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Fünf Stunden in einem Flugzeug, das dank APU oder mittels Ground Power geheizt und beleuchtet wird, kann man schon aushalten. Macht man im Flug ja auch. Evakuieren über Notrutschen ist fast immer mit Verletzungen verbunden
Denke nicht, dass das mit den Notrutschen ernst gemeint war. Und es geht auch nicht darum, ob das Eingesperrtsein in einem auf dem Vorfeld eines Flughafens befindlichen Kurzstreckenflugzeug gegen die Menschenrechtskonvention verstößt oder so.
Was da passiert ist, scheint mir - von außen betrachtet - ausgesprochen typisch für große Organisationen zu sein, zumal wenn sie höchst reguliert und noch dazu in öffentlicher Hand sind: Jeder hat alles korrekt gemacht, safety und security - die ja an allererster Stelle stehen - waren zu keinem Zeitpunkt kompromittiert, und keiner muss einen Kaffee ohne Keks beim Chef am nächsten Morgen befürchten.
Aber es gab eben auch niemanden, der die Initiative ergriffen und sein Handy mit den gespeicherten Privatnummern der Bus- und Treppenfahrer, dem Facility Management oder sonstigen dienlichen Kontakten hergenommen und organisiert hat, dass die Leute wenigstens ins Terminal kommen. Eine Versorgung / Verpflegung der Paxe hätte am Ende vermutlich auch das BRK oder eine sonstige Hilfsorganisation übernommen, wenn man sich gekümmert hätte.
Jeder von uns würde sich in seiner Firma solche Leute wünschen, aber in den o.g. Strukturen kommt es eben vor allem darauf an, möglichst wenig nachweisbar falsch und nicht möglichst viel richtig zu machen.
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Macht alles Sinn. Trotzdem: Flugzeug nahe Ausgang hintaxeln lassen. Treppe. Zu Fuß weg, tschüss alles gut! Eine von vielen Möglichkeiten. Das ein internationaler Großflughafen 500 Leute über Nacht in Flugzeugen eingesperrt lässt ist ein Riesenskandal. Und einfach nur extrem peinlich für Deutschland.
Es muss noch mehr Infos geben was da los war. Als Capt. könnte man die Polizei anrufen. "Diese 'ich mach nur meinen Job und es ist kein Busfahrer mehr da' Clowns halten uns hier fest. Wir können das Flugzeug nicht verlassen." Dann hätte sich schon was getan... zB ein externes Busunternehmen kommmen lassen.
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Und einfach nur extrem peinlich für Deutschland.
das ist unnötig und unwürdig sowas zu posten!!
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Ich finde, dass Patrick den Finger da in eine Wunde legt, die sich viele in Deutschland (auch bei uns) - noch - nicht eingestehen wollen. Jeder Bürgermeister oder Ortsfeuerwehrkommandant würde in so einer Situation handeln, anstatt zuzusehen. Hier hat man sich ganz vorzüglich hinter allen möglichen Dienstanweisungen etc. versteckt. Wäre es bei den ca. 500 Menschen zu einem oder zwei ernsthaften medizinischen Notfällen gekommen, möchte ich wissen, wo die Verantwortlichkeiten gelegen wären.
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Typisch deutsche Verantwortungsdiffusion. Juristen investieren viel Arbeit, um Verantwortung feinst aufzuteilen und faktisch im Nirwana verschwinden zu lassen. Tue nichts, was du nicht konkret beschrieben tun must, dann behältst du den A. an der Wand und dir kann keiner. Konkrete Aufgaben weist man gerne den untersten Ebenen zu, am besten da wo keiner Deutsch kann. Wenn in München einer den Kopf hinhalten muss, wird das ein armer Hansel vom Vorfeld sein.
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Warum?
Das Thema geht grade weltweit durch die Medien. Was dabei hängen bleibt: Deutschland ist nicht nur unfähig einen Flughafen zu bauen (BER), sondern auch zu betreiben. Deswegen müssen 500 Passagiere im Flugzeug übernachten. Alles klar!
Don't shoot the messenger, Sebastian.
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Bin ganz Deiner Meinung, Patrick! Ich würde eine Anzeige wegen Freiheitsberaubung in Erwägung ziehen. Die sind doch IRRE!
Vor zwei Jahren bin ich mal aus USA gekommen ... und habe fast 4 Stunden auf meinen Kofer gewartet. Nicht mal eine ANSAGE!
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Verstehe die ganze Aufregung nicht. In München steigt man halt in den Flughafen Franz Josef-Strauß ein. Vom Aussteigen hat nie einer was gestoibert.
