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16. April 2020: Von Herbert SNKF Licenik an Herbert SNKF Licenik Bewertung: +8.00 [8]

And here we are:

In einer Pressekonferenz am 15.04. hat Vizekanzler Kogler die CoV-Erleichterungen bei Sportstätten präzisiert. Da die Detailfestlegung der Maßnahmen in den einzelnen Sportarten den Fachverbänden übertragen wurde, hat die AOPA Austria als Interessensvertretung einen Maßnahmenkatalog zusammengestellt und diesen auch in Briefform zur Information an diverse Regierungsmitglieder, an fachlich betroffene Ministerien und an die Austrocontrol geschickt:

https://www.aopa.at/home/?p=103054

Liebe österreichische Privatpiloten, Vereine, Clubs, Flugplatzverantwortliche und Luftfahrzeughalter,

mit den hier aufgeführten Maßnahmen, die ab 01.05.2020 gültig sind sollten wir es schaffen, den Flugbetrieb trotz der CoV-Pandemie wieder aufleben zu lassen. Wir bitten alle um verantwortungsbewussten Umgang mit den neuen Möglichkeiten.

Der Hauptzweck der genannten Maßnahmen ist es, die intendierte Durchbrechung der Infektionskette auch bei privaten Flügen sicherzustellen.

  • Das Tragen von Handschuhen wird bei allen flugbetrieblichen Tätigkeiten empfohlen.
  • Hinsichtlich der Bewegungen am Flugplatzgelände sind für offene Flächen und geschlossene Räume die gleichen Regelungen wie bei Supermärkten anzuwenden.
  • Die Flugvorbereitung ist zu Hause durchzuführen und in Flugplatz-Gemeinschaftsräumen nach Möglichkeit zu vermeiden.
  • Private Passagierflüge oder Schnupperflüge sind zu vermeiden.
  • Ist das Luftfahrzeug mit Personen besetzt, die nicht im gleichen Haushalt leben, ist ein Mund- und Nasenschutz zu tragen, vergleichbar mit PKW-Fahrgemeinschaften oder Taxis.
  • Alle bestehenden Regelungen hinsichtlich Vermeidung von Infektionen (social distancing) sind beim gesamten Flugbetrieb einzuhalten.
  • Jeder Pilot darf nur sein eigenes Headset verwenden, Leih-Headsets jeder Art sind verboten.

Wir vertrauen auf das good Airmanship aller Piloten, dann wird es möglich sein, den wirtschaftlichen Schaden in den Vereinen zumindest zu begrenzen und den Trainingsstand aller GA-Piloten auf einem akzeptablen Niveau zu halten.

Blue skies and always happy landings!

17. April 2020: Von Daniel Mayr an Herbert SNKF Licenik

Super Beitrag! Halt uns bitte am Laufenden, wir sind schon gespannt.

Interessant wird, wie wir mit unseren Flugschülern umgehen sollen. Handschuhe kann ich mir noch vorstellen, aber ein Mundschutz über Headset und Brille? Stell ich mir schwierig vor.

17. April 2020: Von Patrick Leanhard an Herbert SNKF Licenik

Danke! Bedeutet dies dass Schulflüge wieder möglich sind ab sofort?

17. April 2020: Von TH0MAS N02N an Daniel Mayr

... dann probiers mal unter Headset und Brille...

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/105751/Grippe-Chirurgische-Maske-schuetzt-genauso-gut-wie-teure-N95-Atemschutzmaske



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Zwischenablage01.jpg

17. April 2020: Von Herbert SNKF Licenik an Patrick Leanhard

Bitte noch etwas Geduld, es soll bald eine detailliertere Verordnung herauskommen.

Wir sind mit Behörden und Austrocontrol in Kontakt, können aber als Interessenvertretung maximal Vorschläge machen.

17. April 2020: Von T. Magin an Herbert SNKF Licenik

Latest News aus Rheinland-Pfalz: ab Montag darf auch wieder vom Vereinsplatz aus geflogen werden!

17. April 2020: Von Daniel Mayr an TH0MAS N02N

... dann probiers mal unter Headset und Brille...

Genialer Einwand. Nur hab ich mit Flugschüler in einer C150 eine andere Umgebung als die Herren im klimatisierten OP.

