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24. November 2024: Von Andreas Kunzi an Chris Hannen

Hat von Euch jemand seine EASA Lizenz umgezogen und seine FAA Validation umschreiben können?
Die aktuellen Bearbeitungszeiten beim LBA im Bereich MED mit ca. 6 bis 12 Monaten machen mir Sorgen, daher will ich nach Österreich umziehen.

Allerdings betreibe ich ein N-registriertes Flugzeug in Deutschland, in der Regel IFR, für das in meiner FAA Validation das Type Rating steht. In der Validation steht auch "Multiengine Land, Instrument Airplane U.S. Test passed". Letzteres ist sehr wichtig.

Bekomme ich diese Validation auf meine künftige österreichische EASA Lizenz übertragen, ohne die MEL/IR Prüfungen in Theorie und Praxis in den USA wiederholen zu müssen? Diese Prüfungen waren 1993, was vielleicht die Wiederverwendung erschweren könnte.

25. November 2024: Von Pat Lean hard an Andreas Kunzi Bewertung: +2.00 [2]

Leider nicht, da sich die Lizenznummer ändert und die 61.75 Validation damit ungültig wird.

Du könntest nur versuchen der FAA zu erklären dass ein SOLI Transfer DE->AT keine Validierung ist sondern eben eine "richtige" Lizenz, insofern könnte die FAA diese sehr wohl für eine bestehende 61.75 Validierung heranziehen und nur die "underlying foreign License" von "Germany" auf "Austria" ändern. Tut sie aber nicht, also bleibt nur ein erneute Validierung und das geht mittlerweile nur mehr persönlich in den USA.

25. November 2024: Von Matthias Reinacher an Andreas Kunzi Bewertung: +1.00 [1]

Die "U.S. test passed"-Einträge bleiben selbstverständlich erhalten. Auch die US-Certificate-Nummer ändert sich nicht. Die Validierung an sich muss aber leider erneut durchlaufen werden, und dazu ist momentan ein persönlicher Besuch notwendig. Das DC FSDO ist in diesem Zusammenhang sehr empfehlenswert. Ich habe exakt diesen Prozess nach Wechsel DE -> AT im November 2023 dort gemacht.

Achtung: Ohne eigenständiges US-IR ("U.S. test passed") muss auch ein gültiger (24 Monate) IFP-Test vorliegen.

25. November 2024: Von Wolfgang Lamminger an Andreas Kunzi Bewertung: +1.00 [1]

die Vorteile einer eigenständigen FAA-Lizenz liegen dabei klar auf der Hand und ich bin froh, das bereits vor Jahren erledigt zu haben.

Mein Lizenumzug vom LBA zur Austrocontrol in 2022/2023 tangierte damit die US/Lizenz nicht.

Aber Vorsicht:

1) alleine der SOLI-Transfer beim LBA dauerte bei mir rund 11 Monate und das ist wohl nicht besser geworden.Zumal nach meiner Erfahrung die med. Abteilung L6 und dann Lizenz (L4) streng linear hintereinander arbeiten (könnte man zwar wohl auch parallel bearbeiten, aber das geht ja beim LBA wohl gar nicht...)

2) ein N-reg. Flugzeug kann man dann nur noch mit gültiger US-Lizenz in Deutschland fliegen. (Bin da selbst fast "reingfallen" als mir der Flight-Review fehlte und der Gedanke "kannst ja mit der deutschen Lizenz fliegen" ins Leere gelaufen ist, da die Lizenz zwei Monate zuvor in Wien ausgestellt worden war...)

25. November 2024: Von Andreas Kunzi an Wolfgang Lamminger

Mit der eigenständigen Lizenz müsste ich dann auch noch mein stand alone FAA C510 Type Rating erwerben, soweit ich das richtig verstehe. Unsere C510 isrt N-registriert. Textron hat hier keinen Transition Course, sondern nur (selten angebotene) Prior Knowledge Courses. Im Endeffekt werde ich dann wohl mindestens 8 Tage Type Rating in den USA machen müssen, bei Cessna 14 Tage + eventuell 2 Wochenenden, zusaätzlich zur Lizenz. Dieses stand alone FAA Type Rating muss ich dann auch jährlich mit Recurrent Training erhalten, was derzeit nur in den USA geht. Kostet also ziemlich viel Zeit und Geld. Daher ist eine foreign based License für mich besser.