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Das der Fall bodenlos und fassungslos ist, brauchen wir nicht zu diskutieren, aber ein Einzelfall aus Münchner Administration, der geklärt werden muss, keine Frage. Aber das mit Deutschland zu verallgemeinern ist nicht in Ordnung, wir tun uns damit keinen Gefallen so zu argumentieren.
https://www.aerotelegraph.com/ticker/oe-lbm-gericht-untersagt-auswertung-der-blackbox-des-hagelflugs-von-austrian-airlines/95859xc#google_vignette
Das ist auch bodenlos, Du würdest es auch nicht gutheißen, wenn hier geschrieben wird, das dies ein schlechtes Bild von Österreich abgibt, nur mal so!!!
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Auch wenn Dir das nicht schmeckt: Deutschland ist in dieser Beziehung ein Witz.
Noch schlimmer ist die Bahn. Wenn in Japan (eigene Erfahrung) ein Shinkansen-Schnellzug (Frequenz Tokyo - Kyoto 5 -Minutentakt, Strecke etwa so wie München-Frankfurt) – 1,5 Minuten Verspätung hat, was so gut wie nie vorkommt, dann entschuldigt sich die Bahngesellschaft bei jedem Passagier, und am nächste Tag steht das in der Zeitung. Verspätungen simd meistens im einstelligen Sekundenbereich.
Meine Frau ist letztens von Baden-Württemberg (50 km hinter Augsburg) nach München 4 Stunden gefahren, anstelle 1,5. Bei gutem Wetter. Und sowas passiert DAUERND. Darum fahre ich nur Auto.
Oder S-Bahn München, hier ein Bild, das meine Tochter gemacht hat. München Ostbahnhof ... die NÄCHSTE S-Bahn zum Airport in 61 Minuten :-) (Es hat leicht geschneit, in Bayern!)
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wenn die bestimmungen so sind, daß nur bei unfall...und nicht bei schwerer störung...dann ist das so in der ostmark!
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Verstehe die ganze Aufregung nicht.
Ich schon. 43 Mio Verbraucher per anno die problemlos abgefertigt werden und jetzt 500 die 'ne halbe Nacht im Regen standen. Schweinerei sowas. Wo bleibt der Kanzler?
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der schmerz? der sieht doch aus wie das leiden christi zu fuß...und kriegt nix auf die reihe...
nein - sowas gehört sich nicht, wenn man sich selbst zum besten flugplatz europas oder hintermoosctiy hält
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Na ja besonders bemerkenswert ist doch dass der ganze sicherheitszirkus dazu geführt hat dass es mittlerweile unmöglich ist ein vollbesetztes Flugzeug nachts auf einem Flughafen einfach mit einer Treppe zu versorgen und die Fluggäste aussteigen und zum Terminal laufen zu lassen. Es fehlt nicht mehr viel zu betreutem denken
Ich finde es eine besondere ironie dass wenn das Flugzeug auf einem freien Feld nach einer sicherheitslandung gestanden hätte das Aussteigen überhaupt kein Problem gewesen wäre aber auf einem Flugplatz geht das offenbar nicht
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Dieser Begriff ist historisch extrem belastet. Dir ist nicht bewusst wieviel Schaden du dem Verlag, der Marke und dem Forum mit diesen Äußerungen zufügst. Es wundert mich, dass Jan dich hier schreiben lässt.
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Entweder, ich finde gerade das Bröckchen Ironie in Deinem Post trotz bestem Willen nicht, oder ich muss aber dem Ingo - was selten genug vorkommt - mal Recht geben. Die Entscheidungsprozesse in sehr vielen unserer europäisch-westlichen Demokratien bis zur übergeordneten EU sind mittlerweile dermaßen verlangsamt und fragwürdig, dass ich ihm da schon beipflichte, mit dem "nichts auf die Reihe kriegen". Schau nur unser tolles Zuckerl in Wien an: "Sollen wir das Volk befragen, ob GWD-Verlängerung oder nicht ? Wenn ja, was lassen wir das Volk entscheiden ? Was darf sowas kosten ?" Heute sind es 4 Jahre, seit Russland seine Agression gegen die Ukraine begonnen hat... eine Woche vorher meinte Putin, Pescow, Lawrov und wie sie alle noch heißen: "Die Truppenkonzentration an der ukrainischen Grenze hat nichts zu sagen - natürlich wollen wir nicht einmarschieren ! U.s.w.u.s.f. ... Brrrrr....
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In eddm gibts nur parteibetreutes trinken..mei san mir bläd...:-))
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Ich bin muselman...ohne pass und darf das
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Das Maß ist eine volumetrische Maßeinheit - nur die Bayern meinen, dass da nix anderes als Bier drin Platz hat ;-))) !
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Ich erhebe nie den anspruch recht zu haben...
Ich sehe nur viele dinge mit einem anderen
Ereignishorizont
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ging um einen anderen post von ihm.
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Ja, und "Ostmark" hat im historischen Kontext noch eine ganz andere Bedeutung, insbesondere für Österreich. Das weißt Du natürlich. Aber bei Deiner Gesinnung nicht verwunderlich, dass Du es nicht erwähnst.
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Welche gesinnung? Meine zutiefst demokratische?
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