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27. Oktober 2020 15:29 Uhr: Von ch.ess an Erik N.

Und dann Stacheldraht an allen Grenzen ?

Wie willst Du verhindern, dass wieder Fälle von außen kommen? Ein Test muss noch nicht anschlagen oder, wenn länger her, kannst Du Dich danach angesteckt haben...

Wir müssen uns mit dem Virus nach einer ersten, verzögerten Grundexposure (2020/21) vielleicht permanent abfinden. So, wie mit allen anderen Corona-Viren auch... ;-)

Und mit der Zeit werden wir die üblichen "Grippe-Wellen" haben und uns, weil das nächste Thema rumläuft, mit der 6-7-stelligen Infektion und 5-stelligen Todeszahl pro Winter wieder abfinden. Das war und ist das Leben.

27. Oktober 2020 20:05 Uhr: Von Erik N. an ch.ess

Ja, erzähl das mal den Leuten in Berlin. Die planen gerade Lockdown 2.0.

Meine Idee ist ja auch nur ein Weg, es zumindest zwischenzeitlich mal zu stoppen.

Man stoppt keinen Virus komplett. Never, ever. Die Strategie kann ja nicht lauten, so wie jetzt für 2 Jahre weiterzumachen ?? Irgendwann ist die cure worse than the disease.

27. Oktober 2020 22:48 Uhr: Von Sven Walter an Erik N.

Die Idee hat schon was. Man muss sich halt nur als "Inselrepublik" gerieren, hat ja in Asien mancherorts auch schon funktioniert. Den Gedanken hatte ich im März auch länger, als Segler nirgends mehr reindurften etc., woher stammt denn wohl das Wort Quarantäne?

14 Tage Stillstand, und alles ist weg. Dann nur noch am Flughafen und den Grenzen den Test verlangen, schon ist man nahe an Neuseeland, die das ja offenkundig so hinbekommen haben. Wir gucken vielleicht zu selten auf die noch besseren Vorbilder.

Wer durch Deutschland durchwill, darf noch an 15 speziellen Tanken Sprit nachfüllen. Geht alles, und bei einem schlimmeren Virus ("Ebola durch die Luft") würden wir es genauso machen.

Hammer & Dance überzeugt mich, die zwei Wochen voller Stillstand lassen sich aber auch durchziehen. Ist schlicht eine Abwägungsfrage, die so weit nicht auseinander liegt. Wir haben nur wenige Funktionen außerhalb von Kraftwerkszentralen, Uniformberufen und medizinischer Versorgung, die wirklich zwei Wochen lang unverzichtbar sind. (die KFZ-Versicherungsbeiträge gehen runter... warum wohl... es gibt auch weniger Grippetote, warum wohl....).

28. Oktober 2020 07:44 Uhr: Von Stefan Jaudas an Sven Walter

... nee ... wir sind eben keine Insel. Nicht mal UK oder Irland (Inseln!) kommen da irgendwie besser weg wie wir.

14 Tage Stillstand, und alles ist weg. Dann nur noch am Flughafen und den Grenzen den Test verlangen, schon ist man nahe an Neuseeland, die das ja offenkundig so hinbekommen haben. Wir gucken vielleicht zu selten auf die noch besseren Vorbilder.

Neuseeland ist zudem nicht nur eine Insel, sondern eine Insel mit einem über 1500 km breiten "Ärmelkanal". Durch seine Lage ist Neuseeland vor "Laufkundschaft" geschützt, und wegen der Transportkosten machen die mehr selber wie andere Leute. Es gibt gerade mal 4,2 Mio Menschen dort, weniger Leute wie im Großraum Berlin, und das ca. auf der Fläche der 11 alten Bundesländer.

Selbst Neuseeland hat inzwischen zwei (!) Lockdowns benötigt.

Wer durch Deutschland durchwill, darf noch an 15 speziellen Tanken Sprit nachfüllen. Geht alles, und bei einem schlimmeren Virus ("Ebola durch die Luft") würden wir es genauso machen.

Der war jetzt gut ... klar. Mr. und Ms. Transitreisende werden sich da natürlich stringent dran halten. Genau wie Michel und Micheline. So wie sich alle auch an die Tempolimits, Überholverbote, das Verbot der illegalen Müllentsorgung, usw. halten? Und die Transitler sind ja nur ein kleiner Teil. Es gibt ja auch reichlich Leute, die irgendwohin müssen. 15 spezielle Tanken helfen nicht den Leuten, die einen Container in Kleinkleckersdorf abliefern müssen.