Ernst gemeinte Frage: Hat schon jemand Erfahrung mit Flug & Mundschutz? Funktioniert das Mikrofon noch, ohne den Squelch auf Anschlag drehen zu müssen?

17. April 2020: Von Bernhard Tenzler an Daniel Mayr Bewertung: +2.00 [2]

Ich habe es nicht probiert, hängt sicher ein wenig von der Qualität des Intercom ab. Im Krankenhausbereich gibt es auf jeden Fall ebenfalls Anwendungen wo Headset und Mundschutzgetragen werden- es sollte also schon funktionieren.

17. April 2020: Von Reinhard Thormeyer an Bernhard Tenzler Bewertung: +2.00 [2]

Maske thumbnail_IMG_20200411_174447.jpg -

Micro funktioniert, Verständigung gut...



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Maskethumbnail_IMG_20200411_174447.jpg

18. April 2020: Von Frank Naumann an Herbert SNKF Licenik Bewertung: +0.00 [2]

Der "Maßnahmenkatalog" der AOPA Austria erinnert mich sehr an die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts, als sich viele Menschen, sogar manche Ärzte, aus Angst weigerten, einem HIV-Positiven die Hand zu schütteln oder mit ihm in der U-Bahn zu fahren. Daher möchte ich an dieser Stelle nochmal zur Beruhigung für die Verängstigten an die bekannten Fakten erinnern:

Nein, es ist nicht möglich, sich über die Ohren zu infizieren. Auch das Headset eines AIDS-Kranken ist sicher.

Nein, auch ein gemeinsam benutztes Gouvernal, ein Gashebel oder Fahrwerksschalter wurde noch nie als Infektionsquelle nachgewiesen. Handschuhe zu tragen ist daher unnötig.

Nein, auch die Lüftung, Klima- oder Zapfluftanlage hat noch nie zu einer Infektion geführt. Ein Mund-Nasen-Schutz schützt seinen Träger vor gar nichts. Ärzte tragen so etwas, um nicht ins OP-Feld zu niesen.

Das alles gilt übrigens auch für Corona-Viren.

Schließen möchte ich mit einem Zitat unseres prominenten ostfriesischen Pilotenkollegen:

"Es herrscht zuviel Aberglaube in der Welt. Allzuviel, auch heute noch!" (Otto Gerhard Waalkes)

18. April 2020: Von Achim H. an Frank Naumann Bewertung: +7.00 [7]

HIV mit Corona zu vergleichen hinkt aber sehr. HI Viren sitzen nicht im Rachen. Beim Après-Ski in Ischgl infiziert sich außerhalb des Dark Rooms auch keiner damit.

Es ist weiterhin nicht seriös, solche Aussagen über nicht mögliche Schmierinfektionen zu treffen. Darüber gibt es bis dato keine belastbaren Erkenntnisse.

18. April 2020: Von Jürgen Ackermann an Daniel Mayr Bewertung: +4.00 [4]

Zum Thema Headset und Maske kann ich etwas beitragen...

Ich fliege zZt. im RTH mit KN 95 Maske ~ FFP2. Die Verständigung ist deutlich erschwert aber es geht. Man spart sich deshalb nicht relevante Gespräche. Am Funk ist es etwas leise aber verständlich. Die größte Beeinträchtigung ist das Beschlagen von Helmvisier oder Brille. Verwendet wird ein Gentex SPH 5 Helm und die digitale IC von AirbusHelicopters.

Grüsse

18. April 2020: Von TH0MAS N02N an Achim H. Bewertung: +4.00 [4]

"Es ist weiterhin nicht seriös, solche Aussagen über nicht mögliche Schmierinfektionen zu treffen. Darüber gibt es bis dato keine belastbaren Erkenntnisse"

Hallo Achim,

sehe ich anders:

Können Coronaviren über das berühren...übertragen werden

Dem BfR sind bisher keine Infektionen mit SARS-CoV-2 über diesen Übertragungsweg bekannt. Grundsätzlich können Coronaviren durch direktes Niesen oder Husten einer infizierten Person auf Oberflächen gelangen und eine Zeit lang überleben. Eine Schmierinfektion einer weiteren Person erscheint dann möglich, wenn das Virus kurz danach über die Hände auf die Schleimhäute des Mund- und Rachenraumes oder die Augen übertragen wird. Um sich vor Virusübertragungen über kontaminierte Oberflächen zu schützen, ist es wichtig, die allgemeinen Regeln der Hygiene des Alltags wie regelmäßiges Händewaschen und Fernhalten der Hände aus dem Gesicht zu beachten.

