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Sonstiges | Frage: Rundhalle und (über)grosse Spannweiten?  
10. Dezember 2019 19:45 Uhr: Von thomas _koch 

Hallo zusammen,

gibt es Flugzeughalter unter uns, welche Erfahrung mit der Unterbringung von Flugzeugen mit (zu) grosser Spannweite in Rundhallen haben? (z.B. 12 m Spannweite bei einer lichten Öffnungsbreite von 12,20 m. Kuller o.ä. sind keine Option.)

Es gibt anscheinend die Methode, das Flugzeug erst mit einer Tragfläche samt Rumpf auf den Drehteller zu schieben, dann das Ganze etwas weiter zu drehen und die andere Tragfläche auch einzuhallen.

Falls dies jemand praktiziert oder damit Erfahrung gemacht hat, wäre ich für eine Rückmeldung sehr dankbar!

Beste Grüsse,

Thomas

11. Dezember 2019 20:20 Uhr: Von Jürgen Scheiwe an thomas _koch

Wo ist denn das Problem bei 12 m Spannweite und 12,20 m Öffnungsbreite?

11. Dezember 2019 20:25 Uhr: Von thomas _koch an Jürgen Scheiwe

Die gegebenen Verhältnisse erlauben kein präzises Einhallen. (Was kosten neue Navi-Lichter?)

Also besser verständlich: Beispiel 12,20 m Spannweite bei 12 m Öffnung.

Ist jemand mit entsprechender Erfahrung unter uns? Gerne PM. Danke! ;-)

11. Dezember 2019 20:41 Uhr: Von Sven Walter an thomas _koch

Leider keine eigenen Erfahrung, nur mit Motor vorwärts bergauf Twin einparken mit 30 cm pro Seite. Geheimnis war genaue Mittelmarkierung, aber so wie du es beschreibst, klingt es eher nach Kies als nach Beton. Oder? (wenn du es immer selbst machst und Schaumstoffschutz für die Randbögen bastelst, müsste das gehen - bei absolut exaktem Strich und ohne Gefälle... hab im Segelflug sowas schon oft gesehen, oder TMG, aber du hast Kuller ja ausgeschlossen).

12. Dezember 2019 08:17 Uhr: Von Reinhard Haselwanter an thomas _koch

Thomas, das ist ähnlich, wie wenn man ein Sofa hochkant zuerst mit dem einen Schenkel durch eine schmale Türöffnung bugsiert, und dann durch Drehung den zweiten Schenkel hineindreht... lässt sich eigentlich mit Lineal, Zirkel und Bleistift schön auf einem Blatt Papier lösen :-))) !

Meiner Meinung nach ist eher die Frage, wie genau "reproduzierbar" diese Einhallungsmethode sein wird (Sven Walters Anregung mit genauen Markierungen am Boden dürfte da sicher hilfreich sein), ohne dass Du da Randbögen auf Lager legen musst, und weiters - noch viieeel wichtiger - ob Dein Hallenvermieter dies auch nur ansatzweise aufgrund von Haftungsfragen akzeptieren kann...

12. Dezember 2019 08:38 Uhr: Von thomas _koch an Reinhard Haselwanter Bewertung: +1.00 [1]

Auf dem Papier funktioniert es. Ich kenne bislang nur niemanden, der dies auch praktiziert.

Aber Du hast recht: ich werde mal den Vermieter fragen, ob von seiner Seite Einwände bestehen.

12. Dezember 2019 08:51 Uhr: Von Mich.ael Brün.ing an thomas _koch

Interessantes Konzept, wenn Dir der Vermieter einen Hallenplatz vermietet hat, ohne vorher sicherzustellen, dass das Flugzeug hineinpasst. So etwas betrifft ja auch die "Nachbarn" auf dem Drehteller. Ich würde das als Vermieter erstmal testen wollen, bevor ich ein "übergroßes" Flugzeug auf einen "Standard-Stellplatz" positioniere.

12. Dezember 2019 10:50 Uhr: Von thomas _koch an Mich.ael Brün.ing

Keine Ahnung woraus Du ableitest, es sei eine Neuvermietung.

