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Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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12. August 2025 02:24 Uhr: Von Ernst-Peter Nawothnig an Rolf Andreas Bewertung: +4.00 [4]

Ihr habt vermutlich auch bei getrenntem Betrieb eine "gemischte" Bahn, denn der Mittelllinien-Mindestabstand für Parallelbahnen beträgt schon in der kleinsten Flugplatzkategorie A mindestens 120 m. Und da haben 3 Leute gepennt und/oder waren funkmäßig unterversorgt, Startleiter, Segelflugpilot und Windenfahrer. Dazu kommt, dass ein anfliegender Pilot vorher nicht wirklich weiß ob und wann genau der angedrohte Windenstart losgeht. Ob die 3 "Penner" doch noch durchblicken und stoppen werden, ob es andere Verzögerungen geben wird bis zum definitiven Anschleppen - wie lange dauert es noch bis zum "Seil straff", wie zügig schleppt der Windenfahrer an? Wenn die Situation soweit vermurkst ist, gibt es keine gute regelhafte Lösung mehr. Dann kann es gefahrlos funktionieren möglichst kurz und weiter am Rand der Bahn zu landen. Oder Vollgas und energisch aus dem Windenstartbereich abdrehen. Ich wäre wohl eher gelandet, aber am Schreibtisch lässt sich das kaum entscheiden.

14. August 2025 18:04 Uhr: Von Rolf Andreas an Ernst-Peter Nawothnig Bewertung: +11.00 [11]

Ich habe eine sehr freundliche und respektvolle Mail an die Segelflieger geschrieben und denen einfach mal erklärt, wie es mir als Motorklasseflieger mit der Situation geht und den Ablauf sehr genau geschildert.

Das Schöne: Ich habe sofort Rückmeldung bekommen vom Segelflug-Vorsitzenden mit der Bitte meine Email zur Sensibilisierung der Segelflieger nutzen zu dürfen, da er und die Segelfluglehrer "rauf und runterpredigen" dass der Windenstart nicht mehr gemacht werden soll, wenn noch jemand im Endanflug ist.

Genau diese Art von gegenseitigem Respekt schätze ich unendlich. So lassen sich Risiken minimieren und das Miteinander an solch einem Platz fördern.

14. August 2025 19:27 Uhr: Von Alexander Callidus an Rolf Andreas

Ein Unfall in Chambery Challes-les Eaux letztes Jahr ist zwar etwas anders gelagert, zeigt aber, wie schnell das geht. Seitdem ist dort Funk auf französisch Pflicht.

14. August 2025 20:08 Uhr: Von Philipp Tiemann an Alexander Callidus Bewertung: +1.00 [1]

Der Platz war schon vorher fr-only.

14. August 2025 22:28 Uhr: Von Alexander Callidus an Philipp Tiemann

Ah, I stand corrected. Aber eigentlich auch verständlich. Ich hab nicht nachgesehen, ob das bei Plätzen mit Windenschlepp eher die Regel ist.

15. August 2025 09:38 Uhr: Von Thomas R. an Alexander Callidus Bewertung: +3.00 [3]

Nein, ist nicht bei allen so. In Mont-Dauphin Saint-Crépin, wo wir im Sommer zum Segelfliegen waren, steht es bspw. nicht auf der VAC.

Trotzdem sollte man gerade zu kleinen Vereinsplätzen nicht fliegen, wenn man nicht die Basics auf Französisch kann (Platzrunde, Windenstartkommandos, F-Schlepps, Rollen, etc.). Gibt auf Philipps Seite (https://www.fliegen-in-frankreich.de/) dazu sehr übersichtliches Material.

Die rechtliche Seite ist das eine, aber in der Praxis verstehen viele französische Piloten kein Englisch und dann ist es einfach supergefährlich. In Saint-Crépin wird auch niemand einen F-Schlepp oder einen Windenstart bekommen, der nicht die Sprechgruppen für Start und Startabbruch kennt.

Und noch ein kleiner Tipp: Gerade in den Alpen haben fast alle Plätze Bereiche, in denen die Segelflieger absteigen ("zone de perte d'altitude"). Die stehen leider oft auf den Karten nicht drauf, aber hier kann man Segelflugzeuge erwarten, die (teilweise mehrere Tausend Meter mit ausgefahren Klappen, also hoher Sinkrate) absteigen. Gerade am späten Nachmittag dann auch nicht wenige. Im Zweifel auf der Website der Flugplätze informieren, wenn man landen möchte oder durch das Tal kommt.

15. August 2025 11:36 Uhr: Von Alexander Callidus an Thomas R. Bewertung: +1.00 [1]

Dazu kommt manchmal etwas Genuschel und eine gewisse Gelassenheit, "xyz, vent arrière piste nn, train sorti et verrouillé" war zB in Fayence nicht selbstverständlich.


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