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4. November 2003 A. Ruschig

Technik: Transferpumpen der Zusatztanks betroffen


AD für Aerostar

Wieder einmal hat es die Aerostarreihe erwischt: In vielen Aerostars quer durch die Modellreihe sind zur Erhöhung der Reichweite Zusatztanks eingebaut. Benzin Transfer Pumpen sorgen für die regelrechte Entleerung des Zusatztanks. Nun erreichten die FAA Berichte von Undichtigkeiten im Bereich dieser Benzinpumpen. Auch an deutsch registrierten Maschinen wurde der Fehler gefunden.

Aerostar
Aerostars sind betroffen
Betroffen sind die entsprechend (STC) SA 1608 NM (Machen Inc. Kit No. 76-1 Auxilary Fuel Tank) eingebauten Tanks sowie die Pumpen, die ab dem Kit 198 installiert wurden. Die zuvor bis Kit 197 eingebauten zwei Pumpen, die seitlich des Zusatztanks sitzen, sind nicht betroffen, bzw. leicht kontrollierbar (Partnummer abhängig).
Mit dem Service Bulletin SB 76-007 wurde von Machen eine Änderung herausgegeben, welche den Pumpeneinbau unter den Tank verlegt. Bei diesem SB konnten die eingebauten Pumpen (Partnummer abhängig) widerverwandt werden.
Mit dem SB 76-008 werden die SB 76—006A und 76-007 ersetzt und der Einbau von drei Pumpen gefordert. Diese Pumpen sind ab Kit Nr. 198 serienmäßig. Das SB 76—009 fordert nun, dass an alle gemäß SB 76-008 geänderten Pumpen diese Sichtkontrolle durchgeführt werden muss, ebenso bei denen ab Kit Nr. 198 eingebauten. Leckagen, an diesen Pumpen wurden bei den regulären Wartungen entdeckt. Der Kraftstoff sickert durch die Isolierung der Leitung und tritt an den Verbindungsstellen aus. Er kann sich entzünden und explodieren. Bisher ist noch kein solcher Unfall geschehen. Aber die FAA schätzt die Gefahr so hoch ein, dass sie das AD herausgegeben hat Die AD wird am 17. November 03 effektiv.

Es sind alle Modelle der Aerostars betroffen:

PA-60-600, Pa-60-601, PA-60-601P, PA-60-602P, Pa-60-700P ... die einen entsprechend der (STC) SA 1608NM (Machem Inc. Kit No 76 – Auxillary Fuel Tank) eingebauten Zusatztank mit den drei unter dem Tank installierten Benzinpumpen (Kit 198 aufwärts) aufweisen.

Nach dem 17, November müssen innerhalb der nächsten 10 Stunden diese Pumpen auf Leckagen, Sickerspuren oder Verfärbungen untersucht werden (entsprechend Service Bulletin SB 76-009 vom 1. August 2003). Bei positivem Befund muss die defekte Pumpe ausgetauscht werden. Danach ist die Inspektion bei jeder 50 Stunden Kontrolle fällig.

Da die Pumpen unter dem Tank schwer zugänglich sitzen, ist die Inspektion praktisch nur nach Ausbau des Tanks durchzuführen. Es sei denn, man hätte ein Boroskop. Das bedeutet also im ersten Fall etwa 6 bis 8 Stunden Arbeitszeit.


  
 
 





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