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9. März 2026 16:58 Uhr: Von Corvin Huber an Alexander Patt Bewertung: +3.00 [3]

Hallo Alex!

Ich kenne den genauen Ablauf der Maßnahmen und der Interventionen nicht, daher kann ich nicht mit juristischer Kenntniss argumentieren. Aber Dein Kommentar scheint mir einen wichtigen Inhalt zu haben:

In der heutigen "Lage der Gesellschaft" wird häufig "Wirtschaftliches" dem "Freiheitlichen" automatisch übergeordnet (nicht, dass die "Freiheitlichen" sich darum kümmern würden). Ein SOP ist kein Gesetztestext, sondern zu nächst mal eine Präferenz des Betreibers. Meine "persönliche SOP" (bin in Tannheim stationiert) legt mir eher ans Herz an einer D (not CTR) vorbeizufliegen - einfach "weil" (nein, es ist nicht schwierig, aber es ist halt schöner nicht quatschen zu müssen).

Die Frage scheint mir also zu sein: gilt bei uns automatisch und immer das wirtschaftliche Argument höher als das nicht-wirtschaftliche? In einer freiheitlichen Gesellschaft: nein. Da muss abgewogen werden und sich das wirtschaftliche Argument genauso einreihen wie die Bedürfnisse aller anderen Luftraumnutzer. Etwas komplizierter wird es eigentlich erst, wenn Sicherheitsaspekte im Spiel sind. Und hier wird halt gerne mit den 185 Seelen argumentiert, die in einem Bus sitzen, während im SUV nur 2 sind. Und selbst in diesem Falle gilt: wenn die Spielregel besagt, dass auch der IFR Verkehr 'rausgucken muss, wenn er unter FL100 in unkontrolliertem Luftraum bei VMC fliegt, dann muss er das eben. Ansonsten soll der Bundestag ein Gesetzt verabschieden (dass den Volkswillen ausdrückt) das es nicht mehr so sein soll. Das gesellschaftspolitisch Interessante ist meiner Meinung nach, dass viele der Maßnahmen, die unsere Freiheit einschränken gar nicht vom Gesetzgeber vorgenommen werden, sonder von nachgeordneten Behörden, und das - wie gelesen - sogar aufgrund von Verfahren (z.B. Beteiligungsverfahren) auf die der Bürger keinen verbrieften Anspruch hat.

Wirtschaftliche Präferenz (SOPs) grundsätzlich vor die freiheitliche Resourcennutzung zu stellen (ursprünglich: wer von rechts kommt hat Vorfahrt (nicht: 185 haben Vorfahrt vor 2)) scheint mir auf lange Frist ein hochgradig problematisches Rezept zu sein. Und dauerhafte Abwägung der Rechtgüter Freiheit gegen Wirtschaftlichkeit grundsätzlich zu Lasten der Freiheit steht nirgends in unserer Verfassung.

Das alles vorausgeschickt: ich werde nach dem (seltenen) Start auf der 09 in EDMT halt genauso mit Memmingen sprechen, wie ich das bisher getan habe (wenn ich nach Süden will). Aber die schleichende Erosion des Ressourcenzugangs macht mir Bauchschmerzen ...

9. März 2026 17:39 Uhr: Von Markus S. an Corvin Huber

Bin ja letztens selber in so einem Ryanair Bus und Anflug auf Memmingen gesessen und hab mich nur gewundert wie eng und in niedriger Höhe (keine 5.000 ft) über den Plätzen Kempten und Leutkirch deren „Platzrunde“ verläuft und unten drunter der Flugverkehr zu beobachten war. Für mich ist schon klar, dass bei 185 Seelen die Sicherheit und Schutz von Lufträumen vorgeht gegenüber einem der mit seinem Luft SUV - möglichst ohne Funk - dahin knattern will. ;-)

9. März 2026 19:33 Uhr: Von F. S. an Corvin Huber

Da muss abgewogen werden und sich das wirtschaftliche Argument genauso einreihen wie die Bedürfnisse aller anderen Luftraumnutzer.

Das ist ohne Frage richtig - aber 3,7 Mio. Luftraumnutzer aus Verkehrsflugzeuge stehen wie vielen Luftraumnutzern in Kleinflugzeugen im Jahr in Memmingen gegenüber?

9. März 2026 19:42 Uhr: Von Joachim P. an Corvin Huber Bewertung: +1.00 [1]

Das Thema hier ist eh durch. Seit letzter Woche werden hier in den Landkreisen MN, OA und RV schon überall die Hebebühnen und Gerüstteile vorbereitet um in der Nacht zum 19. den Delta-Deckel zu montieren. Mal sehen, wie das dann auf meiner Terasse ist. Schlimmer als die Verdunkelung durch den Saharastaub kann es nicht sein. Hoff ich.

9. März 2026 20:31 Uhr: Von ingo fuhrmeister an Joachim P. Bewertung: +1.00 [1]

nehmen die hilti-dübel oder bilderhaken?


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