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127 Beiträge Seite 1 von 6

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15. Mai 2024 22:57 Uhr: Von Wolff E. an F. S.

Zwischen Frequenzen aufschreiben, die andere bekommen haben und die Frequenzen, die einem selbst gesagt werden (ich schreibe die mir genannte auch oft mit) ist schon ein Unterschied bzw wenn mir das schon probleme bereitet oder "stress" verursacht? Sorry, dann hat man ein echtes problem, da man gebannt zuhört, um ja mit zu kommen und vernachlässigt andere Aufgaben.... da fehlt einfach Übung

16. Mai 2024 08:22 Uhr: Von Michael Söchtig an Wolff E. Bewertung: +11.00 [11]

Ja die Übung fehlt und tatsächlich war das das erste Mal dass ich a) alleine 90min geflogen b) in einem Major Airport gelandet bin.

Ich bin lieber 5min vor dem Flieger und dazu gehört auch zu wissen was als nächstes kommen könnte, einschließlich der Frequenzen der nächsten Auswahlplätze.

Wesentlicher Bestandteil meines Jobs ist auch zu wissen was man (noch) nicht kann. Und darauf habe ich meine Planung aufgesetzt. Ergebnis: Flugzeug heil, gut angekommen, zu keinem Zeitpunkt Stress, Luftraum beobachtet, keinen belästigt und behindert.

16. Mai 2024 08:31 Uhr: Von Flieger Max L.oitfelder an Michael Söchtig Bewertung: +9.00 [9]

Lass Sich nicht verunsichern, wenn Du eine Routine bei der Flugvorbereitung gefunden hast die für Dich passt dann verwende sie.

Und wenn Du Frequenzen zu Beginn Deines Fliegerlebens auf dem Kniebrett schnell mitschreibst bevor Du sie rein drehst ist das auch in Ordnung und sicher besser als so manches Gestotter eines sich selbst überschätzenden vermeintlichen Profis.

16. Mai 2024 08:47 Uhr: Von M. St. an Michael Söchtig Bewertung: +1.00 [1]

Es gibt hier eine gewisse Macho-Attitude gegenüber jemandem der sich lieber ein bisschen mehr und besser vorbereitet als zu wenig. Die Betreffenden könnten dazu im FAA-Pilot's Handbook of Aeronautical Knowledge nachlesen: Kapitel 2 unter "Hazardous Attitudes and Antidotes".

16. Mai 2024 09:05 Uhr: Von Thomas R. an Flieger Max L.oitfelder Bewertung: +2.00 [2]

Und wenn Du Frequenzen zu Beginn Deines Fliegerlebens auf dem Kniebrett schnell mitschreibst bevor Du sie rein drehst ist das auch in Ordnung und sicher besser als so manches Gestotter eines sich selbst überschätzenden vermeintlichen Profis.

Dagegen ist auch nichts einzuwenden. Es ergibt aber überhaupt keinen Sinn, sich die Frequenzen vor dem Flug auf einen Schmierzettel zu malen, wenn man eh mit einem EFB wie SkyDemon fliegt. Da ist es viel sinnvoller, sich mit der App zu beschäftigen und darin flüssig zu werden.

16. Mai 2024 10:09 Uhr: Von Thomas R. an M. St. Bewertung: +3.00 [3]

Es gibt hier eine gewisse Macho-Attitude gegenüber jemandem der sich lieber ein bisschen mehr und besser vorbereitet als zu wenig. Die Betreffenden könnten dazu im FAA-Pilot's Handbook of Aeronautical Knowledge nachlesen: Kapitel 2 unter "Hazardous Attitudes and Antidotes".

Falls das von meiner Seite "macho-mässig" rübergekommen sein sollte war das gar nicht beabsichtigt. Mir geht's eher darum, dass viele Piloten (aller Erfahrungsstufen) zu unsinnigen Dingen neigen, weil sie die so gelernt haben, wie eben dem "Rausschreiben von Frequenzen" vor dem Flug. Ist in Anbetracht der heutigen Software einfach unnötig.

Das kann man auch nur bedingt den einzelnen Piloten vorwerfen, ist vor allem auch ein Problem der Ausbildung. In keinem Bereich den ich sonst kenne halten sich althergebrachte und völlig obsolete Dinge (z.B. Papierkarten, Koppelnavigation, Frequenzen vorher notieren) so stark wie in der Fliegerei. Könnte auch daran liegen, dass der Altersdurschnitt bei den Fluglehrern eher hoch und die mentale Flexibilität eher gering ist ("haben wir schon immer so gemacht").

