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Das neue Heft erscheint am 4. August
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Beinahekollision in der Platzrunde
Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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Reise | "Was haben die denn geraucht" oder: in vier Zonen gleichzeitig fliegen  
29. November 2019 18:11 Uhr: Von Alexander Callidus  Bewertung: +1.00 [1]

Nur um mal Dampf abzulassen: seit 7. Nov. ist Lelystad kontrollierter Platz. Dann bin ich in 1600 ft also gleichzeitig in Luftraum A von Schiphol 1 TMA, Luftraum D von Lelystad 2 TMA, Luftraum D von Lelystad 2 CTR und Le2 TMZ von Lelystad? Schon klar, ich bleibe unter 1500 ft und nehme mit Lelystad Tower Kontakt auf, wie bisher auch. Aber was gilt denn, wenn man beispielsweise nicht landen will? Der Luftraum, auf dessen Frequenz man ist?

Die VAC macht es auch nicht besser, außer daß an- und abfliegender Verkehr auf gleicher Höhe sich an der Farbe erkennen können und man drei verschiedene Zeiträume für zwei verschiedene Untergrenzen der TMZLE3 hat. Bei Bravo und Yankee wird es spannend, wenn 75% des Verkehrs aus Süden kommen und das bei der (bisherigen) Frequenz von über 100.000 Flügen jährlich. ...




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SD_Lelystad.jpg



29. November 2019 22:16 Uhr: Von Georg v. Zulu-eZulu-schwit-Zulu an Alexander Callidus

Meine Erfahrungen mit der Freundlichkeit von Lelystad sind gemischt. Vielleicht war ja die Königin zu Besuch, aber man wollte mich partout nicht - auch nicht mit Wartezeit - über den Platz fliegen lassen, um den Weg ins Helle zwischen zwei Wolken dahinter zu halten.

Wenn immer es geht, flog ich lieber in FL55/64,5 nordöstlich der Shipol-TMA 1500ft nach Texel. Aber die 1500ft-FL65 sind ja jetzt auch weit nach Nordosten gerückt.

Danke für den Hinweis!

30. November 2019 01:47 Uhr: Von Rene H. an Alexander Callidus Bewertung: +1.00 [1]

It looks a bit shitty, I agree. The airspace appears somewhat complex, but it is basically still the same low level class A Amsterdam airspace above 1500', with a new class D exception around Lelystad airport. Lelystad is to become a satellite airport for Amsterdam airport for budget/charter flights.

30. November 2019 10:02 Uhr: Von Alexander Callidus an Rene H.

I think Skydemon got the airspace structure wrong. They just simply superimposed class A of Shipol and class D of Lelystad

30. November 2019 11:34 Uhr: Von Karel A.J. ADAMS an Alexander Callidus

s/Shipol/Schiphol/

Allgemeiner: Karten sind nie aussagekräftig. Letztendlich entscheidet der AIP.

30. November 2019 14:28 Uhr: Von Roland Schmidt an Georg v. Zulu-eZulu-schwit-Zulu

Aber die 1500ft-FL65 sind ja jetzt auch weit nach Nordosten gerückt.

Hat sich da seit letzten Sommer etwas geändert?

Edit: Sehe schon - D von 55-65 mit Freigabe von DutchMil.

30. November 2019 17:03 Uhr: Von Alexander Callidus an Karel A.J. ADAMS Bewertung: +1.00 [1]

Habe gerade in Lelystad mit Beteiligten gesprochen:

die hirntote Regelung im Süden mit kreuzendem Verkehr und der Wahnsinn im Norden, dass der Verkehr aus 500ft über Platzeundenhöhe in den Gegenanflug zu den aus dem Süden kommenden sinkt - das ist der fein ausgetüftelte Kompromiss zwischen geplanten Windrädern bis 850ft, Umweltschutz im Süden auf Kosten der Stadt im Norden, Interessen der Controller und der Fluggesellschaften. Nur die Nutzer, Piloten und Flugschulen, hat keiner gefragt. Und die CAA, die aus nicht nachvollziehbaren Gründen das ganze genehmigt hat, kann nun nicht mehr zurück.

Als Notmaßnahme haben sie erstmal die besten Controller aus Schipol dorthin abgeordnet, damit der Betrieb nicht zusammenbricht..

Dienstag ist Mediationstermin.

30. November 2019 17:29 Uhr: Von Roland Schmidt an Alexander Callidus

Und das alles für Airlines, die wahrscheinlich sowieso nicht (aus Shiphol) kommen. Mönchengladbach lässt grüßen...

30. November 2019 17:38 Uhr: Von Roland Schmidt an Roland Schmidt

https://www.omroepflevoland.nl/nieuws/176183/piloten-veiligheid-op-lelystad-airport-in-gevaar

Ich kann zwar kein Niederländisch aber man scheint unzufrieden über die Regelung zu sein...

30. November 2019 18:00 Uhr: Von Wolff E. an Roland Schmidt

Ich habe es mal mit Deepl.com übersetzt:


Piloten: "Sicherheit am Flughafen Lelystad in Gefahr".
LELYSTAD - Mittwoch 27. November 2019 | 17:38 Uhr

Die Sicherheit am und um den Lelystad Airport ist gefährdet. Verschiedene Unternehmen, die den Flughafen nutzen, sagen das. Es wird auf die Einführung der Flugsicherung als Ursache hingewiesen. Piloten geben an, dass sie sich seit ihrer Ankunft vor etwa drei Wochen weniger sicher fühlen.

