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Das neue Heft erscheint am 1. Dezember
Streichung von IFR-Verfahren: Bürokratie in Höchstform
Lizenz-Rückkehr nach UK - die letzte Chance!
Typenbetrachtung, Kauf und Ferry DR400
Simulatortraining in der Grundausbildung
Cyber-Attacke auf Jeppesen
Von der Notlandeübung zur Notlage
Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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9. April 2009: Von reiner jäger an Max Sutter
In dem Fall des Herrn steht doch ganz klar in den Charterbedingungen, daß er die Differenz zu den in Deutschland gültigen Mogas-Preisen erstattet bekommt. Würde er also für 70 Eurocent/Liter in Canada tanken, dann bekäme er die Stunde für nochmal rund 15 Euros günstiger. Ausserdem sehe ich in seiner Milchmädchenrechnung keine umgelegten fixen Kosten.
Übrigens ich habe Lisa gestern geflogen: Toll!
9. April 2009: Von Guido Warnecke an reiner jäger
Das Projekt koennte funktionieren, wenn tatsaechlich genug gebucht wird. Der Aufbau des Buchungssystems, der Chartervertrag - alles wirklich perfekt gemacht. Die Tagesgebuehr sollte die Fixkosten decken. Falls die Maschine nicht genug genutzt wird, sieht es allerdings nicht mehr so gut aus. Bei geschaetzten EUR 10,000 Fixkosten (incl.Finanzierung) im Jahr muesste der Flieger immerhin 200 Tage fuer Charter (nicht checkouts) gebucht werden. Wetter, Wartung und Reparaturen koennen immer dazwischenkommen. Ein Riesenvorteil ist, dass Firmen (Avionics, die finanzierende Bank, die Versicherung, die Werft, die Flugschule fuer die checkouts, die Hersteller der Headsets etc.) das auch als Werbetraeger verwenden und damit subventionieren.
Hoffentlich werden alle Ruecklagen fuer Motor und Prop Ueberholung schoen zur Seite gelegt...
Die rein private GA in Europa wird langfristig austerben (zumindest alles groesser UL), so ein Projekt hilft auf jeden Fall, diesen Prozess etwas in die Laenge zu ziehen.
Am Ende ist das ja eine Werbeveranstaltung fuer PuF und keiner muss damit direkt Geld verdienen. Eine sehr gute Initiative von Jan Brill!
9. April 2009: Von Gerd Wengler an reiner jäger
Wieso Milchmädchenrechnung? Ich habe doch gar nicht gesagt, daß Lisa zu teuer oder nicht teuer genug ist. Oder daß ich irgendwas gegen Lisa habe. Wenn ich Ihre Anmerkung („15 Euro pro Stunde billiger“) einfach mal so ungeprüft übernehme, würde Lisa für meinen Trip 729 Euro kosten. Wenn ich die Fixkosten (Versicherung, Databases, Weathersubscription etc.) meines Flugzeugs auf die Flugstunden umlege, komme ich für den Trip mit meiner Skylane auf ca. 750 Euro.
Gerd
12. April 2009: Von Michael Brüning an Guido Warnecke
Hallo zusammen,

ich bin LISA jetzt 4 Stunden geflogen und bin begeistert. Ein sehr einfach zu handhabendes Flugzeug und extrem gutmütig im Grenzbereich. Die Ausstattung ist für ein Flugzeug dieser Kategorie jetzt schon hervorragend. Gerade das MT mit der vertrauten ICAO-Kartendarstellung und das sehr verbreite und bekannte Garmin 155XL ergänzen sich perfekt. Und die Avionik wird sogar noch besser, wenn Honeywell das Apex Edge Glascockpit zugelassen bekommen hat. Da bin ich schon extrem gespannt!

Bei meinen zwei Streckenflügen habe ich IFR-Routings und das Handling des Autopiloten getestet. Bis auf ein paar Umstellungsschwierigkeiten aber kein Problem. Demnächst mal noch einen Practice-Approach und dann sollten auch single-handed IFR-Flüge machbar sein. Klar werde ich mich damit nicht in wirklich schlechtes Wetter wagen, aber gerade im Sommer (ohne Vereisung) gibt es durchaus öfters Wetterbedindungen, die im Prinzip nur einen Wolkendurchbruch benötigen und dann ist diese Option zu haben ein echter Mehrwert.