https://www.bfr.bund.de/de/kann_das_neuartige_coronavirus_ueber_lebensmittel_und_gegenstaende_uebertragen_werden_-244062.html

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/gesamt.html

19. April 2020: Von Frank Naumann an Achim H. Bewertung: +2.00 [4]

HI- und Corona-Viren sind medizinisch nicht vergleichbar, der von Angst dominierte, weitgehend evidenzbefreite und irrationale Umgang damit, die offene Diskriminierung vermeintlich oder tatsächlich Infizierter dagegen schon. Wir sollten diesem Ungeist nicht auch noch durch „Maßnahmenkataloge“ Vorschub leisten.

19. April 2020: Von Chris _____ an Achim H. Bewertung: +1.00 [1]

Aus Watson, die Drosten zitieren: Eine gewöhnliche Erkältung in den letzten Jahren könnte eine Hintergrundimmunität gegen SARS-Cov-2 bewirken. Demnach sind nur relativ wenige Menschen (12, 13 Prozent) überhaupt empfänglich für eine Coronainfektion.

Für mich widerspricht sich das mit dem Pandemiecharakter, denn dann wäre R kleiner 1 von Anfang an gewesen (bei einem R0 von 2-3). Im verlinkten Artikel oben wird dieser Widerspruch weder angesprochen noch aufgelöst.

19. April 2020: Von Chris _____ an Chris _____

Hier hält jemand in einem Blog Beobachtungen bezüglich der COVID-19 Tracking-Software fest. Der Trend geht offenbar zu einem "zentralisierten" System mit einer zentralen Autorität, die "honest but curious" ist.

Aha.

19. April 2020: Von Chris _____ an Chris _____ Bewertung: +2.00 [2]

Es würde mich nicht wundern, wenn eine Öffnung der Gesellschaft relativ schnell möglich wird - unter der Voraussetzung, dass sich möglichst viele die Tracking-App einrichten.

Und die Tracking-App wird dann von den meisten als Segen empfunden, denn sie wird uns einen jahrelangen Lockdown ersparen. So wird sie uns "verkauft" werden. Vielleicht werden Google & Co uns dieses Tracking mit dem nächsten Betriebssystemupdate überhelfen.

Wer dann protestiert, wird als "unsolidarisch" hingestellt, denn Google & Co tracken uns ja sowieso, das beweist ja, dass das alles nicht so schlimm ist. Und es geht ja um unsere Gesundheit, man will uns nur schützen vor Corona und anderen Pandemien.

Es würde mich weiterhin nicht wundern, wenn besagte Tracking-App natürlich nach der Corona-Pandemie fester Bestandteil der Smartphone-Welt bliebe, denn es kann ja jederzeit diese oder eine neue Pandemie kommen. Da muss man natürlich vorsorgen.

Kommt es mir nur so vor, oder hat schon eine ganze Weile niemand mehr die Vorratsdatenspeicherung gefordert? Corona-Tracking-App klingt ja auch viel besser und kann das bisschen Metadatenmitschneiden sicher nebenbei miterledigen. Die Tracking-App geht ja sogar deutlich darüber hinaus und trackt persönliche Kontakte sogar ohne Anruf.

Ich hoffe, dass ich mich da komplett irre.... aber das klingt gar nicht gut aus einer bürgerrechtlichen Perspektive.

Die o.g. Befürchtungen werden übrigens geteilt von Leuten, die -ganz ohne Aluhut- schon mehrfach Recht behalten haben. Zum Beispiel Edward Snowden.

19. April 2020: Von Chris _____ an Chris _____ Bewertung: +2.00 [2]

Der Luftsportverband Bayern besinnt sich und schreibt einen Brief an den Innenminister "mit fliegerischen und sportlichen Grüßen".

19. April 2020: Von _D_J_PA D. an Chris _____ Bewertung: +3.33 [5]

demnächst laufen Begegnungen im öffentlichen Raum, z.B, Dates, so ab, dass erst einmal eine Vermessung des Gegenübers vorgenommen wird.
Dabei prüfe ich mit Smartphone und entsprechender App, ob mein Gegenüber ein potenzieller SARS-Cov2-Risikokontakt ist oder nicht. Dabei scannt mein Handy zunächst, ob die Zielperson Bluetooth aktiviert hat - falls nicht, leuchtet im Handy bildschirmfüllend auf: risk, risk, risk.

