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Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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26. Mai 2021: Von Wolff E. an Carsten G.

...Tagebaue schließen...

Das ist noch das harmloseste, die Unter Tage Stollen laufen voll Wasser, wenn diese nicht dauernt abgepumpt werden, NRW hätte deutlich mehr Seen und abgesackte Gebiete, wenn man nicht pumpen würde, und das geht noch lange so. Tagebau ist geologisch aus meiner Sicht nicht so schlimm wie Unter Tage. Aber Kohle generell ist ja leider nicht "sauber", das wissen wir schon länger. Es gibt viele Gaskraftwerke, die jetzt schon Standby in Deutschland sind und keinen Strom produzieren, die könnten einiges an Kohlestrom übernehmen mit deutlich weniger Co2 Ausstoß, Kohle pro kWh sind ca 940g Co2 versus Gas mit 330 g pro kWh. Und der Wirkungsgrad bei Gas ist auch noch höher, kostet aber erst mal mehr als Kohle, würde aber die Co2 Bilanz für Deutschland kurzfristig deutlich verbessern, zumal Nordstream II zu 99 % bald liefern kann. Und Russland weiß sehr gut, dass es wenig Sinn macht, seine Kunde zu erschiessen bzw. Devisen benötigt. Die Bedenken einiger EU-Staaten und der USA, das sich dann Deutschland abhängiger von Russland macht, kann ich nachvollziehen allerdings auch nachvollziehen, aber da wäre der Plan B, das man mit Nordstream II hauptsächlich Strom produziert und wenn Russland "spinnt", Atomstrom aus den Nachbarländern kauft. So wäre Russland wieder nur einer von vielen. Mittelfristig muss natürlich eine andere Lösunf gefunden werden, aber ob das mit Wind und PV reicht in Deutschland? So, wie es jetzt läuft eher nicht. Wenn dann noch E-Autos dazu kommen, wird es vermutlich eng, wenn man nicht ausserhalb Deutschland Strom dazukauft. Ich würde kurzfristig viele kleinere Gaskraftwerke bauen bzw. fest in Betrieb nehmen, das bringt Zeit bei der Entwicklung und Bauen von brauchbaren Alternativen. Und wenn es Alternativen in Form von Wind, PV oder was des da dann geben wird, kann man die Gaskraftwerke als Standby für Wind- und sonnenarme Zeiten nutzen. Solange wir nicht diese erneuerbare Energie bezahlbar speichern können, wird es nicht anders gehen. Was dann der Strompreis sein wird? Keine Ahnung, aber bestimmt nicht billiger als jetzt. Jetzt werden viele sagen, es ist falsch, weiter auf Verbrennung von fossilen Stoffen zu setzen. Aber wie sagte Adenauer bereist, als er angesprochen wurde, dass er in der Partei Politker hatte, die eine Nazi-Vergangenheit hatten:"Man schüttet kein dreckiges Wasser aus, wenn man kein reines hat". Man nimmer das, was man hat ud plant dann weiter. Es ist "wenig sinnvoll" alle co2 intensive Krafwerke abzuschalten, ohne vorher für Alternativen zu sorgen. Dann machen wir uns erst recht abhängig von EU-Nachbatländer und "Russengas".

https://www.welt.de/print-welt/article191635/Adenauers-Schmutzwasser-Hitlers-Diplomaten-in-Bonn.html

26. Mai 2021: Von Sven Walter an Wolff E.

Völlig richtig, Wolff, du müsstest nur etwas optimistischer sein bzgl. des Ausbaus der EE. Gas ist optimal zur Pufferung und Saisonspeicherung, und je weniger wir davon einkaufen müssen und selbst herstellen (PtG), um so besser. Je früher und mehr wir also PV, Windräder und weiteres "Kleinvieh" bei Biogas und Kleinwasserkraftwerken ausbauen, desto eher wird Nordstream eine reine Nofallabsicherung. Dafür wurde sie ja auch mal gebaut, als die Ukraine und Russland ihren ersten großen Gasstreit hatten, was heute gerne mal vergessen wird.

Warum wir z.B. vor 14 Monaten nicht alle Messebauer (subventioniert, statt Kurzarbeitergeld - äh - ist ja das Gleiche, im Grunde genommen ;-)) auf die Dächer aller dt. Gewerbegebiete geschickt haben, um PV raufzuknallen, will mir nicht in den Kopf. Zumindest für die gesamten Vorarbeiten, wenn die Module und Wechselrichter so schnell nicht geliefert werden können.


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