Login: 
Passwort: 
Neuanmeldung 
Passwort vergessen



Das neue Heft erscheint am 23. Dezember
Das Basic IR kommt im nächsten Jahr
Flugbuchkontrolle: Muss ich mich selber hängen?
IFR Emergency - bereit sein für Notfälle
Takeoff Flaps … set
IFR-Praxis im Fernunterricht
Landeunfall mit dem Airbus
Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
Sortieren nach:  Datum - neue zuerst |  Datum - alte zuerst |  Bewertung

Unfälle und Zwischenfälle | Lycoming  
8. Januar 2021 10:57 Uhr: Von Thomas Dietrich  Bewertung: +3.00 [3]

EIn O-360 gerade mal 415h alt. Katastsrofaler Engine Failiure bei Hafling in 7000 ft (Meran). Die Maschine war mit Ski ausgerüstet, der Pilot war MOU rated.

Wie es aussieht hat ein Ventil geklemmt, dann ist die Kappe runtergefallen und hat den Kipphebel verklemmt, da die Stösselstange krumm ist. Dann ist das Ventil reingefallen und hat Kolben und Pleuel gespaltet. Bei der Gelegenheit schob es dann noch den Kolbenbolzen durch die Brennkammer. Basta cosi!




   Back      Slideshow
      
Forward   
1 / 3

WhatsAppImage2021-01-06at17.41.30.jpeg



8. Januar 2021 11:11 Uhr: Von Michael Söchtig an Thomas Dietrich

Nachdem der O-360 ja wirklich überall verbaut ist, wäre das mein größter Alptraum. Gibt halt keine 100% Sicherheit.

Das wichtigste aber - offenkundig ist hier niemandem etwas passiert. War das im Startlauf oder war das eine Notlandung?

8. Januar 2021 11:43 Uhr: Von Thomas Dietrich an Michael Söchtig Bewertung: +1.00 [1]

Das war nach einem 1 Stündigen Flug im leichten Steigflug mit 23/2300. Triebwerk vibrierte so stark, daß der Pilot es abstellte und eine Notlandung machte. Dem Piloten und dem Flieger ist nichts passiert, keinen Kratzer beim Rücktransport!

8. Januar 2021 11:44 Uhr: Von Andreas KuNovemberZi an Thomas Dietrich Bewertung: +2.00 [2]

Gratulation an den Piloten zur erfolgreichen Notlandung, direkt neben der Hütte.
Zum Glück gibt's gerade reichlich Schnee überall.

8. Januar 2021 14:07 Uhr: Von Christian Rohde an Thomas Dietrich

Hallo Thomas,

das Bild vom ausgespuckten Kolbenbolzen ist ja der Horror. Ich hätte bei den parallelen Ventilen vermutet die Stößelstange verbiegt nur und er läuft damit weiter, ohne sich zu zerlegen. Lässt sich der Ventilschaft noch finden und waren da Ablagerungen dran oder gibt es einen anderen Hinweis, warum das stecken blieb? Die Husky hat doch eigentlich eine ausgezeichnete Motorkühlung und Du hattest ja geschrieben das ist bei 23/2300 passiert, sehr komisch. Muss ich meiner Remo mit den schrägen Ventilen wohl gut zureden...

Viele Grüße,

Christian

8. Januar 2021 15:07 Uhr: Von Thomas Dietrich an Christian Rohde

Der Motor ist noch nicht geöffnet.

9. Januar 2021 11:59 Uhr: Von Juergen Baumgart an Christian Rohde

Aha,Ventil hat also wohl geklemmt:

Bin gespannt was da rauskommt. Ablagerungen oder Fremdkörper im Schaft wäre denkbar wie du schon sagst. Oder Hitzeverzug wg. Materialfehler, zu wenig Spiel (falsche Toleranz) und infolgedessen Fressen evtl. auch.

Hätte auch am ehesten gedacht daß da erstmal der Kipphebel abamselt.

Interessant wenn man nach Ähnlichem sucht findet man z.B. das :

https://www.sust.admin.ch/inhalte/AV-berichte/1964_d.pdf

9. Januar 2021 14:14 Uhr: Von Marco Schwan an Juergen Baumgart

Das errinnert mich an den Flugunfall einer PA28 Turbo auch in der Schweiz. Da hat sich oben der Hebel beim Ventil gelöst. Pilot konnte auf einem Flugplatz landen und das Flugzeug unbeschadet vor der Werft abstellen. Ich finde gerade nur den Link zu dem Bericht nicht.


8 Beiträge Seite 1 von 1

 

Home
Impressum
© 2004-2021 Airwork Press GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Airwork Press GmbH. Die Nutzung des Pilot und Flugzeug Internet-Forums unterliegt den allgemeinen Nutzungsbedingungen (hier). Es gelten unsere Datenschutzerklärung unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen (hier). Kartendaten: © OpenStreetMap-Mitwirkende, SRTM | Kartendarstellung: © OpenTopoMap (CC-BY-SA) Hub Version 13.51.00
Zur mobilen Ansicht wechseln
Seitenanfang