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Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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7. Juli 2026 19:15 Uhr: Von Manni Fold an Peter Thomas

Sehen wir "luftsportler" alle so. Aber die Behörden wollen wissen wer wann wo.. Und i.Ü. auch einige Flugplatzeigner, haben sie doch Angst, daß ihnen Lande- und Abstellgebühren entgehen. ( Starte ich um 07 local, lande um 21:00 lokal und bin nicht ehrlich fehlen in der Kasse 15,-€..)

8. Juli 2026 07:14 Uhr: Von Johannes König an Manni Fold

Und zur Sicherstellung, dass du auch ja deine 15€ abdrückst wird dann 14h ein Mitarbeiter vorgehalten?

8. Juli 2026 07:28 Uhr: Von Guido Frey an Manni Fold Bewertung: +7.00 [7]

Auch nach der Abschaffung eines Hauptflugbuches können die Flugplatzhalterinnen und -halter weiter die für die Abrechnung nötigen Daten erfassen und verarbteiten. Allerdings wird das m. E. nach einiges vereinfachen. Z. B. haben wir am Haxterberg oft das Problem, dass Piloten beim Fliegen ohne Flugleiter brav Ihre Landegebühren bezahlen, aber vergessen, die anschließende Startzeit nach dem Abflug nach Hause einzutragen. Da muss jetzt jemand hinterherrennen... In Zukunft würde dann die Notiz "Ich bin heute x-mal bei Euch gelandet." für die Abrechnung völlig ausreichen.

8. Juli 2026 09:24 Uhr: Von Manni Fold an Johannes König

Natürlich wäre das Vorhalten von Personal wegen der paar € Gebühren Tomaten mit der Kettensäge schneiden..Wie macht Ihr das in Melle? Ideal wäre natürlich eine Landepauschale. Aber wie isses bei Fremden? Kommen dann während der Woche gar keine Gebühren rein?

8. Juli 2026 12:11 Uhr: Von ch ess an Manni Fold Bewertung: +2.00 [2]

Eine mittlere webcam mit selbst (=KI) codierter Kennzeicherkennung erstellt mit minimalem Aufwand eine Liste zum Quercheck der Abrechnungen.

Airops hilft auch, sonst self-service via webseite/vereinsflieger ?

LDG kann ggf nachgewiesen werden über Aufzeichnung.

Kann alles gecheckt werden und oft dürften es eh Flieger aus der Umgebung sein.

8. Juli 2026 13:03 Uhr: Von Michael Söchtig an ch ess

Im Zeiten von Flightradar und co ist das Argument der Überwachung auch nicht mehr wirklich relevant.

Legitime Interessen des Staates sehe ich noch bei der Erfassung von Statistiken. Aber dafür braucht man kein Flugbuch.

Wäre wirklich mal eine gute Idee für Bürokratieabbau.

8. Juli 2026 13:20 Uhr: Von Guido Frey an Michael Söchtig Bewertung: +1.00 [1]

Die Statistik ist m. E. auch kein gutes Argument mehr. Ich habe in meiner Studie das statistische Bundesamt nach einem Verteiler für die Luftfverkehrsstatistik gefragt. Es gibt ihn schlicht nicht... Die Statistik wird ausschließlich in Form einer Excel-Tabelle auf der Webseite von DeStatis veröffentlicht. Dort gab es in 2024 lediglich 96 Abrufe. Davon waren vier von mir...

Die Tabelle erfasst alle Flugplätze in Deutschland. Also auch die Verkehrsflughäfen. Über die Statistik der Verkehrsflughäfen wird regelmäßig bei Veröffentlichung in der Tagesschau und anderen nationalen Medien berichtet. Daher vermute ich, dass der allergrößte Teil der Abrufe von Interessenten an den Zahlen für die Verkehrsflughäfen stammt...

Die Belege dazu finden sich hier in Kapitel 9.10.

8. Juli 2026 13:30 Uhr: Von Guido Frey an Michael Söchtig

Wäre wirklich mal eine gute Idee für Bürokratieabbau.

Das dachte ich auch, aber nach Protesten der Landesluftfahrtbehörden wurde der Entwurf zur Abschaffung des Hauptflugbuches aus dem Bürokratierückbaugesetz Verkehr gestrichen...

8. Juli 2026 14:16 Uhr: Von Sven Walter an Guido Frey Bewertung: +1.00 [1]

In der Sitzung wäre ich gerne dabei gewesen und hätte die Herrschaften nach ihren Meinungen zum historischen Hintergrund der Reichsjudenfluchtverhinderungsordnung sowie der letzten Studie von de Maizière, Steinbrück und Jäckel (?) gefragt.

Typisch Beamtenärsche, in diesem Punkte.

8. Juli 2026 20:27 Uhr: Von Andreas Trainer an Guido Frey

Könnte man von Frankreich lernen?
Wie machen die das mit der Landegebühr? Die Clubplätze verlangen vermutlich nix ... werden vielleicht aber von der Kommune in irgendeiner Form unterstützt?
Das Gelände ist meist größer als bei uns und die Liegenschaften sind üppiger als bei uns - irgendwie schaffen die das doch auch?

12. Juli 2026 12:21 Uhr: Von Guido Frey an Andreas Trainer Bewertung: +2.00 [2]

Welche Finanzquellen in Frankreich hauptsächlich genutzt werden, weiß ich nicht.

In D sind Flugplätze jedoch oft recht unterschiedlich strukturiert:

- Manche Vereinsplätze werden hauptsächlich komplett von den Mitgliedern betrieben und unterhalten (oft mit sehr viel ehrenamtlichem Engagement). Da sind "Fremdlandegebühren" eine vernachlässigbare Größe, weil das meiste schon über den "internen Betrieb" bezahlt wird.

- Andere Flugplätze leben hauptsächlich von den Kraftstoffverkäufen und den Hallemieten. Auch hier sind Landegebühren oft "nebensächlich".

- Wieder andere Plätze (gerade mit hohem Schulungsaufkommen) bestreiten hingegen einen sehr signifikanten ihres Budegets durch Landegebühren.

Insofern gibt es hier sehr viele Unterschiede in der Struktur, was sich dann oft auch in sehr unterschiedlichen Gebührenstrukturen niederschlägt. Hier gäbe die Abschaffung des Hauptflugbuches aber wesentlich mehr Flexibilität:

Dezeit muss noch PPR erteilt werden und eine Infrastruktur zur Erfassung der notwendigen Daten unterhalten werden. Wenn das wegfällt, sind die Grenzkosten für eine weitere Landung nahe Null. Damit könnten andere Geschäftsmodelle an manchen Plätzen interessant werden (z. B. eine Landegebührenpauschale für Vielnutzer oder eine reine Finanzierung über Kraftstoffverkauf und Hallenvermietung ohne jegliche Landegebühren).


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