Gibt hier ja sogar Fluglehrer, die behaupten, dass ACAS-Systeme schlecht wären, weil man dann "zu viel auf die Bildschirme schaut". Da gruselt es mich persönlich schon ziemlich...

Ach ja, und zum Thema "hazardous attitudes": Ist immer clever, die Sachen, die man hier so referenziert, vorher selbst mal zu lesen ;-)

Die FAA bezieht sich auf das eigene Riskoverhalten. Wenn man andere mit ggf. weniger Erfahrung "runtermacht" ist das sicherlich ganz schlechtes Airmanship bzw. schlechtes CRM im Cockpit, hat aber mit der "macho attitude" nach der FAA-Definition nichts zu tun.

Macho: “I can do it!”
Pilots with a macho attitude are always trying to impress others and prove themselves by taking unnecessary risks. Both men and women are susceptible to a macho attitude, which leads to foolish and often dangerous behavior. While pilots must have a high level of confidence in their abilities, it’s important to avoid becoming overconfident and adopting a macho attitude.

16. Mai 2024 10:48 Uhr: Von Charlie_ 22 an Thomas R. Bewertung: +2.00 [2]

Das kann doch jeder so handhaben, wie er sich am wohlsten fühlt.

Wenn ich einen (eventuell) komplexeren IFR-Flug zu einem größeren Airport mache, dann schreibe ich mir mindestens ATIS- und TWR-Frequenz auf das Kniebrett. Das ist nämlich sehr viel entspannter als im Endanflug (eventuell sogar in IMC) "Say Again Frequency" sagen zu müssen oder auf dem MFD/iPad rumfummeln zu müssen, am besten noch in Turbulenz. Wobei es mit den IFDs sowieso easy ist weil die nächste Frequenz sofort vorgeschlagen wird wenn man eine eingeben will.

Es gibt kein "zu viel" an Flugvorbereitung, es gibt nur zu wenig.

Der bei mir am besten funktionierende Trick mir Frequenzen zu merken ist mir die Zahlen BILDLICH vorzustellen. Aber da funktioniert wohl jeder Mensch anders.

16. Mai 2024 12:02 Uhr: Von Michael Huber an Michael Söchtig Bewertung: +5.00 [5]

Mach das genau so wie das für DICH passt und wie es DEINE Arbeitsbelastung im Flug hilfreich ist.

Lass dir da nichts einreden...

Habe ich ebenfalls so gemacht und mit der Zeit kommt die Routine und man greift sobald die Phrase CONTACT xxx,xxx kommt direkt zum GTN 750 und tippt paralell ein. Oder man weiss mit der Zeit was für eine Frequenz kommt und hat die sich schon im Standby VORBEREITET.

VG Michael

16. Mai 2024 12:21 Uhr: Von Tobias Schnell an Michael Huber Bewertung: +18.00 [18]

[Antwort an den Letzten]

Es spricht natürlich überhaupt nichts gegen eine beliebig gründliche Vorbereitung, und jeder möge das so machen, wie er es für das jeweilige Flugvorhaben, das eigene Erfahrungslevel, den persönlichen Cockpit-Workflow etc. für angemessen erachtet.

Aus meiner Erfahrung als FI/FE möchte ich allerdings noch folgendes anmerken: Ganz fürchterlich sind schlecht/gar nicht vorbereitete Kandidaten, schwierig können aber auch die "Überpräparierten" sein: Letztere neigen dazu, sich ein genaues mentales Bild des Fluges zurechtzulegen und das so weit wie möglich "durchzuskripten": "Hier fliege ich von da nach da, an der Stelle bin ich dann soundso hoch, dann sinke ich auf xxx" und so weiter.

Aber wehe es kommt mal anders: VFR ist dann da plötzlich eine Wolke, IFR will ATC irgendwas anderes, der Autopilot macht nicht das, was er soll (obwohl man das doch GENAUESTENS geplant hatte, in welchem Mode man wann fliegt...). Dann neigen die Überpräparierten dazu, schnell "lost" zu sein.

Eine gewisse Flexibilität braucht es nunmal, und die muss man sich auch antrainieren. Immer nur in der perfekten Komfortzone operieren führt dazu, dass man sich eher rückwärts entwickelt.

16. Mai 2024 12:50 Uhr: Von Charlie_ 22 an Tobias Schnell Bewertung: +3.00 [3]

Dazu könnte man aber noch ergänzen, dass man sich bei ATC auch durchaus etwas wünschen darf wenn zB einen bestimmten Anflug/Waypoint vorbereitet hat – und genau so gut kann man auch etwas ablehnen.

