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Das ist echt nicht zu fassen ...
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wo steht denn das mit NO-fuel...? ich finds irgendwie nicht...
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Unten "Preliminary Report" anklicken. In diesem PDF ist es beschrieben: Motor stand, kein Sprit im Tank oder den Leitungen.
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Dass 4 Leute sterben müssen weil das Flugzeug nicht betankt ist, das will mir nicht in den Kopf. Ich werde schon nervös wenn zwischen Vilshofen und Landshut mal bei 27 Gallonen (2 Stunden) das "LOW FUEL"-Licht angeht ...
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Da steht nur possible...können tanks nicht sufbrechen gurch aufprall?
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"There was no spillage of fuel on the ground."
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"Dass 4 Leute sterben müssen weil das Flugzeug nicht betankt ist"
Ging mir spontan auch durch den Kopf. Aber vllt. sollte man dem Piloten unterstellen, dass er an dem Tag gar nicht sterben wollte. Und adaequat betankt hat. Welche Moeglichleiten gibt es bei unseren SEPs, dass man unbeabsichtigt auf Strecke Sprit verliert? Undichtigkeiten? Wo? Und koennen die so signifikant sein, dass ploetzlich zig Liter fehlen?
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Ich denke, es wird sich recht genau ermitteln lassen, wann und wo bei dem Flugzeug die letzten Tankvorgänge stattgefunden haben, und wie groß die Tankmengen jeweils waren. Die Piste in Lienz ist nicht üppig. Ich habe keine Wetterdaten, denke aber, dass es ca. ISA+10°C waren. 4 Erwachsene an Bord, etwas Gepäck (ich glaube, irgendwo gelesen zu haben, dass auch ein Mechaniker mit dabei war, um dort ein Motorboot zu reparieren/warten - der wird vielleicht auch etwas Werkzeug mitgenommen haben...) - da bleibt nicht üppig viel zwischen AZFW und MTOW...
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Benzin für weniger als eine Stunde Flugzeit? Da muss etwas völlig schief gelaufen sein. So knapp kann man doch nicht wirklich geplant unterwegs sein. Allerdings : Die Herren haben ja auch im Flug merken müssen, wie wenig da in den Tanks wirklich ist. Spätestens beim Leerfliegen des ersten Tanks. Echt unglaublich.
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Tank leerfliegen macht(e) man doch nur bei range Flügen. Seit Jan's Artikel mit dem Bonnie Engine Fail macht aber auch das keiner mehr, sondern man behält sich immer ein bisschen Sprit in allen Tanks auf.
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In welcher Ausgabe kann ich den Artikel finden?
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Sorry, da habe ich die Frage unklar formuliert. Der Artikel zum Engine Failure in der Bonanza, auf welchen sich Patrick bezieht, meinte ich.
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Ja, natürlich, Thomas. Ich will nichts unterstellen. Vielleicht war es ja auch eine Verkettung technischer Defekte ...
Aber ich kann mir kein Szenario vorstellen, bei dem BEIDE Tanks so undicht sind, dass der gesamt Sprit verloren geht ... Bei verlorenen Tankdeckeln verliert man übrigens nur ein paar Liter (woher ich das weiß, erzähle ich ein anderes Mal ...).
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Zwei Situationen, die ich erlebt habe:
- Klemmende Tankumschaltung. Man denkt nicht, dass es sowas gibt, aber sowas gibt es.
- Bei normalerweise ungenauer Tankanzeige (Cessna) die Angewohnheit gebildet, dass ich mich auf den Fuel Flow-basierten Shadin verlasse. Der misst aber nur Deltas, und irgendwie hatte ich es fertiggebracht, bei teilweiser Betankung dem Shadin volle Tanks zu melden.
Zum Glück fiel beides auf, bevor der Motor ausging.
Aber es sind mögliche Scheiben im Käsemodell.
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Na ja, wenn kein Sprit mehr da war, müssen sie den Vogel ja leer geflogen haben. Ob durch technischen Fehler oder bewusst. Wenn beide Tanks leer waren, haben sie es sicher unterwegs mitbekommen beim dann nötigen Umschalten.
Ich möchte es nicht unterstellen, aber wenn unterwegs ein Tank seltsamerweise leer wird, dann muss ich Handeln und nicht einfach an den Wunschort weiterfliegen.
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Erinnert Ihr Euch? Vor einigen Jahren startete zu oder um Weihnachten eine King AIR in Köln, landete in Hamburg zwischen um die Familie aufzupicken und nach Sylt weiter zufliegen. Das Flugzeug stürzte kurz nach dem Start ab, alle tot. "Wir tanken in Hamburg nach.", soll der Pilot in Köln gesagt haben.. So etwas gibt es leider,
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Beim Start, ja. Da ist es in einer King Air sicher sau blöd, wenn der Quirl stehen bleibt. Aber bei einem Streckenflug ein paar Minuten vor der Landung zwei leere Tanks? Das sieht irgendwie gar nicht gut aus. Auf den Abschlussbericht bin ich sehr gespannt!
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Wenn man sich die Daten der Bonanza G36 ansschaut, dann lernt man, dass der Flug sich mit 4 Erwachsenen an Bord bereits an der Grenze für diese Strecke befand, vor allem wenn die Insassen im Schnitt schwerer als 75 kg waren.
Bei 75 kg pro Person plus 50 kg Gepäck wären wohl, je nach Leergewicht des Flugzeugs 150-200 l Sprit möglich gewesen. Das hätte gereicht. Aber bei 4 Männern an Bord wären 75 kg pro Person sehr wenig. Wären 2 mit 100 kg an Bord gewesenb hätten wir schon andere Daten ... dann wären geschätzt nur noch 90 Liter Sprit möglich, keine Reserve. ...
DAs sind alles vage Schätzungen, aber wenn er tatächlich in Lienz (LOKL, edited!) mit "legaler W&B" los geflogen ist, dann war das sehr knapp. Ein außerplanmäßiger zusätzlicher Steigflug und es reicht vielleicht nicht mehr.
FÜR diese These spricht, dass (offenbar) der Sprit im Anflug auf Medulin ausging ...
Ich kenne einen Fall wo ein Privatpilot mit Passagieren mit Minimum Fuel nach Bornholm in Schweden geflogen ist (ich glaube es war eine C-340), weil dort der Sprit damals sehr viel billiger war. Sind alle in der Ostsee ertrunken ... muss 30 JAhre her sein, oder mehr.
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Lienz (LOKL), nicht Linz (LOWL)
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... Danke. Das sind ja noch ein paar Meilen mehr,
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W & B eingehalten und mit Sprit für unter einer Stunde losgeflogen? Echt schwer nachzuvollziehen. Das ganze Ding macht mich echt fassungslos.
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Ich will ja nicht für Regelverletzungen sprechen, aber bevor ich unter der legalen Reservegrenze für einen Flug los fliege, fliege ich lieber etwas oberhalb des MTOM ab.
Wobei, gibt es nicht speziell bei der Bonanza die Möglichkeit, durch Spritverbrauch den Schwerpunkt hinter die erlaubte Grenze zu schieben? Das wäre (auch) ein No-Go.
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