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Das neue Heft erscheint am 1. Dezember
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Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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2. September 2013: Von Christof Edel an Heiko L.

Die Auswahl von Piloten nach Geldbeutel und nicht hauptsächlich nach Können ist schon sehr viel länger die Norm als hier dargestellt - die Musterberechtigung für das Verkehrsflugzeug ist nur die neueste [und was den einzelnen Betrag angeht, die eklatanteste] Entwicklung.

Schon bevor der angehende Flugkapitän überhaupt mit der Musterberechtigung beginnen kann, hat er mehr als 50,000 Euro für die Ausbildung zum Berufspiloten mit Zweimot- und Instrumentenflugberechtigung hingeblättert.

Der eigentliche Grund liegt meines Erachtens am Mangel von beruflichen Möglichkeiten unterhalb des Linienflug-Piloten, der resultierenden schlechten Entlohnung für die wenigen verbleibenden Arbeitsplätze. Dies macht eine solche Ausbildung und das Sammeln von Erfahrung eben davon abhängig, ob man das Geld irgendwie auftreiben kann (und will).

Die falsche Auswahl geht also schon bei der Privatpilotenlizenz, spätestens bei CPL/IR los. Diejenigen, die es bis dorthin geschafft haben, bekommen schon irgendwie das Geld für die Musterberechtigung zusammen.

2. September 2013: Von Flieger Max L.oitfelder an Christof Edel Bewertung: +2.00 [2]
Es gibt -gottseidank- durchaus noch andere Varianten als die selbst vorfinanzierte CPL-IFR Ausbildung mit anschließendem Klinkenputzen und Hoffen auf einen Platz im Cockpit, auch ich hätte sonst sicher nicht diese Laufbahn einschlagen können.

Airlines die die gesamte Ausbildung vorfinanzieren und bei denen die teilweise oder gänzliche Rückzahlung gegen vertragliche Bindung erfolgt mögen zwar weniger werden aber es gibt sie noch immer.

Pay-to-fly ist ein Schritt in die falsche Richtung weil Standards unweigerlich sinken werden. Ich frage mich, wann es pay-to-transplant geben wird für zahlungskräftige Hobbychirurgen?

PS: Mit der Klassifizierung, den ATPL als reine "Auswendiglernerei" abzutun bin ich nicht glücklich weil der unbedarfte Leser "ATPL-Theorie" mit dem Beruf und dem Anspruch des Linienpiloten per se gleichsetzen könnte. Dabei gibt es meines Wissens keinen anderen Beruf in dem die Qualifikation vergleichbar häufig (mehrmals jährlich) überprüft wird und die ATPL-Theorie allein hilft weder beim Screening noch im Simulator.

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