Vor drei Wochen wollten sie mich in Prag auf eine STAR für die Rwy 24 schicken. Das hätte zu zwei Killometer Rollen zum GA-Terminal geführt – und auch der Anflug wäre bedeutend länger gewesen. Habe ich gefragt und durfte natürlich auch die RNP Rwy 30 benutzen, wo der erste Abrollen direkt zur Parkposition führt.

Meine Erfahrung ist, dass viele Privatpiloten sich gar nicht zu fragen trauen.

16. Mai 2024 13:25 Uhr: Von Wolfgang Winkler an Thomas R. Bewertung: +5.67 [6]

Es ergibt aber überhaupt keinen Sinn, sich die Frequenzen vor dem Flug auf einen Schmierzettel zu malen, wenn man eh mit einem EFB wie SkyDemon fliegt. Da ist es viel sinnvoller, sich mit der App zu beschäftigen und darin flüssig zu werden.

Genau. Bis zu dem Moment, wo das geliebte Eipätt sagt, dass es ihm in unter der heißen Sonne von Barbados im Cockpit zu warm geworden sei und es doch gerne ein bisschen abkühlen möchte.

Oder plötzlich eine "RAIM unavailable" Meldung aufpoppt. Oder gleich "No GPS signal".

- Was war dann nochmal die nächste Frequenz?
- Wo waren wir noch gleich?
- Wie weit war die ED-R / Sprungzone / Kontrollzone seitlich vor uns noch weg?

Der TE hat IMHO alles perfekt gemacht:

  1. PPPPPPPP (proper preflight planning prevents pissing poor piloting performance)
  2. Make full use of all resources and information available
  3. ALWAYS have a plan B / contingency

Es ist im Übrigen auch eine uralte Erkenntnis, dass aktives Schreiben mit der Hand komplexe Merkvorgänge im Gehirn aktiviert. "Schreib' Dir eine Spickzettel, damit Du diesen nachher nicht brauchst".

Vor 20 Jahren hatte ich mal spaßeshalber postuliert:

Es wird die Zeit kommen, da das Hochfahren und Füttern des Bordrechners länger dauern wird als das Warmlaufen des Triebwerks. Und "Ausfall des GPS" gehört dann zum Theoriefach "Verhalten in besonderen Fällen".

Irgendwie war die Vermutung wohl doch nicht so ganz fern der heutigen Realität.

Keine Frage: Die modernen Systeme machen das (Überland)-Fliegen einfacher, komfortabler und sicherer, IFR genauso wie VFR. Die Voraussetzung dafür ist aber nach wie vor die "situational awareness". Und die findet im Kopf des Piloten statt und nicht in SkyDemon, ForeFlight, G1000 oder sonstwo.

Just my 2 cents...

16. Mai 2024 13:47 Uhr: Von Tobias Schnell an Charlie_ 22

man sich bei ATC auch durchaus etwas wünschen darf wenn zB einen bestimmten Anflug/Waypoint vorbereitet hat – und genau so gut kann man auch etwas ablehnen

Das kann man natürlich machen - ggf. zeigt sich dann aber, ob man auch spontan in der Lage ist, ein Holding zu fliegen :-). Normalerweise nicht die Stärke des Typus "überpräpariet".

16. Mai 2024 14:29 Uhr: Von Charlie_ 22 an Tobias Schnell

Ein Holding fliegen ist jetzt mit einem modernen Flugzeug nicht gerade Rocket Science: "ENTER HOLD" ... "EXIT HOLD". Und, ja, ich würde es manuell schaffen.

Ich musste in 23 Jahren IFR (8 Jahre Pause) keine EINZIGES Holding fliegen. Das mach ich immer nur beim Checkflug ...

16. Mai 2024 14:30 Uhr: Von Thomas R. an Wolfgang Winkler Bewertung: +2.00 [2]

Genau. Bis zu dem Moment, wo das geliebte Eipätt sagt, dass es ihm in unter der heißen Sonne von Barbados im Cockpit zu warm geworden sei und es doch gerne ein bisschen abkühlen möchte.

Die heutige Hardware kann temperaturtechnisch schon einiges ab. Kompletter Standy wegen Hitze passiert eigentlich nur noch, wenn Du das Tablet z.B. bei stehendem Flieger im Cockpit auf 70 Grad erwärmen lässt oder in der prallen Sonne liegen lässt. Sonst ist das kein Thema mehr.

Oder plötzlich eine "RAIM unavailable" Meldung aufpoppt. Oder gleich "No GPS signal".