Wenn diese Hürde genommen ist und der potenzielle Risikokontakt Bluetooth aktiviert hat, wird sofort ein Abgleich mit den Datenbanken gestartet, ob derjenige im letzten 24 Monatszeitraum Kontakt zu einem SARS-Cov2-Risikokontakt hatte - falls ja, wieder im Handy bildschirmfüllend: risk, risk, risk.

Ich finde, wir sollten diese App nicht nur für SARS-Cov2 nutzen, sondern die Bürger auffordern ihre vollständige Krankenakte, natürlich freiwillig (lol), dort zu hinterlegen...

Man kann ja nie wissen und Vorsicht ist besser als Nachsicht und überhaupt, wir müssen stets bestrebt sein, jedwedes Risiko vollumfänglich gegen 0 zu reduzieren.

Arme Welt.

Amen.

20. April 2020: Von B. Quax F. an TH0MAS N02N

Die Vorschläge bzw. Maßnahmen im Brief der Austria AOPA wäre mir als Fachausschuß zu unkonkret "sollte" ist das Motto. Zum Thema Handschuhe mal als Laie gefragt, vor mir sitzt einer alleine in der 150er und hustet, atmet und nießt da zwei Stunden in den Flieger. Ich steige als nächster ein und fliege zwei Stunden, wie groß wäre die Wahrscheinlichkeit einer Infektion?

Dazu im vergleich beide tragen Handschuhe und Mundschutz?

Was klingt für einen Fachausschuß besser?

20. April 2020: Von Frank Naumann an B. Quax F. Bewertung: +3.00 [5]

Servus Björn,

Zum Thema Handschuhe mal als Laie gefragt, vor mir sitzt einer alleine in der 150er und hustet, atmet und nießt da zwei Stunden in den Flieger. Ich steige als nächster ein und fliege zwei Stunden, wie groß wäre die Wahrscheinlichkeit einer Infektion?

Nahezu Null

Dazu im vergleich beide tragen Handschuhe und Mundschutz?

idem, nahezu Null

Für eine sogenannte Schmierinfektion gibt es schlicht keinerlei wissenschaftliche Evidenz. Aktuelle Links dazu hatte Thomas weiter oben schon gepostet. Das ist purer Aktionismus und verschwendet Schutzkleidung, die anderswo vielleicht gebraucht wird.

LG Frank

20. April 2020: Von Alexander Callidus an Chris _____ Bewertung: +2.00 [2]
20. April 2020: Von _D_J_PA D. an Frank Naumann Bewertung: +2.00 [2]

Lass mich raten: die Rote ist von "Maurice" ;-)

20. April 2020: Von _D_J_PA D. an Alexander Callidus Bewertung: +1.00 [1]

Absolut gruselig.

PEPP-PT ist, aus Datenschutzgründen, bei 100 Wissenschaftlern in Ungnade gefallen - gut so.

Titel: Wissenschaftler warnen vor "beispielloser Überwachung"

20. April 2020: Von Maurice Müller an _D_J_PA D.

Nur soviel: Ja, natürlich war ich das und natürlich stimme ich hier ab. Zum einen fände ich eine Diskussion dazu wie man nun sicher fliegen kann und welche Voraussetzungen eine solche App haben sollte um sicher zu sein eher interessant. Das Thema Schmierinfektion war schon längst (sogar mit vorbildlichen Quellenangaben) abgehandelt.

Zum anderen finde ich sollte man Vokabeln, die man benutzt, auch verstehen. Z.B. hatte man noch am 12. Januar keine Evidenz, dass Mensch-Zu-Mensch-Übetragung stattfand (siehe https://www.who.int/csr/don/12-january-2020-novel-coronavirus-china/en/). Das heißt eben nicht, dass sie nicht stattfindet - sondern eben wissenschaftlich korrekt dass sie nicht nachgewiesen wurde und man darüber daher keine Aussage treffen kann. Solange niemand Schmierinfektionen untersucht und diese ausschließt, gehe ich davon aus dass die Übertragung wie bei vielen anderen die Atemwege betreffenden Viren eben möglich ist. Damit sollte das Thema aber jetzt echt abgeschlossen sein.


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