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Luftrecht und Behörden | FAA - EASA Vereinbarung über gegenseitige Anerkennung unterzeichnet  
27. März 2020 14:53 Uhr: Von P N678CW  Bewertung: +3.00 [3]

Hallo zusammen,

habe gerade auf der Website von Herrn Dr. Klaus-Jürgen Schwahn von Florida Aviation folgende News entdeckt:

"Seit vielen Jahren hatten Europa und die USA einen bilateralen Vertrag über die gegenseitige Anerkennung von Privatpiloten- und Instrumentenflugberechtigungen in der Schublade. Nun ist die Vereinbarung endlich unterzeichnet worden und soll noch im Laufe des Jahres 2020 in Kraft treten. Ein großer Vorteil: Ein frisch erworbener PPL, Instrument oder Multi Engine Rating können sofort in eine EASA-Lizenz umgeschrieben werden. Das Sammeln von Flugstunden nach Lizenzerhalt fällt künftig weg. Globale Vereinfachungen haben bisher immer zu einer Belebung des Geschäfts geführt, sobald die Zeit dafür gekommen ist."

Damit sollte der Krampf mit den Drittstaatenlizenzen, zumindest was die der FAA betrifft, wohl ausgestanden sein.

Hat jemand eine Ahnung wie die EASA und die europäischen Luftfahrtämter dabei mit der English-Proficiency umgehen werden ?

Schliesslich hat jeder durch die FAA lizensierte Pilot ja "English proficient" auf seiner Lizenz.

Das hiesse Level 6 nach hiesigen Massstäben...

27. März 2020 15:18 Uhr: Von Achim H. an P N678CW

Bitte um genaue Quellenangabe (Dr. Schwahn ist da nicht ausreichend).

Nichts auf der FAA Seite, nichts auf der EASA-Seite.

Fake News?

27. März 2020 15:22 Uhr: Von P N678CW an Achim H.

Herr Dr. Schwahn ist nicht gerade für Fake News bekannt. Ich kenne Ihn seit etwa 15 Jahren...

Hier der Link;

https://www.fliegen-usa.de/

27. März 2020 15:38 Uhr: Von Achim H. an P N678CW

Er nennt keine Quelle.

27. März 2020 15:47 Uhr: Von P N678CW an Achim H.

Wohl wahr.

27. März 2020 16:39 Uhr: Von A. H. an P N678CW

>> Schliesslich hat jeder durch die FAA lizensierte Pilot ja "English proficient" auf seiner Lizenz.

>> Das hiesse Level 6 nach hiesigen Massstäben...

nein, in den FAA-Lizenzen steht nur "english proficient" ohne Angabe eines Levels. Die FAA versteht dies nur als Level 4. Das ist wohl auch der Tatsache geschuldet, dass der Wald-und-Wiesen-Examiner in den Staaten ueblicherweise keinen ICAO-Language-Level 5/6 pruefen kann/darf.

Unabhaengig davon, sollte aber ein Level 5/6 Erwerb nach Lizenzerwerb in den USA keine unueberwindbare Huerde sein.

27. März 2020 17:14 Uhr: Von C. B. an P N678CW

Ich habe das fliegermagazin jetzt nicht zur Hand, aber ich meine, da hätte es auch drin gestanden.

27. März 2020 18:54 Uhr: Von Tobias Schnell an P N678CW

Herr Dr. Schwahn ist nicht gerade für Fake News bekannt

... aber neutral in der Sache ist er auch nicht.

27. März 2020 18:55 Uhr: Von Achim H. an Tobias Schnell

Das BASA ist schon lange unterzeichnet, es geht hierbei wohl um das Annex mit den Implementation Procedures for Licensing.

Ich finde keinerlei Bestätigung, dass es unterzeichnet wurde, auch nicht von Leuten, die daran mitgewirkt haben.

2. April 2020 07:44 Uhr: Von Klaus-Jürgen Schwahn an P N678CW Bewertung: +4.00 [4]

Es gibt zu dem BASA noch keine Veröffentlichung. Die AOPA wurde durch die zuständigen Mitarbeiter der EU-kommission über den Sachstand informiert und hat darüber in der AOPA-Kolumne im letzten Fliegermagazin berichtet. Da der Text vor Inkrafttreten in alle EU-Landessprachen übersetzt werden musste, prüfen die Amerikaner derzeit jede einzelne Übersetzung. Dann muss der Europäische Rat noch formal zustimmen. Erst danach wird der Text veröffentlicht. Das alles soll noch 2020 passieren und in Kraft treten, sofern Corona den Zeitplan nicht durcheinanderbringt. Es geht aber nicht um eine allgemeine gegenseitige Anerkennung, sondern um Erleichterungen bei der Umschreibung EASA-FAA und umgekehrt. Nach den bisher bekannt gewordenen Entwürfen sollte z.B. die 100 h Regel beim PPL und MEP wegfallen bzw. die 50 h Regel beim IR. Unsere Geschäftsstelle arbeitet derzeit mit dem BMVI daran, die aktuell im Juni endende Anwendung der OPT Out Frist entsprechend zu verlängern.

Der Nachweis der englischen Sprachkompetenz hat damit nichts zu tun. Hier muss weiterhin jeder lizenzausstellende Staat selber tätig werden.

Klaus-Jürgen Schwahn

AOPA-Germany
Vicepresident

2. April 2020 08:22 Uhr: Von Flo Re an Achim H.
Beitrag vom Autor gelöscht

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