"RAIM unavailable" ist für die VFR-Navigation, um die es hier geht, ziemlich wurscht. Die Consumer-GNS-Chips der letzten 10 Jahre unterstützen alle mehr als ein GNS-System, z.B. GPS, BEIDOU, GLONASS, GALILEO. Selbst bei aktivem Jamming ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass Du komplett ohne Signal ist, insbesondere in Mitteleuropa.

Die Chance dafür ist mit einem Uralt-GPS-Chip von 1992 wie im GNS430 übrigens deutlich höher als mit jedem modernen Handy oder Tablet.

- Was war dann nochmal die nächste Frequenz?
- Wo waren wir noch gleich?
- Wie weit war die ED-R / Sprungzone / Kontrollzone seitlich vor uns noch weg?

Du hättest übrigens auch ohne GNS-Signal eine Karte und alle Informationen zu Frequenzen, und Flugplätzen. Nur eben nicht mehr Deine Position. Ich hab übrigens in den letzten 5 Jahren einmal mitbekommen, dass eine ICAO-Karte aus dem Fenster gesaugt wurde, und nullmal, dass sich ein Tablet endgültig verabschiedet hätte.

Es wird die Zeit kommen, da das Hochfahren und Füttern des Bordrechners länger dauern wird als das Warmlaufen des Triebwerks. Und "Ausfall des GPS" gehört dann zum Theoriefach "Verhalten in besonderen Fällen".

Bei einigermaßen moderner Avionik kannst Du Deinen FPL per Wifi vom Tablet übertragen, geht quasi in Echtzeit.

Keine Frage: Die modernen Systeme machen das (Überland)-Fliegen einfacher, komfortabler und sicherer, IFR genauso wie VFR. Die Voraussetzung dafür ist aber nach wie vor die "situational awareness". Und die findet im Kopf des Piloten statt und nicht in SkyDemon, ForeFlight, G1000 oder sonstwo.

Ja, aber sie kann durch genau diese Systeme maßgeblich unterstützt werden.

Sorry wenn ich das so direkt sage, aber auch Du wärmst hier alle möglichen Schauermärchen aus der Altherrenfliegerei wieder auf. Wir haben nicht mehr 1995...

16. Mai 2024 14:45 Uhr: Von Charlie_ 22 an Thomas R. Bewertung: +2.00 [2]

So, so ... also meine SR22 hat Air Condition, und darum steigen iPad und iPhone auch im Sommer nie aus ... Trotzdem muss man es nach der Landung unter den Sitz oder in den Gepäckraum legen oder abdecken, da es sonst für den Rückflug garantiert erst mal nicht geht.

In manchen Cockpits mit Vollsichthaube oder großen Fenstern, steigen die Geräte auch heute regelmäßig aus wenn die Sonne drauf scheint. Ja, auch 2024.

Ich lasse SkyDemon immer mitlaufen ... aber in wichtigen Flugphasen darauf rumzufummeln, v.a. in Thermik oder Anflug in IMC, ist mir echt ein Graus.

16. Mai 2024 14:52 Uhr: Von Thomas R. an Charlie_ 22 Bewertung: +0.00 [2]

In manchen Cockpits mit Vollsichthaube oder großen Fenstern, steigen die Geräte auch heute regelmäßig aus wenn die Sonne drauf scheint.

Nein, tun sie nicht. Ich fliege alle möglichen Muster mit großer Haube und auch Segelflugzeuge. Wenn Du ein bisschen auf die Belüftung achtest passiert da rein gar nichts. Mir ist genau 1x ein iPad ausgestiegen, weil ich das im Flieger hab liegen lassen in der Mittagspause an einem heißen Tag, und es dann schon vor dem Start zu heiss geworden war. Das war kurz nach der Lizenz und ist knapp 2.500 Stunden her, seitdem hatte ich das Problem nicht ein einziges Mal.

16. Mai 2024 14:52 Uhr: Von Roland Schmidt an Charlie_ 22 Bewertung: +2.00 [2]

In manchen Cockpits mit Vollsichthaube oder großen Fenstern, steigen die Geräte auch heute regelmäßig aus wenn die Sonne drauf scheint. Ja, auch 2024.

Das deckt sich nicht mit meinen Erfahrungen. Habe allerdings nur ein altes Samsung Handy und ein 100 EUR Lenovo Tab :-)

Unabhängig davon denke ich, dass Michael alles richtig gemacht hat, wenn er sich gut damit fühlt.

