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6. Juli 2021 11:11 Uhr: Von Philipp Tiemann an Jan Leukefeld

Grundsätzlich muss der Pilot bei Flugplätzen ohne lokale ATSU den Flugplan selbst öffnen oder schließen. Er kann aber jemanden delegieren, z.B. eine Person am Boden (z.B. Flugleiter in D) oder per Funk eine ATS-Stelle (z.B. FIS) darum bitten. Geöffnet oder geschlossen wird der Flugplan beim lokal zuständigen AIS. In Deutschland gibt es nur noch einen, den AIS in Langen.

Klassisch wird das per Telefon gemacht. Tel. 06103 7075500. Kennzeichen, Start-/Landort, Start-/Landezeit.

Der Flugleiter oder FIS-ler macht meist nichts anderes, spricht er ruft diese Nummer an. Manche Flugplätze haben aber soweit ich weiß mittlerweile auch eine direkte Schnittstelle, können also Start- und Landemeldungen per Mausklick durchgeben.

Insbesondere wenn du nach dem Start Eile hast, ATC wg. einer Freigabe zu rufen, ist es natürlich besser, wenn die Flugplanaktivierung schon durch den Flugleiter vorgenommen wird. Ist aber nicht dringend. Das Fliegen ist erstmal wichtiger.

Manche Flugplätze in D nehmen leider kleine bis manchmal unverschämte Gebühren für's Flugplanschließen. Daher im Zweifel schon vor der Landung bescheid geben, wenn man den FPL selber schließen will. Gibt leider manchmal Diskussionen...

Ich finde es sowieso besser, solche Dinge selbst zu machen. Das weiß man, was man hat. Muss man ja in anderen Ländern sowieso selbst machen. Die Tel.nr von AIS einfach ins Handy speichern, dann ist es eine Sache von 10 Sekunden. Problem in der Praxis: Manchmal wird man nach dem Abstellen des Motors von anderen Dingen überrannt (irgendwelche Personen, die auf einen zugehen, Passagiere, dringender Toilettengang, etc.), dass die Gefahr besteht, es zu vergessen. Daher zur Sicherheit auch immer die Handynummer in den FPL schreiben und das Handy im Flug nie aus- oder in den Flugmodus schalten. In manchen Ländern kann man in gewissen Fällen den Flugplan auch noch in der Luft (kurz vor der Landung) durch ATC/FIS schließen lassen.


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