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Das neue Heft erscheint am 2. November
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8. August 2019 21:15 Uhr: Von Achim H. an Guido Warnecke

Ja. Ist vorgeschrieben im Handbuch der TBM. Ich wurde etwas nachlässig, bis mir das Kraftstoffsystem überm Meer vereist ist. Jetzt wieder by the book.

9. August 2019 01:06 Uhr: Von Andreas Müller an Achim H.

Wenn mans genau nimmt (POH) muss man es immer dann reintun, wenn man in -xC fliegt. Also eigentlich immer. In den USA ist es leicht, da sagt man dem Tankwart nur premixed und er legt den Hebel um. Ausser in Stuttgart habe ich das noch nie in Europa bekommen. Dann muss man mit dem Tamwart auf die Leiter und das das per Sprühdose in den Tankstrahl füllen.

Hat die TBM keine beheizten Kraftstoffleitungen?

9. August 2019 07:19 Uhr: Von Mario Adam an Andreas Müller

Man muss es genau nehmen, weil es eben sonst zu Vereisungen kommt bzw. kommen kann. Kenne auch einige Erfahrungsberichte von Leuten die es nicht verwenden.

Nein, Kraftstoffleitungen werden nicht beheizt.

Tankwagen: Ja, hat es gefühlt früher öfters gegeben, zB. Wien, Farnborough,... Aber, der Mix wird auf Anfrage hergestellt bzw. durch einen Extratank beigemengt. Im Tankschlauch sind sicherlich ~2-300 Liter ungemischt, daher bin ich nicht so der Fan davon. Und der Aufwand eine Dose Prist hinzuzumengen ist überschaubar.

9. August 2019 08:59 Uhr: Von Achim H. an Andreas Müller Bewertung: +2.00 [2]

Hat die TBM keine beheizten Kraftstoffleitungen?

Die TBM hat -- wie alle PT6-Installationen -- einen Rücklauf mit Wärmetauscher an der FCU. Die Leitungen sind selbst nicht beheizt. Die Wärmemenge ist zu gering um den Kraftstoff effektiv zu beheizen.

Wird der Kraftstoff kälter, kann er weniger Wasser lösen und es bilden sich Eisflocken, die sich am Kraftstofffilter ansammeln und diesen verstopfen. Der Druck sinkt und unter 10 psi geht der Alarm und die Zusatzpumpe an. Bei stärkerer Verstopfung geht der Bypass des Kraftstofffilters auf.

Bei zwei kürzlich aufgetretenen Fällen (einer war bei mir) war es jeweils schwül-heiß bei der Betankung. Bei Jet-Fuel ist es nicht wie bei AVGAS, das praktisch kein Wasser löst. Setze ich AVGAS schwül-warmer Luft aus, zieht es dadurch noch kein Wasser an, Jet Fuel dagegen ist hygroskopisch. Man kann drainen so viel man will und wird nie etwas finden, trotzdem kann das Kraftstoffsystem vereisen. Bei meinem Vorfall war es übrigens recht warm in der Atmosphäre, im Winter sehe ich regelmäßig -53°C aber da waren es nur -42°C oder so also ISA+5.

9. August 2019 09:54 Uhr: Von Andreas Müller an Achim H.

Man muss das wirklich konsequent machen, auch im Sommer wenn man hoch fliegt. Ich habe 5 Tanks und eine Dose reicht nicht aus. Ziemlich siffige Angelegenheit und umständlich, jedes Mal mit dem Tankwart auf die Leiter zu steigen.

Am Anfang war ich konsequent aber das lässt dann nach. ;-) Wenn ich mich richtig erinnere hatte ich das eine oder andere Mal auch low fuel pressure, bin aber überhaupt nicht drauf gekommen, dass das fuel icing sein könnte. Glück gehabt...


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