Ich möchte mir ein grösseres Flugzeug zulegen und meinen Hallenplatz nach Möglichkeit behalten. ;-)

12. Dezember 2019 11:51 Uhr: Von Markus Doerr an thomas _koch

Wo ist das Problem?

Halbe Spannweite + Rumpfbreite + ca. 0,5m sollte reichen in der Torbreite.

Sowas haben wir mit den Segelflugzeugen gemacht, weil die Tore nicht breit genug waren, aber die Halle schon.

12. Dezember 2019 12:02 Uhr: Von Mich.ael Brün.ing an Markus Doerr

Das Reinrangieren ist nur die "halbe Miete".

Rundtellerhallen haben nurmalerweise eine Aufteilung mit Hochdecker und Tiefdecker im Wechsel. Wenn die Spannweite des Tiefdeckers zu groß ist, könnte es sein, dass die Querstreben des Hochdeckers (zB 172/182) blockiert werden. Dann könnten die Nachbarn ihr Flugzeug nicht mehr ohne weiteres Aushallen.

Außerdem könnte eine zu große Spannweite auch über den Rand des Tellers ragen, was dann evtl. bei Drehen des Tellers zu Kaltverformungen führen kann.

12. Dezember 2019 12:49 Uhr: Von thomas _koch an Mich.ael Brün.ing

Diese Probleme sehe ich auch.

Deswegen interessiert mich, ob jemand so etwas praktiziert oder damit Erfahrung hat. (ohne Segelflugzeuge ;-)

12. Dezember 2019 12:53 Uhr: Von Guido Frey an thomas _koch

Wenn der Hallenplatz schon gemietet ist, wäre vielleicht eine Idee, das ganze mal praktisch zu erproben? Ich würde mir einen Rollwagen nehmen, die Rollen in einer Richtung fixieren, eine 12,20 m lange Latte quer zur Rollrichtung in passender Höhe fixieren, die Enden der Latte gut mit Schaumstoff versehen und anschließend versuchen, das Ding in die Halle zu bekommen.

Allerdings weiß ich nicht wirklich, ob das in diesem Fall praktikabel ist?

12. Dezember 2019 17:40 Uhr: Von thomas _koch an Guido Frey

Wahrscheinlich bleibt mir nichts anderes übrig, als es (basierend auf Deinem Vorschlag) im Selbstversuch mit „Wingtip-extensions“ auszuprobieren.

Vielen Dank für Eure Hinweise!

12. Dezember 2019 18:06 Uhr: Von Wolff E. an thomas _koch

Nur aus Neugier, was für ein Flugzeug ist es denn?

12. Dezember 2019 20:01 Uhr: Von Ernst-Peter Nawothnig an thomas _koch Bewertung: +2.00 [2]

Das sogenannte "Reindrehen" ist Übungssache und erstmal nicht kompliziert. Trotzdem harte Arbeit, und immer zu zweit. Hab ich schon mit DA 40 und DA 42 gesehen und wurde über Jahre paktiziert. Man braucht aber innerhalb der Halle zusätzlichen Platz, denn der Clou ist ja, dass die Anfangsdrehung den Rumpf aus der Mitte bringt, und danach passt der zweite Flügel bei vollendeteter Drehung rein. Ob dieser Platz ausgerechnet in einer Rundhalle vorhanden ist, lässt sich nur mit Probieren herausfinden.

12. Dezember 2019 20:15 Uhr: Von thomas _koch an Ernst-Peter Nawothnig

Herzlichen Dank! ;-)

17. Dezember 2019 23:11 Uhr: Von Albrecht Lepple an thomas _koch Bewertung: +1.00 [1]

Vielleicht noch eine Idee: Ich habe viele Jahre eine D027 mit 12 m Spannweite in einer Halle mit 11m lichter Weite geparkt. Dazu hab ich einen elektrischen Paletten-Hubwagen (Ameise) mit einer 30° verdrehten Deichsel mit seitlichen Stützrollen versehen, mit der ich das Hauptfahrwerk anheben konnte (Sporn ist frei drehbar).

Der ganze Flieger wurde also 30° verdreht in die Halle gefahren. Bei Interesse kann ich noch mehr Details beisteuern.

War allerdings keine Rundhalle, und tief genug für noch ein UL davor.

Gruss

Albrecht


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