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Das neue Heft erscheint am 26. November
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Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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10. August 2021 13:14 Uhr: Von Achim H. an Wolff E.

Bei den Projekten kommt immer etwas heraus, das nicht oder kaum besser als der Status quo ist und allerlei neue Probleme mitbringt.

Die alte Regel, niemals eine Zelle gleichzeitig mit einem Motor neu zu entwickeln ist auch Quatsch wie Diamond bewiesen hat. Der Thielert/Austro passt sehr gut zu den Flugzeugen und macht sie attraktiv. In anderen Modellen waren die Motoren nie erfolgreich.

10. August 2021 13:43 Uhr: Von Schauss Walter an Achim H.
Wieso keinen Wankel wie in Segelflugzeuge

Leicht und auf vielen Treibstoffe einstellbar.

https://www.wankelsupertec.de/en_engine.html
11. August 2021 07:48 Uhr: Von Len Schumann an Schauss Walter

Der Wankel hat ein paar grundlegende Vorteile und ein paar grundlegende Nachteile:

Vorteile:

- Hohe Leistungsdichte (möglich)

- sehr guter Rundlauf

Nachteile:

- Wirkungsrad

- Hitzeentwicklung

Die Nachteile (vor allem Punkt zwei) überwiegen leider die Vorteile in den meisten Fällen!

Ich persönlich mag ja den 2-Takt Diesel https://www.zoche.de/, aber das ist (leider) auch so ein untotes Projekt...

11. August 2021 08:11 Uhr: Von Mark J. an Len Schumann Bewertung: +1.00 [1]

bei den Nachteilen des Wankels muss man noch die geringe Standzeit ergänzen. Viele Wankelmotoren schaffen keine 500 Stunden. Das liegt vor allem an ungünstigen thermischen Verhältinissen (Kühlung des Rotors) und der Dichtlippen des Rotors.

11. August 2021 09:03 Uhr: Von Achim H. an Mark J.

Die Haltbarkeit der Wankelmotoren ist in der Zwischenzeit ziemlich gut, das haben sie im Wesentlichen gelöst. Der endgültige Tod des Wankelmotors waren die Abgasvorschriften. Durch die starre, ungünstige Geometrie des Brennraums hat man keine Möglichkeit... Dadurch fällt die Automobilindustrie als Quelle von Technologie komplett aus.

Für die Fliegerei halte ich den schlechten Wirkungsgrad für den Killer, dazu kommt, dass es praktisch keine Erfahrung mit schweren Kraftstoffen gibt und ein weiterer Benzinmotor mit schlechtem Verbrauch ist kein Renner...

11. August 2021 09:14 Uhr: Von Len Schumann an Mark J.

Die Standzeit ist eigentlich ein technisch lösbares Problem zulasten der spezifischen Leistung. Der "schlechte" Wirkungsgrad und die Hitzeentwicklung (zumindest beim Beziner) sind physikalische Probleme und lassen sich im Vergleich zu Hubkolbenmotoren nicht wirklich befriedigend lösen. Meines Wissens nach funktioiert der Diesel-Wankel auch nicht richtig, da die erreichbaren Drücke nicht ausreichen. Mit Fremdzündung ja, aber der Wirkungsgrad ist unter einem Otto- Hubkolbenmotor. Die Abgasvorschriften auf der Straße sind für die GA relativ egal, wir blasen ja auch Blei aus den Abgasrohren, was im Straßenverkehr schon lange (und zu recht) verboten ist. Aber die Entwicklung zeigt schon recht gut was technisch "sinnvoll" scheint.

Ich denke der Wankelantrieb ist so ähnlich wie der Canard bei den Flugzeugzellen. In der Theorie toll, die Praxis bereitet in den Details so manche Probleme.

11. August 2021 13:20 Uhr: Von Chris B. K. an Len Schumann

Ich sehe beim Wankelmotor, zumindest so lange er mit Benzin betrieben wird, zusätzlich das Problem, daß man eine Verlustschmierung hat. Man muß also ständig zusätzliches Motoröl in den Brennraum geben, entweder über eine extra Öl-Förderpumpe oder indem man den Motor mit 2-Takt Gemisch füttert.


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