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Da werden beispielsweise Flüge im Oktober aufgeführt, die such auf so 2 Stunden Flugzeit summieren - in Flightaware sind Bewegungen über 15 Stunden vorhanden
Ja soetwas gibt es. Allerdings muß der Flieger ja auch eine Lebenslaufakte haben, die Aufschluß geben kann.
Ich kan nmich nur den anderen anschließen und sagen: Wenn schon von Grundauf etwas komisch ist, Finger weg.
Zudem, würde ich dringlichst empfehlen wenn Flugzeuge in die engere Wahl kommen, die Lebenslaufakte und das BB von einem Prüfer / einer CAMO oä. zumindest grob vorsichten zu lassen.
Im Fall das Bordbücher und / oder Wartungsunterlagen manipuliert wurden bleibt der schwarze Peter immer beim aktuellen Eigentümer, NICHT im Bereich OWI oder ggf Strafvorwürfen, aber wenn halt nach einem Gegenechnen raus kommt das fällige Intervalle nicht eingehalten wurden, dann zahlt die Rechnung halt erstmal der aktuelle Eigentümer.
Ich kann eigentlch nur empfehlen sich kein Flugzeug ans Bein zu binden das mit Lebensdauerbegrenzungen oder unheiligen AD's gesegnet ist.
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Ich kann eigentlch nur empfehlen sich kein Flugzeug ans Bein zu binden das mit Lebensdauerbegrenzungen oder unheiligen AD's gesegnet ist.
Dem kann man im ersten Schritt nur zupflichten und - Lebensdauerbeschränkungen haben manchmal auch Teile, an die niemand gedacht hat und wenn das dann mal irgendwo auffällt, dann ist das Geschrei groß = denn dann heisst es alles, was nicht wirklich sauber ist: einmal komplett neu auf Papierlage bringen und ... das kann richtig weh tun, denn da gibt es Nulltoleranz.
Ich gebe mal nur zwei Beispiele für im Zweifelsfall zu checken: Lebensdauerbegrenzungen Vakuumpumpe (wenn die immer "nur" 300h hält, ist was faul) und Magnete (IRAN ist nicht Null Stunden und wenn du in der L-Akte regelmässige Wartung alle 500h findest = ist was oberfaul) ...
Fishy zu erkennen braucht manchmal die Erfahrung und das Leid aus der Vergangenheit = nimm dir jemanden mit zur Begutachtung der seit Jahren selber Halter ist, wenn du selber noch kein trainiertes Reichorgan hast. Velleicht kennt derjenige dann sogar den Flieger in question, denn - die Community ist winzig und jeder kennt fast jeden und die Flugzeuge in der Umgebung allemal.
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Nehmt Euch doch mal selbst Euer Bordbuch in die Hand, addiert die Stunden nochmals.. und dann nochmals.. Ihr werdet staunen. Allerdings gehen die Fehler zum Glück in beide Richtungen. In Vereinen mit einem vergleichsweise großen Flugzeugpark macht das Aufaddierten am Ende einer Seite nicht der Pilot sondern ein extra dafür Beauftragter.
Was Privateigner betrifft, bin ich mir sicher, daß der eine oder andere "Fünfe grad sein lässt", wenn er mal schnell einen Werkstattflug und eine Platzrunde mit dem Enkel fliegt. Der PA18-Opa seit Christi Geburt, knurrt "geht Euchn Scheißdreck an!", will er doch das Flugzeug mit ins Grab nehmen.
Ich indes, werde belächelt, weil ich absolut alles eintrage, gelte als schrullig. Für mich stellt es eine wichtige "intrinsische" Zertifizierung für den Weiterverkauf dereinst dar. Das Lückenlose im Bordbuch und der Wartungshistorie vermeidet hochnotpeinliche Rückfragen.
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Ich bin bei uns im Verein so ein "Beauftragter" für einen Flieger. Glücklicherweise haben unsere Flieger einen Flugzeitenzähler (an Staudruck gekoppelt) und alle Flüge werden elektronisch im Web in "Vereinsflieger" erfasst. Darüber läuft auch die Kostenumlage auf die Vereinsmitlglieder. Daher sind wir gezwungen das Bordbuch sauber führen sonst stimmen Bordbuch und Zeiten im Vereinsflieger nicht überein. Aber ich kann bestätigen. Rechenkenntnisse (Addition von hh:mm) scheinen nicht Inhalt der Ausbildung zum Piloten zu sein ;-) Es ist machmal grauselig was da gerechnet wird.
Zum TE: Die L-Akte sollte man sich auf jeden Fall anschauen und wenn man den Flieger in eine CAMO/CAO bringen will sollte man jemanden von dieser CAMO/CAO auch mal in die L-Akte schaun lassen. Sonst werden die den evtl. nicht aufnehmen wenn es Unstimmigkeiten gibt.
