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Das neue Heft erscheint am 1. Juni
Was tun mit den ADS-B-Daten?
Systemfehler im Missed Approach
Acht Silas für die Automation
Diagnosetechnik für die Bordelektrik
Systematische Fehler bei UL-Rettungsgeräten
Kollisionsvermeidung mit Hindernissen
Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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1. Juni 2026 10:07 Uhr: Von Markus S. an Manni Fold Bewertung: +1.00 [1]

Ist das bei den Preisen eines ADS-B Out fähigen Transponders von ca. 2.000 € wirklich noch ein Argument?
Eine ADS-B Out und ADS-B In Ausrüstung jedes Fluggerätes (Segelflug, Ballon, Motorflieger, UL) würde auch FIS helfen da Verkehrsinformationen nur noch im Ausnahmefall (wenn defekt) notwendig wären. Gäbe es noch Wetter, wie in den USA darüber wären denke ich, fast alle bereit einzurüsten (Ausnahme vielleicht bei den Kirchturmfliegern).

1. Juni 2026 10:39 Uhr: Von Reinhard Haselwanter an Markus S. Bewertung: +1.00 [1]

Wenn man eine betriebswirtschaftliche Nutzung von 20 Jahren annimmt, würde das Teil (ohne Verzinsung des eingesetzten Kapitals) EUR 100,-- pro Jahr kosten. Dies sollte es JEDEM Luftraumnutzer wert sein, wenn dadurch endlich ein einheitlicher, für alle nutzbarer, klarer Standard geschaffen würde. Und goodies wie Inflight weather data, etc. gäb´s dazu. Es wäre halt schön, wenn der Gesetzgeber dann bei flächendeckender Einführung in Europa auch die Hersteller solcher Systeme in die Pflicht nehmen würde, was Preisgestaltung betrifft. Ich denke, dass über eine große Stückzahl anzuschaffender Geräte auch eine preisliche Vergünstigung möglich sein sollte...

1. Juni 2026 23:07 Uhr: Von Sven Walter an Markus S. Bewertung: +3.00 [3]

Moin Markus, ich bin da nur halb bei dir - eigentlich hast du bzgl. Sendeeistung und Preis umgelegt auf Flugstunden für ein langlebigeres Ausrüstungsteil schlicht Recht.

Andererseits wird dir in deiner Drachenfliegerzeit aufgefallen sein, dass so einige es nicht so 'dicke' haben wie manch SEP-Eigner, die Spannweite ist groß. Florians Beispiel Skyecho kostet 750 EUR, sah ich gerade, aber eine gebrauchte Ka8 bekommste für eine bis zwei AMU (aviation monetary unit, für die Nichteingeweihten). Da Segelflugclubs oft genug 10 EUR pro Flugstunde und 30 EUR pro Monat verlangen, ist das durchaus auch Geld. Vor allen Dingen, da diese Muster dann eh meist nah der Platzrunde sind, aber jeder Segelflieger genug Motorflieger erlebte, die rücksichtslos, auch und gerade für sich selbst, über Segelflugplätze mit aktivem Windenstart brettern.

Jetzt kommt aber mE das echte Problem: Diese beknackte Mode-S-Pflicht und parallele Systeme sind halt von vornherein gesetzgeberisch ein Offenbarungseid gewesen. Hätte man Mode S direkt übersprungen zu ADSB-Out und europaweit 5 Sendestationen mit TIS-B einschließlich Wetter, hätte sich das von vornherein wie geschnitten Brot verbreitet.

Sendeleistung und Selbstschutz - ja du hast recht. 800 Seiten 'easy access rules', sinnlose Mandate vorher, drei Systeme parallel und man kann eine gewisse Trägheit beim Durchdringen des neuen Standards zumindest nachvollziehbar finden.

2. Juni 2026 06:45 Uhr: Von Markus S. an Sven Walter

Der Vergleich mit den Flugstunden/Jahren stammt vom Reinhard nicht von mir. Aber ich gebe ihm vollkommen recht, jedem sollten 100 € pro Jahr runter gerechnet für die eigene Sicherheit und die der Anderen in der Luftfahrt wert sein.

Ich hab mal nach Preisen von Flarm geschaut, und da legen wir sehr nahe, an denen von Transpondern mit ADS B out.

https://friebe.aero/avionik/kollisionswarnung-transponder/kollisionswarn-systeme/powerflarm-flex-mit-ram-mount-saugnapf-halterungsset/25752

2. Juni 2026 09:32 Uhr: Von Alexander Patt an Markus S. Bewertung: +1.00 [1]

Allerdings bezahlt man den ADSB-Out-Transponder ja zusätzlich zu einem leistungsfähigen FLARM. Und trotzdem findet das mittlerweile massiv zunehmend statt.

2. Juni 2026 09:49 Uhr: Von Markus S. an Alexander Patt Bewertung: +1.00 [1]

Wozu braucht man noch Flarm wenn alle ADS-B Out/in hätten?

2. Juni 2026 13:08 Uhr: Von Heiko Sauer an Markus S. Bewertung: +3.00 [3]

Das fragst Du als (ehemaliger) Drachenflieger?

Der zur Kollisionsvermeidung zugrunde liegende Algorithmus bei FLARM & FANET funktioniert völlig anders, wie z. B. in einem TAS (oder TCAS) Gerät. Da ist die Fliegerei in einem Pulk der Normalfall. Das geht dann untereinander bei den Gleitschirmen und Drachen nicht, würde unsere Geräte im Motorflieger völlig überfordern (20 und mehr Meldungen auf einmal) und für FIS wäre das ebenfalls untragbar (Daueralarm auf deren Bildschirm).

Davon abgesehen, darf man auch nicht ganz vergessen, dass es vielleicht für die Drachenflieger kein Problem darstellt, noch ein paar kg Gerödel mitzunehmen, die tragen ihr Fluggerät ohnehin nicht den Berg hinauf. Bei der Gleitschirm-Fraktion sieht das anders aus, da Walk & Fly ist wohl sehr beliebt!

So schön sich das in der Theorie auch anhört, wenn jeder ADSB in & out hat, die Probleme stecken im Details! Nicht zu vergessen ist das Problem dann natürlich international, den wir haben es ja (zum Glück!) bei ADSB mit einem weltweit zertifizierten System zu tun. Der Rattenschwanz ist riesig!

2. Juni 2026 15:54 Uhr: Von Alexander Patt an Markus S. Bewertung: +1.00 [1]

"wenn alle"

Hast Du ja selbst beantwortet. So lange FLARM im Segelflug (und angrenzenden Bereichen) zu quasi 100% verbreitet ist, wäre es ja sträflich dumm, darauf zu verzichten. Für Wettbewerbe ist es ohnehin vorgeschrieben, wie meist auch Haubenblitzer (die Alternative zu Strobelights).

2. Juni 2026 16:16 Uhr: Von Markus S. an Heiko Sauer

Muss zugeben, als ich Drachen geflogen bin, da gab es noch kein Flarm bei den Hängegleitern. Für alle Eventualitäten wird man wohl keine Lösung finden. Aber für die jenigen die auf Strecke gehen, wäre es schon von großem Vorteil ein ADS-B Gerät ähnlich SkyEcho (wiegt 200g und läuft bis zu 12h) dabei zu haben. Aber hierfür bräuchte es eine Zulassung des Gerätes für ADS-B out wie z.B. in UK.


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