Unabhängig vom Flugzeug ist aber auch einer der Knaller das Chartermodell. Endlich mal keine Gedanken mehr machen müssen, ob ich noch Zeit für einen entspannten Kaffee habe oder zurückhetzen muß, um den Flieger pünktlich für den nächsten Charterkunden aufs Vorfeld zu stellen. Das könnte umso extremer werden, wenn man sich die Tankzeit für die extra Reserve spart oder gar ein letztes Wetterbriefing. Somit also neben dem persönlichen Flexibilitäts-Komfort auch ein Sicherheitsgewinn. Und wenn ich bei, sagen wir 20 Lisa-Dates pro Jahr, die Hälfte ausfallen lassen muß, dann sind die 490 Euro immer noch günstiger als die meisten Jahres-Mitgliedschaftsgebühren in Vereinen oder Flugschulen.

Ich hoffe sehr auf den Erfolg dieses Chartermodells. Denn dann werden es viele kopieren wollen und ich freue mich auf eine große Auswahl an hochwertigen Fugzeugen. Letztlich paßt dieses Modell perfekt in die heutige Krisenzeit. Und besonders auch auf die Zielgruppe, die sich bislang in Haltergemeinschaften organisiert hat. Also Personen, die Wert auf einen gut ausgestatteten Flieger legen und dann tageweise Exklusivität dafür haben wollen. Dafür wird es heute aber immer schwieriger die kritische Masse an Kapital zu finden, da dem Einzelnen immer weniger Grundkapital zur Verfügung steht, bei gleichzeitig steigenden Kosten. Und Haltergemeinschaften mit mehr als 6 Piloten werden auch bald unhandlich, wenn sie nicht professionell organisiert sind. Das LISA-Modell liegt in der Mitte zwischen Fractional Ownership und dem Standard-Zeitcharter-Modell. Die nicht erforderliche Kapitalinvestition und die volle Verfügbarkeit am gesamten Tag ohne Mindestabnahme ist für mich die optimale Kombination!

Großes Kompliment an Jan Brill. Weiter so!

Und frohe Ostern für alle Fliegerkollegen!
Michael
12. April 2009: Von Bernhard T. an Michael Brüning
Was würde Lisa kosten, wenn die diverse Avionik + Zusatzeuipment, das hier gesponsered wurde (ich nehme mal an Hardware ebenso wie Arbeitszeit) an den Kunden weiter verrechnet werden müsste?
13. April 2009: Von Jan Brill an Bernhard T.
Was würde Lisa kosten, wenn die diverse Avionik + Zusatzeuipment, das hier gesponsered wurde (ich nehme mal an Hardware ebenso wie Arbeitszeit) an den Kunden weiter verrechnet werden müsste?

1. Arbeitszeit ist gar nicht gesponsort worden. Alles voll bezahlt.

2. Der Wert der gesponsorten Geräte (Becker und Moving-Terrain) beläuft sich auf ca. € 12k.

Was Lisa wirklich kostet, werden wir ab Mai im Kosten-Blog auf flylisa.de detailliert beschreiben. Die Anschaffung und den täglichen Betrieb einer solchen Maschine auf längere Zeit offenzulegen ist ja auch ein Aspekt des Projekts.

Dabei werden alle dem Flugzeug zugeordneten Kosten mit berücksichtigt, z.B. auch Nebenkosten der Anschaffung (Flüge, Hotels, Mietwagen, Ferry, Avionik-Umrüstung, Messe-Auftritt, Werbung) etc. Zählt man all das zusammen, sind wir mit der Anschaffung bei knappen € 70k und damit leicht unter dem veranschlagten Budget.

Eine Aussage über den Betrieb lässt sich zurzeit freilich noch nicht machen.

MfG
Jan Brill
1. Mai 2009: Von Urs Wildermuth an Jan Brill
Hallo Herr Brill,

hab ich erst jetzt mitgekriegt, dass die Lisa aus USA überflogen wurde. Wäre auch mal ein interessanter Bericht über den Ferry Flug?

2. hab ich mir angeschaut, ob so eine AA5A in der Schweiz zugelassen werden könnte. Bisher schaut es da ziemlich schlecht aus. Auch in D scheint kein erhöhter Lärmschutz (auch mit Schalldämpfer) möglich.

Ich werde auf jeden Fall Ihr Projekt weiter verfolgen, die Idee ist hervorragend. Wäre ich nahe FRA würd ich sofort mitmachen.

Beste Grüsse

Urs Wildermuth
LSZH

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