Das Einzige was helfen wird ist entweder, der SARS-CoV-2 geht den Weg von SARS-CoV-1, oder es gibt Imfstoffe - vorzugsweise mehrere.

28. Oktober 2020 11:50 Uhr: Von Sven Walter an Stefan Jaudas Bewertung: +1.00 [1]

Deswegen schrieb ich ja "nahe an". Nicht "exakt wie". Offenbar machen wir es ein paar Nuancen besser als UK und Irland. Offenkundig könnten wir sofort das öffentliche Leben zu 99% für zwei Wochen anhalten, wenn Covid-19 nicht 16x so tödlich wie die handelsübliche Grippe wäre, sondern wie Ebola - wir machen es bewusst nicht. Was in Ordnung ist, aber nicht, weil es nicht geht, sondern weil wir es nicht wollen. Das Durchschleusen mit Einzelschein, sonst warten vor der Grenze, wäre legal und machbar. Wir wollen es nicht. Du könntest problemlos dieses zwei-Wochen-Experiment wagen - nur wäre das erkaufte Zeit, denn später käme es wieder. Wie geschrieben, ich kann mit beidem leben. Aber genauso, wie sich alle dt. Inseln von Borkum bis Heringsdorf (Loriot anyone? :-)) schützen können, kannst du das auch mit einem Flächenstaat machen. Um sich immer wieder klarzumachen, was immer funktionieren würde - aber eben nur temporär, und für nicht vertretbare Kosten.

Neuseeland ist zudem nicht nur eine Insel, sondern eine Insel mit einem über 1500 km breiten "Ärmelkanal". Durch seine Lage ist Neuseeland vor "Laufkundschaft" geschützt, und wegen der Transportkosten machen die mehr selber wie andere Leute. Es gibt gerade mal 4,2 Mio Menschen dort, weniger Leute wie im Großraum Berlin, und das ca. auf der Fläche der 11 alten Bundesländer.

Alles bekannt. Aber das Prinzip ist das Gleiche. Wäre Corona tödlicher, wir hätten ganz andere Maßnahmen.

Der war jetzt gut ... klar. Mr. und Ms. Transitreisende werden sich da natürlich stringent dran halten. Genau wie Michel und Micheline. So wie sich alle auch an die Tempolimits, Überholverbote, das Verbot der illegalen Müllentsorgung, usw. halten? Und die Transitler sind ja nur ein kleiner Teil. Es gibt ja auch reichlich Leute, die irgendwohin müssen. 15 spezielle Tanken helfen nicht den Leuten, die einen Container in Kleinkleckersdorf abliefern müssen.

Für den definierten Zeiträum geht das selbstverständlich. Kennzeichen erfassen, Strecke vorgeben, sonst abweisen an der Grenze. Die Rückstaus nach Polen noch im Kopf? Es gibt nicht so viele PKW-Grenzübergänge zu unseren 9 Nachbarn. Und - die Ausgangssperren haben diverse Nachbarstaaten im Frühjahr, mit unterschiedlichen Nuancen, gezeigt. Nur: Wir wollen das nicht. Was man sehr gut begründen kann.

Wir reden hier nur über die Gründe, warum welches Argument am wenigsten Nebenwirkungen hat.

Das Einzige was helfen wird ist entweder, der SARS-CoV-2 geht den Weg von SARS-CoV-1, oder es gibt Imfstoffe - vorzugsweise mehrere.

Ja, und da gibt es ja offenkundig in der rollierenden Phase-3-Erprobung erhebliche Fortschritte. Bin daher eher zuversichtlich, dass die Heilberufe und Pflegeheime ab dem nächsten Quartal in 6-stelligen Zahlen geimpft werden.

Den Erfolg einer Gesellschaft kann man an ihrem Organisationsgrad ablesen - das stimmt einen dann doch vorsichtig optimistisch. Trotz eines gewissen Bodensatzes an Covidioten im wahren Leben.

28. Oktober 2020 12:32 Uhr: Von Achim H. an Sven Walter Bewertung: +1.00 [1]

Wäre Corona tödlicher, wir hätten ganz andere Maßnahmen.

Dann wär's auch schneller wieder weg. Ebola sind immer nur kleine Ausbrüche von kurzer Dauer. Hatten wir ja bereits einmal in Deutschland, deswegen heißt der früher entdeckte Verwandte von Ebola auch Marburg-Virus. Viren, die sehr tödlich sind und schnell töten, halten sich nicht lange.

Übrigens ist das letzte Coronavirus MERS-CoV auch schnell wieder verschwunden, vermutlich weil es sehr tödlich war.


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