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Das neue Heft erscheint am 2. Dezember
Erneute Änderungen beim Teil-FCL
Test: Kollisionsvermeidung von AIR Avionics
Die Sache mit der Mass and Balance
Bedienung des Fuel Computers
Erinnerungen an einen Raumfahrer der ersten Stunde
Funkenflug – Die Motorzündung
Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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25. Oktober 2006: Von Mueller Manfred an Jan Brill
Der Präsident hat die Privatisierung nur in die Warteschleife umgeleitet, die Änderung des GG ist schon so gut wie durch.
Diese Politikerkaste schreckt vor Nichts zurück, für schäbige vielleicht 1 Mrd Eu verhökert sie sogar staatliche Hoheit, welche im Prinzip längst mit der Umwandlung von BFS in DFS privatwirtschaftlichen Charakter annahm, aber eben ohne sich irgendeiner feindlichen Übernahme auszusetzen. Die LH leckt sich schon die Finger, nicht wegen des fetten Brockens, vielmehr im Glauben sie könne dann die Abwicklung des Luftverkehrs über der Republik autark gestalten und auch noch wesentlicher preiswerter abwickeln - sicher ein völliges Verkennung der Realitäten mit den Zwängen des EU Luftraumes und den infrastrukturellen Engpässen wie in FRA. Die Interessen der GA, insbesondere der PPLer würden dabei sicher völlig auf der Strecke bleiben.

Falls unsere unersättlichen Politiker noch mehr wollen, schlage ich als nächsten Deal den Verkauf der Polizei vor, am Besten gleich an die EU Mafia, teilweise kennen die sich ja schon.
Manfred Müller
25. Oktober 2006: Von martin zischke an Mueller Manfred
jaja, der erlös von ca 1 Mrd.. wenn es der dann wäre. laut AOPA übernimmt der bund die pensionsverpflichtungen i.H.v. 780 mio - bleiben noch 220 mio. dafür gibt der bund zwar den operativen teil ab, bleibt aber immer noch in der haftung für den deutschen luftraum. wenns dann knallt ist die wahrscheinlichkeit groß, daß der privatisierte laden konkurs geht ehe der bund den schaden aus der haftung bei der dfs geltend macht.

mahlzeit!
25. Oktober 2006: Von Gerhard Uhlhorn an Mueller Manfred
Wenn das, was unsere Volksvertreter machen gesetzwidrig ist, dann wird das Gesetz kurzerhand geändert. Wo sind wir eigentlich?
25. Oktober 2006: Von Walter Pohl an Gerhard Uhlhorn
Bananenrepublik Deutschland
Republica Chiquitita de Alemania
Banana Republic of Germany
Republique de banane plantain d'Allemagne

Frage beantwortet?

Gruß vom LFC
25. Oktober 2006: Von Alexander Stöhr an Gerhard Uhlhorn
das ist nun mal demokratie. gesetze sind nicht gottgegeben und in stein gemeißelt. sie sind lediglich durch ein durch die legislative (volksvertretung) formulierter konsens nach dem das volk leben will. mehr auch nicht. das grundgesetz ist nicht heilig, es kann geändert werden. alles was man den politikern vorwerfen kann, ist daß sie die reihenfolge nicht einhalten. wer damit nicht zufrieden ist, muß auf seine politiker einfluß nehmen und entsprechend wählen. weil das genau so funktioniert ist D eben KEINE bananenrepublik.

jeder muß über alle verfügbaren kanäle seine mitmenschen mobilisieren und druck auf die politiker ausüben. bei einem monarchen wäre die hier geführte diskussion verständlich. politiker sind nichts weiter als werkzeug. nutzt sie.

beispiel: berliner politiker stehen nicht mehr 100%ig hinter der schließung tempelhofs. es geht. die kritische masse muß nur genug sein, und die richtigen ohren müssen beschallt werden. demokratie eben.

a.
26. Oktober 2006: Von Gerhard Uhlhorn an Alexander Stöhr
Hey, wir haben doch eine andere Partei gewählt. Doch es hat sich nichts geändert. Bei jedem Regierungswechsel wird alles noch viel schlimmer und so gut wie nichts besser.
Was soll ich denn da noch wählen? Vielleicht die NPD? Oder die DKP? Oder irgend eine andere extreme Partei?

Die Tatsache, dass sich bei einem Regierungswechsel (fast) nichts ändert, lässt mich vermuten, dass unsere Demokratie nur eine gewollte Illusion der Besatzungsmächte ist (btw. wann bekommen wir endlich unseren Friedensvertrag? Der Zwei-plus-Vier-Vertrag ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung, aber es ist noch immer kein Friedensvertrag.)
26. Oktober 2006: Von Konrad Vogeler an Gerhard Uhlhorn
Herr Uhlhorn,

das hat mit den Besatzungsmächten nichts zu tun.

