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Luftrecht und Behörden | FAA Ratings in Europa machen  
8. Oktober 2016: Von Christian Weidner 

Eine Frage mal an die Kenner der FARs:

Gibt es nach den FARs eigentlich auch soetwas wie die ATOs bei uns?

Wenn zum Beispiel ein US Lizenzinhaber in Europa ein US registriertes Flugzeug nutzt, um sich darauf von einem entsprechend lizensierten US CFI (I) für weiterführende Ratings ausbilden zu lassen (Multi Engine, IFR, Kunstflug), braucht es da ebenso wie im EASA Land eine US Flugschule als Ausbildungsorganistion, die das ganze durchführt?

Gibt es hiesige Regeln, die dagegen sprechen?

Vielen Dank schonmal.

Christian

8. Oktober 2016: Von Tobias Schnell an Christian Weidner

Wenn zum Beispiel ein US Lizenzinhaber in Europa ein US registriertes Flugzeug nutzt, um sich darauf von einem entsprechend lizensierten US CFI (I) für weiterführende Ratings ausbilden zu lassen (Multi Engine, IFR, Kunstflug), braucht es da ebenso wie im EASA Land eine US Flugschule als Ausbildungsorganistion, die das ganze durchführt?

Jein. Grundsätzlich kann Training für FAA-Lizenzen und -Berechtigungen auch außerhalb der USA stattfinden, und für eine Part61-Ausbildung braucht es auch keine Flugschule. Der Knackpunkt ist das "Alien Flight Student Program", das für fast alle Berechtigungen einen TSA-Freigabe des Schülers (wenn er nicht US-Bürger ist) mit Backgroundcheck/Fingerprinting... fordert und explizit auch für Training im Ausland gilt.

Da Du als Schüler beim Beantragen dieser Überprüfung einen "Training Provider" angeben und der im Rahmen der Ausbildung auch bestimmte Dinge an die TSA zu reporten hat, muss der sich als "Flugschule" bei der TSA registrieren und benötigt eine Freigabe durch sein zuständiges FSDO.

Tobias

8. Oktober 2016: Von C. B. an Tobias Schnell

Und die Freigabe des zuständigen FSDO ist nicht zu bekommen, zumindest nicht für einen Examiner. Grund war, dass es schon einen Examiner in Europa gibt und der von mir präferierte daher keine Erlaubnis bekam. In den FARs habe ich dazu gar nichts gefunden, daher nehme ich es so hin und mache die Stunden für das Endorsement und den Checkride die Tage in den USA. Allerdings mit dem vollen Programm, TSA und Visum. War kein großes Problem, ist aber nervig und kostet.


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