sättigung bleibt immer über 96, lediglich bei einem Flug habe ich scheinbar zu viel geredet mit Kanüle und die Sättigung ist kurzzeitig auf 93 gefallen. Niedrigere Werte habe ich in den 1,5 Jahren (ca. 250-300 Stunden mit Sauerstoff) nicht gesehen.
Die Löwenstein Geräte kenne ich von meinem Großvater, er hatte zum Schluss zwei, da eins immer defekt war ;-) Die Geräte haben ihm mit seiner Lungenfibrose ganz gut geholfen bis sie irgendwann nicht mehr gereicht haben. Im Urlaub in Südtirol ist die Sättigung allerdings gute 5 Punke gefallen in der Ruhe, bei 600 Meter Höhenunterschied. Meine Sättigung hat das Gerät da auch nicht mehr über 95 gebracht.
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Bis zu welcher Flughöhe benutzt Ihr Euer Sauerstoffsystem?
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In den meisten Fällen zwischen FL140 und FL180, bei Wetter auch mal über FL200 (das sind dann die 20% mit Maske ;-) ).
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Was ist der Vorteil der Maske gegenüber der Nasenkanüle? Als Grund sehe ich die Leckage bei der Nasenkanüle, also Sauerstoffverlust.
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140 ist eindeutig zu hoch ohne Sauerstoff. Da lebst Du schon gefährliche, Für mich ist das absolute Limit 120, und aucn ur wenn ich weiß, dass ich nicht zu lange da oben bleibe.
Bei weiteren IFR-Flügen: FL100-FL175
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In dieser Höhe befinde ich mich im schweizer Skigebiet Zermatt. Zum Teil oberhalb von 4000 Meter, dann aber mit körperlicher Anstrengung, im Gegensatz zum ruhigen Sitzen im Flugzeug.
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Du kannst Dir auch einfach mal die Regeln durchlesen. Es ist in diesem Zusammenhang völlig uninteressant, in welcher Höhe Du Ski fährst.
Im Gegensatz zum Skifahren/Bergwandern sind höhenbedingte Symptome im Flugzeug oft tödlich. FL140 halten die meisten Leute gut aus – aber nicht alle. Ich habe einen Freund, der in meinem Flugzeug immer ab 9000 ft O2 nutzt, weil er ansonsten sofort gravierende Kopfschmerzen bekommt.
Ab FL100 ist die beste Regel.
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Du kannst Dir auch einfach mal die Regeln durchlesen
Hast Du das denn schon mal gemacht? Ist in 4000 m Höhe im nichtgewerblichen Flugbetrieb Zusatzsauerstoff verpflichtend :-)?
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Falsch verstanden: Ich fliege meistens in dieser Höhe. Sauerstoff habe ich z.B. Nachts auch VFR über 5000ft an, dank Boom am Headset ist das nur ein Schalter umlegen ;-)
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Vielleicht verstehe ich die Frage nicht...NCO.OP.190 sagt wohl ja zu FL140 und Sauerstoff ;-)
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NCO.OP.190 überlässt es primär dem Piloten zu bestimmen, ab wann er Supplemental Oxygen für erforderlich hält. Die AMCs geben sogar eine ziemlich detaillierte Guideline, welche Faktoren herangezogen werden können.
Die genannten Höhen gelten nur, wenn der Pilot diese Bewertung nicht machen kann oder will.
NCO.OP.190: The pilot-in-command shall ensure that all flight crew members engaged in performing duties essential to the safe operation of an aircraft in flight use supplemental oxygen e whenever he/she determines that at the altitude of the intended flight the lack of oxygen might result in impairment of the faculties of crew members, and shall ensure that supplemental oxygen is available to passengers when lack of oxygen might harmfully affect passengers.
(b) In any other case when the pilot-in-command cannot determine how the lack of oxygen might affect all occupants on board, he/she shall ensure that:
(1) all crew members engaged in performing duties essential to the safe operation of an aircraft in flight use supplemental oxygen for any period in excess of 30 minutes when the pressure altitude in the the passenger compartment will be between 10 000 ft and 13 000 ft; and
(2) all occupants use supplemental oxygen for any period that the pressure altitude in the the passenger compartment will be above 13 000 ft.
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hattest du bei 93 irgendwelche schwindelgefühle oder ROT-ausfälle in den augen?
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Richtig, kannst du das einschätzen? Nein? Ich auch nicht, also einfach dran halten was da steht.
Der Pneumologe von meinem Großvater, Professor an einer Uni und Pilot, traut sich diese Einschätzung auch nicht zu und nutzt in seiner Beech laut eigener Aussage bei allem über 6000ft Sauerstoff.
@Ingo: Keine Einschränkungen und nichts gemerkt, war aber auch nur kurzzeitig.
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