Wir wählen zwar andere Politiker in die Ämter aber

1. bleiben die Beamten in den Ministerien die gleichen
(wir spielen die 9., das ist egal, wer da vorne steht!)

und
2. bleiben die Lobbyisten die gleichen.

Solange nur noch wenige Politiker genügend eigene Kompetenz für das Amt mitbringen und sich damit gegen die Ministerialbeamten und die Lobby nicht durchsetzen können, wird sich nichts ändern.

Was will eine Ulla Schmidt denn machen, wenn ihr die Ärzte und die Pharmaindustrie mangels eigener Kompetenz den Weltuntergang glaubhaft machen für den Fall, dass in D die Medikamente genauso preiswert werden wie im restlichen Europa?
Einknicken!

Was will ein Herr Wittmann und dann auch ein Herr Tiefensee denn machen, wenn der oberste Flugmediziner in D ihnen mangels eigener Kompetenz glaubhaft versichert, dass Schwangere das Steuer an sich reissen und Blinde fliegen werden, wenn sie nicht unterschreiben?
Abnicken!

Was soll ein Herr Schäuble denn machen, wenn ihm die Geheimdienste zur Ausweitung ihrer Kompetenzen mangels eigener Kompetenz glaubhaft machen, dass die Privatflieger die größte terroristische Bedrohung für die Luftfahrt sind?
Abnicken!

Was sollen die denn alle machen? Die können nur abnicken.

Und wenn dann noch satte Gehälter und Posten nach dem Politikerleben winken ist der Zustand den wir hier beklagen sofort erklärt.

Solange sich jeder Hilfsschullehrer nach durchlaufener Parteikarriere auf Ministerposten bewerben kann, sind die diesem Kräftefeld hilflos ausgeliefert und es wird sich nichts ändern.

Konrad
26. Oktober 2006: Von Alexander Stöhr an Konrad Vogeler
eben, daher ist es verantwortung der bürger sich selbst zu bilden (hier geht auch arbeitsteilung) und von politikern nicht lösungen sondern umsetzung fordern. mit der in D verbreiteten einstellung überfordern wir unsere volksvertreter und machen die demokratie überflüssig. die veranwortung liegt beim volke und nicht bei seinen vertretern (legitmation?).

hätte ich eine einfache lösung, so würde ich diese publizieren, und mich wählen lassen. die schwierigkeit ist, daß schlaue (kompetente) menschen lösungen vorschlagen, diese aber in demagogischer art und weise durch manche politiker verteufelt werden und bürger sich einschüchtern lassen -> "flat tax" mit freibetrag sei da nur ein beispiel. nicht wir müssen auf unsere politiker hören, umgekehrt wird ein schuh daraus!

der fehler ist nicht im system, wir nutzen es nur nicht richtig.
26. Oktober 2006: Von Gerhard Uhlhorn an Konrad Vogeler
Hallo Herr Vogeler,

okay, warum soll ich mir dann aber die Mühe machen zur Wahl zu gehen? Das kann mir doch schließlich egal sein wer Ja und Amen sagt.

Ich denke, dass wir das dringend ändern sollten. Vielleicht sollte man eine Ausbildung als Staatsführer einführen und zur Pflicht machen. Die Minister sollten in Zukunft ihre Kompetenz nachweisen müssen und der Wähler müsste, um Wahlrecht zu erhalten, eine Staatsbürgerausbildung nachweisen. Dann wäre viele Probleme gelöst.
26. Oktober 2006: Von Konrad Vogeler an Gerhard Uhlhorn
Herr Uhlhorn,

wir kommen der Sache näher.

Aber wenn wir so etwas aus unserem Kopf rauslassen, stehen wir ganz schnell in der ultrakonservativen Ecke (Junkerwahlrecht) und damit im Aus.

Ausbildung in "Staatsführung" muss ja nicht sein.
Einschlägige Erfahrung sammeln und positive Ergebnisse zeigen bevor man Verantwortung bekommt, die man sonst nicht tragen kann, wäre doch schon schön.

Wenn man sich (nur als Beispiel) vom Kirchenpräsidenten als Ministerpräsident mit Erfolgen wie CargoLifter, Lausitzring und Intel in Frankf./Oder zum Verkehrsminister qualifiziert, dann war der Fall TollCollect zu erwarten.

Konrad
27. Oktober 2006: Von Gerhard Uhlhorn an Konrad Vogeler
Herr Vogeler,

wenn wir etwas ändern wollen und das nicht 150 Jahre dauern soll, dann müssen wir eine radikale Änderung herbeiführen.