16. Mai 2024 15:36 Uhr: Von Willi Fundermann an Charlie_ 22 Bewertung: +2.67 [4]

"Das kann doch jeder so handhaben, wie er sich am wohlsten fühlt."

Danke! Jeder weitere Kommentar ist eigentlich überflüssig. Oder wie unser UL-Mitflieger mit dem großen Latinum vermutlich formulieren würde: "Roma locuta - causa finita"!

16. Mai 2024 16:06 Uhr: Von M. St. an Thomas R.

Wenn man andere mit ggf. weniger Erfahrung "runtermacht" ist das sicherlich ganz schlechtes Airmanship bzw. schlechtes CRM im Cockpit, hat aber mit der "macho attitude" nach der FAA-Definition nichts zu tun.

Betreffend den letzten Teil der Aussage: Sehe ich nicht so. Und mehr noch: Die Macho-Attitüde kann auf andere duchaus intimidating wirken, womit man auf den nächsten Punkt kommt in der Liste. So entwickelt sich ein Teufelskreis zwischen solchen die zu viel von sich halten und solchen die zu wenig Selbstvertrauen haben.

16. Mai 2024 16:22 Uhr: Von Charlie_ 22 an Thomas R. Bewertung: +1.00 [1]

Seltsam, dass ich schon mit iPads aller Generationen und Größen geflogen bin und es immer wieder passiert ist.

In manchen Typen kann man darüber hinaus die Lüftung nicht so einstellen, dass das iPad angeblasen wird, jedenfalls nicht wenn man es in Blickhöhe montiert. Mit iPad auf dem "Schoß" fliege ich nicht.

16. Mai 2024 16:31 Uhr: Von Joachim P. an Thomas R. Bewertung: +2.00 [2]

Aha, und Dir ist auch noch nie ein iPhone ausgestiegen?

16. Mai 2024 16:31 Uhr: Von Wolfgang Winkler an Thomas R. Bewertung: +1.00 [1]

Sorry wenn ich das so direkt sage, aber auch Du wärmst hier alle möglichen Schauermärchen aus der Altherrenfliegerei wieder auf.

Nein, keine Schauermärchen. Eigene fliegerische Alltagserfahrungen. Alles schon vorgekommen. IFR, VFR, im Schulbetrieb oder auf eigenen Wegen.

Für wesentliche Systeme ein unabhängiges Backup zur Verfügung zu haben, ist niemals verkehrt.

Sich auf wesentliche Systeme zu verlassen, ohne ein Backup zur Verfügung zu haben, obwohl ein solches zur Verfügung stünde, das ist das wahre Schauermärchen.

Wir haben nicht mehr 1995...

Natürlich nicht. Ich fliege heute selbstredend auch mit SkyDemon, G1000, GTN750 & Co. als Mittel der Primärnavigation. Und nicht mit Karte, Kompass, Uhr und Drehmeier. Aber ich kann es noch, sollte ich es denn brauchen. Und habe es auch dabei. Siehe das Statement oben.

16. Mai 2024 17:17 Uhr: Von Alexander Callidus an Thomas R. Bewertung: +1.00 [1]

"Heute 14:52 Uhr: Von Thomas R. an Charlie_ 22 Bewertung: +0.00 [2]
"In manchen Cockpits mit Vollsichthaube oder großen Fenstern, steigen die Geräte auch heute regelmäßig aus wenn die Sonne drauf scheint."

Nein, tun sie nicht. Ich fliege alle möglichen Muster mit großer Haube und auch Segelflugzeuge. Wenn Du ein bisschen auf die Belüftung achtest passiert da rein gar nichts."

Schon logisch ist diese Aussage nicht zulässig: absence of proof <> proof of absence.

Bei meiner MCR01 passt das ipad mini nur auf den Oberschenkel. Im Hochsommer wird oft der Bildschirm dunkel, manchmal muß ich es irgendwie in Schatten legen (<> draufgucken), damit es nicht abschaltet.

16. Mai 2024 17:30 Uhr: Von Charlie_ 22 an Alexander Callidus Bewertung: +1.67 [3]

Aber Thomas weiß doch, dass das nicht stimmt!

16. Mai 2024 17:31 Uhr: Von Hubert Eckl an Alexander Callidus

mein ipad mini 6 schaltet sich im Sommer (un)regelmäßig ab. Obwohl die Seitenfensterlüftung offen ist. Na und? Kühlen Kopf bewaren, weiterfliegen, wissen wo Du bist. Nach fünf Minuten in der Seitentasche tut es seinen Dienst wieder. Wer da Panik bekommt, ist in der Tat schlecht vorbereitet.


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