Flugstunden gestoppt
Die Firma Wings over Holland hat sogar beschlossen, erst Ende dieses Jahres überhaupt keinen Flugunterricht zu geben. "Wir hatten in den letzten Tagen zwei Beinaheunfälle. Das hat mich dazu gebracht, zu entscheiden, dass ich aufhören muss. Das ist nicht mehr möglich", sagt Besitzer Luuk van Hooijdonk. Die von ihm erwähnten Beinaheunfälle sind Vorfälle, bei denen Flugzeuge in der Luft zu nahe beieinander liegen.

Nur erfahrene Piloten in Hubschraubern
Auch die Hubschrauberfirma HeliCentre trifft Maßnahmen. Direktor Jeroen Peddemors geht nicht so weit wie Wings about Holland, aber es werden Maßnahmen ergriffen. "Wir haben bis auf weiteres entschieden, dass wir neuen Studenten nicht mehr erlauben, alleine zu fliegen. Wir fliegen nur mit erfahrenen Piloten. Keine Anfänger. Im Moment sind wir der Meinung, dass die Sicherheit zu sehr gefährdet ist, und sagen: Anfänger sollten eine Weile innehalten."

Flugsicherung
Seit dem 7. November ist die Flugsicherung am Flughafen Lelystad tätig. Das bedeutet, dass Flugzeuge nicht mehr wie bisher starten und landen können. Jahrzehntelang wurde am Flughafen vieles von den Piloten selbst organisiert.

Vor drei Wochen erzählte uns Jurgen van Avermaete von der Flugsicherung der Niederlande Folgendes darüber. "Bislang mussten die Piloten durch den Blick aus dem Fenster sicherstellen, dass sie sich von anderen Flugzeugen fern halten. Sie entschieden sich auch untereinander, indem sie nach draußen schauten, um zu sehen, wer abheben und landen würde. Es gibt jetzt einen Fluglotsen, der Kontakt zu allen Flugzeugen in der Gegend hat."

Seit dem 7. November gibt es auch neue An- und Abflugrouten für Kleinflugzeuge, die mehr entlang der A6 fahren.

Viel zu viel Funkverkehr
In der Praxis funktioniert die Einführung der Flugsicherung noch nicht gut, sagen Wings über Holland und HeliCentre. Ihre Botschaft wird von NACA, dem Fachverband für zivile Luftfahrtunternehmen, unterstützt.

Eine der größten Ärgernisse für Piloten ist die Menge an Funkverkehr, die heute verfügbar ist. "Wir müssen alles fragen", sagt Luuk van Hooijdonk von Wings über Holland. "Wir müssen bitten, zu rollen, wir müssen bitten, den Motor zu starten. Wenn wir auftanken wollen, müssen wir fragen. Und das ist alles über die Turmfrequenz. Wir Drachen wollen es nicht wirklich hören, wenn jemand tanken muss." Laut Van Hooijdonk sorgt die Anzahl der Nachrichten dafür, dass die Piloten abgelenkt werden. "Du verpasst Anrufe. Und oft bekommt man das Radio nicht, um seinen Anruf zu tätigen. Wenn wir nicht reden können, laufen die Dinge irgendwo schief."

Im HeliCentre wird der Funkverkehr auch als störend empfunden. "Einige Flugzeuge, die von außen kommen, können einfach nicht in die Luft kommen, weil das Radio voller Gerede ist."

Auch die Piloten sind mit den neuen Routen, die zu befahren sind, unzufrieden.

Auf der Suche nach Lösungen
Die Flugsicherung der Niederlande (LVNL) erklärt in einer Reaktion, dass die Sicherheit für die Behörde oberste Priorität hat. "In Lelystad betreiben wir einen Betrieb, der alle Sicherheitsanforderungen erfüllt. Der LVNL sagt, dass er die Signale der Luftfahrtunternehmen ernst nimmt und mit den Beteiligten im Dialog steht. Laut LVNL werden Vorfälle untersucht, um daraus zu lernen und die Sicherheit zu verbessern.

Der Flughafen Lelystad antwortet mit der Botschaft "die Fürsorge und Dringlichkeit" der Piloten zu erkennen und gemeinsam mit dem LVNL an Lösungen für die Probleme zu arbeiten.

Vollständige Antwort von LVNL und Lelystad Airport:

Flugsicherung der Niederlande:
"Sicherheit hat bei LVNL oberste Priorität. In Lelystad betreiben wir einen Betrieb, der alle Sicherheitsanforderungen erfüllt. Die Anpassungsphase am Flughafen Lelystad seit dem 7. November soll sich an die neuen Verfahren und Arbeitsmethoden gewöhnen, bevor es zu viel Handel kommt.

Für die aktuellen Benutzer gibt es viele Änderungen. Wir überwachen die Sicherheit kontinuierlich, und wir haben dazu viel Kontakt zu den Nutzern, den Flugschulen und den Dachverbänden der Allgemeinen Luftfahrt. Wir werden weiterhin mit diesen Parteien sprechen und ihre Signale ernst nehmen.

Wir untersuchen Vorfälle sorgfältig, um aus ihnen zu lernen und die Sicherheit weiter zu verbessern. Änderungen im Betrieb müssen sorgfältig vorbereitet werden, und wir arbeiten an Maßnahmen zur Verbesserung der Situation der Unternehmen am Flughafen, basierend auf den Erfahrungen der letzten drei Wochen. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Staus auf der Funkfrequenz und auf den lokalen Routen für den kleinen Verkehr zu verringern".

Lelystad Airport:
"Wir sind und werden weiterhin im Dialog mit allen Nutzern und Interessengruppen über die neuen Verfahren stehen. Wir erkennen die Sorgfalt und Dringlichkeit an.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

30. November 2019 21:05 Uhr: Von Holger Kutz an Wolff E.

Solche Luftraumverschachtelungen gibt es in Frankreich an jeder 2. Ecke.

Also nichts neues.

30. November 2019 23:51 Uhr: Von Alexander Callidus an Holger Kutz
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