Gruß
Gerhard Uhlhorn
28. Oktober 2006: Von Norbert V.H. Lange an Alexander Stöhr
Jawohl!
Herrn Stöhr kann man nur zustimmen.
Das System nutzen, nicht es radikal ändern.

Aber leider ist es bei Euch "Luftikussen" immer wieder dasselbe:

Immer die gleichen Diskutanten, wiederholen immer wieder die gleichen politikerverdrossenen Vorwürfe. Mal mit weniger, mal mit mehr Niveau.

Das wird langsam langweilig.

Greift doch mal den Vorschlag von "Zieher" auf.

Mir stößt es auch schon seit Jahren auf, daß eine Regierung nach der anderen das Tafelsilber verschleudert.

Und jetzt sollen auch noch hoheitliche Aufgaben verkauft werden!

Wenn man sich sicher sein könnte, daß nicht wieder eine Lawine von Schmutz und Dreck auf die Politker losgetreten wird, könnte man sich evtl. engagieren.

Aber die Erfahrung zeigt, daß die Masse der AL-Piloten dabei mehr Schaden anrichtet, sich selbst eine Grube nach der anderen gräbt, als sie sich nützt.

Es gibt leider zu viele Frustrierte unter Euch, die ihren Frust auf die Politker projizieren. Denen ist nicht klar zu machen, daß sie damit gerade das Gegenteil von dem Erreichen was sie wollen.

Obwohl das Potential da wäre, eine GG-Änderung zu verhindern, läßt sich dieses nicht vernünftig kanalisieren und mobilisieren.

Sogar kleine Erfolge werden von hysterischen Schreihälsen ins Gegenteil verkehrt.

Dies ist die Erfahrung, die man aus den letzten beiden Jahren ziehen muß.

Leider,###-MYBR-###
meint
Norbert V.H. Lange

P.S: Ja ja ich weiß, was jetzt sofort wieder folgt, wie der Pawlowsche Reflex: Jauda wird wieder schreiben "der Troll aus dem Taunus" solle lieber die Klappe halten, da er als Nichtflieger eh´ keine Ahnung hat und wird mich als Konformisten bezeichnen, andere werden versuchen zu beweisen, daß das alles "Bullshit" ist, was ich da meine erkannt zu haben.

Spart Euch die Mühe. Ich werde es nicht mehr lesen. Mir ist jetzt endgültig die Zeit zu schade, mich mit den AL-Foren zu beschäftigen.

Es gibt schönere Dinge auf der Welt und so wichtig ist der Luftsport ja nun auch wieder nicht.
30. Oktober 2006: Von Stefan Jaudas an Norbert V.H. Lange
Lieber Herr Lange,

> Herrn Stöhr kann man nur zustimmen.
> Das System nutzen, nicht es radikal ändern.

Den fraglichen Beitrag anscheinend nicht richtig gelesen. Die Kernaussage war, daß Politiker auf die Bürger hören sollten, anstatt umgekehrt. Und nicht, daß man mit dem Hut in der Hand durchs ganze Land kommt.

> Aber leider ist es bei Euch "Luftikussen" immer wieder
> dasselbe:
> Immer die gleichen Diskutanten, wiederholen immer wieder
> die gleichen politikerverdrossenen Vorwürfe. Mal mit
> weniger, mal mit mehr Niveau.

So viel zum Thema Niveau.

> Mir stößt es auch schon seit Jahren auf, daß eine Regierung
> nach der anderen das Tafelsilber verschleudert.
> Und jetzt sollen auch noch hoheitliche Aufgaben verkauft
> werden!

Ausnahmsweise sind wir da mal einer Meinung.

> Sogar kleine Erfolge werden von hysterischen Schreihälsen
> ins Gegenteil verkehrt.

Welche Erfolge? Welche Schreihälse? Welche Verkehrungen?

MfG###-MYBR-###
StefanJ

P.S.: Ich bin ja schon dankbar, daß Sie sich beim Vertippen beim "S" vertan haben, und nicht beim ertsen "A".

> Spart Euch die Mühe. Ich werde es nicht mehr lesen.
> Mir ist jetzt endgültig die Zeit zu schade, mich mit
> den AL-Foren zu beschäftigen.
> Es gibt schönere Dinge auf der Welt und so wichtig ist
> der Luftsport ja nun auch wieder nicht.

Offensichtlich doch nicht. Dieses falsche Versprechen habe ich bis jetzt schon so oft von Ihnen gehört, daß es absolut unglaubwürdig ist. Zumidest auf die AL-Foren sind Sie anscheinend massiv angefixt ...

13 Beiträge Seite 1 von 1

 

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