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Das neue Heft erscheint am 1. Mai
AERO-Fazit: The good, the bad and the strange ...
Flug auf die Lofoten bei Traumwetter
Auftrieb und Widerstand – flugphysikalisch
Qaqortoq ersetzt Narsarsuaq Airport
If you want to fly – buy! Teil 3
Mangelhaftes Automation-Management
Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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2. April 2026 13:54 Uhr: Von Ernst-Peter Nawothnig an Horst Metzig Bewertung: +8.00 [8]

Wenn das hier noch lange so weitergeht, sorgen wir dafür, dass die Medicals einen zusätzlichen Abschnitt "Nachweis der individuellen Höhenfestigkeit" eingefügt kriegen. Einigen Diskutanten geht es offenbar darum, mit ihrer persönlichen Fitness zu glänzen bzw. sich selber zu beweisen, dass sie bis sonstwohin ohne Sauerstoff auskommen. Dagegen gibt es reichlich Argumente. 1. Die Höhenfestigkeit schwankt. Wer mit Pulsoximeter fliegt, ist nicht allein schon deshalb auf der sicheren Seite. 2. Sich wohlzufühlen heißt gar nichts. Ein Pilot muss in der Lage sein, plötzliche Situationen mit seiner vollen Kompetenz in kürzestmöglicher Zeit zu bewältigen. Fahrlässige Abstriche in unbekannter Größe darf er definitiv nicht machen. 3. Daraus folgt schon, dass ein angemessener Sicherheitsabstand zu möglichen Ausfallerscheinungen zu halten ist. So wie man ja auch nicht 5 Meter über Felsen weg brettert.

3. April 2026 09:03 Uhr: Von Wolfgang Lamminger an Ernst-Peter Nawothnig Bewertung: +6.00 [6]

zudem: die genannten Beispiele für Zermatt und inden Bergen generell etc. sind nicht mit der Situation in einem Flugzueg vergleichbar:

Skifahrer, Bergsteiger etc. sind normalerweise längere Zeit in der Höhe, dadurch angepasst/adaptiert. Auch wenn es da dann noch höher geht, hat man bereits eine "Basishöhe" von um die 1.500 Höhenmeter.

Piloten und Passagiere setzen sich ggf. in oder um Meerrehöhe in's Flugzeug und steigen in 10 - 15 Minuten auf 10.000 ft und mehr. Da findet keine vorherige körperliche Anpassung statt.

Auch mit Fitness hat das nicht unbedingt was zu tun: auch sportilche Menschen können in den Höhen Probleme bekommen. Ich hörte von einem jungen Mann, sportlich engagiert, der beim Bergwanden in den Alpen Höhenprobleme bekam, in Form von Kopfschmerz und undefiniertem Erbrechen. Meine eigene Erfahrung war: mit der Seilbahn zum kleinen Matterhorn, danach eine kurze Treppe an der Seilbahnstation hoch - ja verflixt, was spielte da mein Kreislauf verrückt, obwohl ich gerade zu der Zeit für einen Halbmarathon trainierte. Oder: musste mal in 14.000 ft fliegen ohne zusätzlichen Sauerstoff. War alles Super... aber nur so lange bis ich mich Mal nach hinten zur Rückbank umdrehen musste, um mir was aus der Tasche zu nehmen ... huiii .. da drehte sich dann alle bei mir.

Heute fliege ich in der Regel ab rund 8. - 9.000 ft (ohne Druckkabine) konsequent mit zusätzlichem Sauerstoff über Nasenkanülen

8. April 2026 15:29 Uhr: Von Flieger Max Loitfelder an Alexis von Croy Bewertung: +1.00 [1]

Das steht aber auch ziemlich eindeutig NACH:

"(b) In any other case when the pilot-in-command cannot determine how the lack of oxygen might affect all occupants on board, he/she shall ensure that:

(1) all crew members ..."


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