25. November 2024: Von Wolfgang Lamminger an Andreas Kunzi

OK - verstehe. Wobei ich davon ausgehe bzw. ausging, dass das Typerating - hier ja auch nach FAA ein Typerating - dann auch in der US-Lizenz eingetragen sein muss... (Bin da aber nicht wirklich im Thema, welche Voraussetzungen bei der "foreign based" gegenüber der standalone Lizenz besteht.)

Mein EASA-Turboprop-Typerating wird in der US-Lizenz ja ganz einfach von "Airplane Multiengine Land" abgedeckt ;-)

25. November 2024: Von Andreas KuNovemberZi an Wolfgang Lamminger Bewertung: +3.00 [3]

Bis jetzt steht ja auch alles in meiner Validation.
Nach heutiger sachkundiger Auskunft der AOPA Germany habe ich auch begründete Hoffnung, dass bei der neuen Validation wieder alles übernommen wird, ohne erneute Prüfung. Das wäre klasse.
Ich werde berichten.
Meinen Antrag für den Umzug meiner Lizenz zu Austro Control habe ich soeben abgeschickt.

27. November 2024: Von Pat Lean hard an Andreas KuNovemberZi Bewertung: +1.00 [1]

Bei meiner ersten Validierung in Saint Augustine über FACT und einem sehr alten DPE war das Resultat "nur" Private Pilot(foreign based) - ASEL.

Bei einer späteren Validierung (ohne Veränderung in der DE Lizenz) hab ich mir dann bei einem jüngeren DPE Private, ASEL, AMEL und alle Jet Typeratings geholt.

Alles was in meiner DE Lizenz aufgeführt war wurde in mein 61.75er eingetragen (ich habe keinen IFP was meine Type-Ratings auf VFR einschränkt, sieht ganz witzig aus).

27. November 2024: Von Andreas KuNovemberZi an Pat Lean hard Bewertung: +4.00 [4]

Antwort von einem DPE aus Orlando, der mir schon mal half:

"It is possible to switch the country upon which your FAA pilot certificate is based upon, however you would need to complete a new application and meeting here in the U.S. to process the paperwork as the FAA no longer allows it to be completed via Zoom.

You would need to request a new FAA Verification Letter of Foreign License from the FAA for the country you are switching to (Austria) and that would need to contain all your existing ratings. With that, it’s just a matter of filling out the application listing the new information, and then you’d be issued a FAA temporary with the new country and license number. It’s purely administrative and would not require a FAA checkride.

Let me know what questions you have about it. I’m fairly available to meet here in Orlando when you are ready to complete it."

Vielen Dank nochmals für die damalige Vermittlung, Patrick!
(Kontakt zum DPE per PM, wenn ihn jemand brauchen sollte. FSDO Orlando, nicht Washington DC.)

27. November 2024: Von Thomas R. an Pat Lean hard

Nur mal so aus Interesse: Wieso ist das Alter des DPE relevant?

29. November 2024: Von Pat Lean hard an Thomas R. Bewertung: +1.00 [1]

Das war damals der "Stamm DPE" von FACT. Ist viele Jahre her. Ein sehr netter aber schon sehr alter Herr. Ich habe ein paar Stunden auf ihn gewartet (was etwas stressig war da ich zum Dienst musste, Rückflug aus MCO). Er kam, und für 150$ hat er dann das IACRA System bedien am PC bedient, aber nur mittels ein Finger System. Es war eine Geduldsprobe. Ich glaube auch dass er mir deswegen nur Private, ASEL eingetragen hat weil er gar nicht so recht verstand/oder lesen konnte was da alles in meiner Lizenz vorhanden war.


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