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Eine erschreckende Vorurteilssicht auf seine Mitbürger offenbart sich da. Ja, ich habe beim Kauf meiner Maschine alle vorliegenden Zeiten und Dokumente elektronisch erfasst und die L-Akte von Unklarheiten über viele Jahrzehnte rückwärts in einen halbwegs plausiblen Stand gebracht. Nein, bis auf zwei Dinge die nicht vollständig nachvollziehbar waren, sind da keine Lügen oder großen Ungereimtheiten aufgetaucht - also kein Grund gleich mit Schmutz nach seinen Mitbürgern zu werfen. Kleiner Wehmutstropfen bei mir: es hat mehrere Jahre gebraucht die nicht ganz nachvollziehbaren Papierlagen jeweils bei den Gelegenheiten zu überprüfen und glatt zu ziehen - obwohl es nur Kleinigkeiten waren.
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Bordbuch-Überträge sind unglaublich anfällig für Flüchtigkeits- und Rechenfehler. Dementsprechend git es dann irgendwann kapitale Berichtigungen - oder eben nicht.
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JA der Widerspruch, der Widerspruch hat einen Melodienbruch:
Kleiner Wehmutstropfen bei mir: es hat mehrere Jahre gebraucht die nicht ganz nachvollziehbaren Papierlagen jeweils bei den Gelegenheiten zu überprüfen und glatt zu ziehen
Ich verleumde nicht, ich weiß.
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Beitrag vom Autor gelöscht
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Du hast ja wirklich ein Händchen...
Sollte das wirklich so sein, ist es eigentlich kein Flugzeug.
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So ein "Gerät" kann eigentlich gar kein ungefälschtes ARC haben. Wenn doch, nährt es den Verdacht, dass der Besitzer durchaus Akten hat, die aber nicht vorzeigbar sind, z.B. wegen damage history.
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Sorry, aber eine PA-28 ist wirklich ein Brot-und-Butter-Flugzeug. Wenn mir das fishy vorkommt, ist mir die Zeit zu schade, und ich suche mir eine andere, wo es passt. Ich habe erst ein Fluzeug gekauft, bin aber sehr happy damit. Ich habe keine prebuy gemacht. Kann man jetzt als "No-Go" werten. Der Flieger stand in Toussus - nicht grad um die Ecke. Ich hatte aber viel Unterstützung von zwei Forumsmitgleidern hier, und vor allem beherzigte ich einen Rat: "Schau´Dir das Flugzeug an, schau´Dir die Papierlage an - aber schau´ Dir den Eigentümer, seine Lebensumstände und das ganze Rundherum noch viiiiel genauer an !"
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Beitrag vom Autor gelöscht
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83 Beiträge, seit Mitte Juli neu.. Kann das sein, daß "Sascha" ein kleiner Teenager, ein junior impostor ist, der uns alle ein wenig verscheißert? Immer wieder treibt er ein neues Schweinchen über die Bühne.
;-)))))
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Also, solche Situationen kann es durchaus geben: wenn eine vernachlässigte Hangar-Queen von einer guten Werft einmal komplett und vollständig durchgesehen und alle Arbeiten einmal von Stand Null über Nachholen, Reparieren und Wartungsktuell bis auf Papierlage Sehr Gut gebracht wurde, dann ist da im wesentlichen nichts gegen zu sagen - muss sich allerdings massiv im Preis niederschlagen. Leider kostet das bei den Brot&Butter Maschinen in aller Regel mehr als der Vogel wert ist, ist also eigentlich doppelter Totalverlust.
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Beitrag vom Autor gelöscht
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Beitrag vom Autor gelöscht
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Hallo,
genauso existiert ja auch genau das Gegenteil, kilometerweise L-Akten mit wirklich allem und dann steht da ein verdreckter Schrotthaufen. Dann ist es manchmal auch erstaunlich wie die Flieger mit neuem Lack auf dem Markt auftauchen, aber schon in den 70ern irgendwo im Acker gelegen haben und dreimal abgeschrieben waren. Die Portion Glück gehört beim Kauf dazu....
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sehr gut! UND: Will ich das Flugzeug jemals wieder verkaufen? Bin ich mit dem Vogel voll zufrieden? Fliegt er zuverlässig vertrauenserweckend? Ist er technisch in " Einwand-freiem" Zustand? Alles was die Zukunft betrifft, wird sich dann weisen. Damit sollen aber keinem Gesetzesbruch oder Regulierunsdehnung das Wort geschrieben sein. Ist Dein FLugzeug ein Asset zur Altersversorgung schaut es nochmals anders aus.
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Wie schlimm ist das? Denn der Flieger soll relativ wenig Gesamtstunden haben. Das ist aber eben durch nichts zu belegen - die Zahl kann dann doch auch komplett ausgedacht sein?!
Schon merkwürdig. Was sagt der Besitzer dazu? Sind wenigstens die Logbücher lückenlos vorhanden?
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Lass einfach die Finger von solchen Kisten. Es gibt genügend gute Flugzeuge mit lückenloser L-Akte.
In eine PA-28 bei der nicht einwandfrei nachweisbar ist, dass alle den Holm und die Holm-Beschläge betreffenden Artbeiten immer ausgeführt wurden und die in dieser Beziehung nicht eindeutig und nachweisbar MÄNGELFREI ist, würde ich nicht einsteigen. Und wir haben seit 1978 eine PA-28 in der Familie, also seit 47 Jahren :-)
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