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11. September 2014: Von Achim H. an Viktor Molnar
Das ist doch ein Lycoming-Vergasermotor, O-320 oder O-360. Da halte ich es recht unwahrscheinlich, dass ein Zylinder nach 150h aufgrund von Hitze versagt. Dieses erwähnte Zylinder-3-Problem ist statistisch nicht sonderlich auffällig.

Auf jeden Fall spricht es sehr für ein Zylinderproblem, das sich durch den Austausch des Zylinders beheben lässt. Das ist weder teuer noch aufwändig, wenn es sein muss innerhalb eines Tages zu erledigen.
11. September 2014: Von  an Achim H.
Bei einem O-320/360 DARF kein Zylinder nach dieser Laufzeit defekt sein, selbst wenn man ihn ein paar mal überhitzt hat. Das halten Schul-172s und -Warriors ganz andere Misshandlungen aus.

Ich tippe auf minderwertige Zylinder.
11. September 2014: Von Viktor Molnar an 
...... oder noch eine ältere Story von PUF, war auch der 3. Zylinder :
https://www.pilotundflugzeug.de/img/red/11Y/PF_Archiv_2005-10_1003-1382.pdf
Bei zu hoher Temperatur des Zylinders reicht irgendwann das Einbauspiel des Kolbens nicht mehr aus und der Kolben klemmt. Hat zunächst nichts mit der Qualität zu tun. Das Problem ist u.A. die traditionelle Bauart bei den meisten Flugmotoren mit Stahlzylindern und Alukolben mit sehr unterschiedlichen Ausdehnungen. Ungleichmäßige Kühlung kann ein Problem werden, wenn Luftleitbleche nicht korrekt sitzen, was man nur mit Thermofühlern für jeden Zylinder feststellen kann. Ich kapiers nicht, warum nicht längstens z.B. Nikasil-beschichtete Aluzylinder mit dazugehörigen Alukolben verbaut werden, das stark schwankende Laufspiel von kaltem zu warmem Motor wär minimiert. Dazu lange Stehbolzen vom Gehäuse bis zum Zylinderkopf und keine reissenden Gewinde mehr zwischen Stahlzylinder und Alukopf, BMW machts seit Jahrzehnten vor. Lange Zuganker zwischen Kurbelgehäuse und Kopf halten sicherer als kurze Stehbolzen nur für den Zylinder, die sich losrappeln können. Und gerissene Z.köpfe am großen Gewinde sind ja traditionell und führen zu dramatischen Landungen mit Minderleistung.

Vic

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