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Events | Flugplatz Schwarze Heide muss leben!  
14. Mai 2014: Von Sebastian Mallach  Bewertung: +1.00 [1]
Am 29.6.2014 findet in Bottrop ein Bürgerbegehren gegen den Flugplatz Schwarze Heide statt. Die Menschen vom Flugplatz werben um Verständnis: Bitte helfen Sie, diese wichtige Einrichtung zu erhalten! Es hängt viel davon ab!

Video zur Abstimmung bei Youtube

14. Mai 2014: Von Alfred Obermaier an Sebastian Mallach Bewertung: +2.00 [2]

Hallo Sebastian, vielen Dank für das Posting.
Alles was ich bisher auf FB hierzu gesehen habe, stellt auf Emotionen und "Bauch" ab.
Ich denke Ihr solltet auch mal die finanziellen Fakten aufzeigen:

Mineralölsteuer aus der Tankstelle > geht an den Bund
Mineralölsteuer aus dem Verbrauch der Flieger > geht an den Bund
Mehrwertsteuer aus allen Einkünften, egal ob Tanke, Miete, Verein oder Betriebe oder Käufe oder Verkäufe
> geht an den Bund
Lohnsummensteuer aus den ansässigen Vereinen / Betrieben > geht an die Gemeinde des Wohnort des Inhabers
Gewerbesteuer aus den am Flugplatz ansässigen Betrieben > geht an die lokale Einheit UND AUCH NUR DAS !!!

Mit anderen Worten, es geht an tatsächlichem Steueraufkommen das durch den Vereins-/Wirtschaftsbetrieb erzielt wird, nur sehr wenig an die lokale Einheit, sehr viel dagegen an den Bund oder Land. Vielleicht sollte man das auch mal darstellen.

All the best

Alfred Obermaier

15. Mai 2014: Von Marc T. an Sebastian Mallach Bewertung: +1.00 [1]
Wie kann man das als "Nicht-Bottroper" unterstützen?
Ob es jemals in dem Kopf eines Politikers ankommen wird, dass ein Flugplatz auch einfach mal als ein Stück Infrastruktur verstanden wird, die oftmals leider Unterhaltskosten verursacht, aber nicht von jeder aufkeimenden Bürgerbewegung gleich zum Tode verurteilt werden darf? Wenn sich jeder Querulant jetzt auch noch gegen existierende Autobahnen oder Bundessstraßen ausspricht und die brach liegen lassen möchte, weil sie Unterhaltskosten verursachen, dann kann man wohl nur noch auswandern!?
15. Mai 2014: Von Achim H. an Alfred Obermaier
Mehrwertsteuer aus allen Einkünften, egal ob Tanke, Miete, Verein oder Betriebe oder Käufe oder Verkäufe
> geht an den Bund

Die Mehrwertsteuer wird zwischen Bund, Ländern und Gemeinden geteilt. 54% Bund, 44% Länder, 2% Gemeinden.

Lohnsummensteuer aus den ansässigen Vereinen / Betrieben > geht an die Gemeinde des Wohnort des Inhabers

Nur zu einem kleinen Teil, ca. 15%. Den Rest teilen sich Bund und Länder hälftig.

Gewerbesteuer aus den am Flugplatz ansässigen Betrieben > geht an die lokale Einheit UND AUCH NUR DAS !!!

Da gibt es noch den Gemeindefinanzausgleich, der dafür sorgt, dass denjenigen die haben genommen wird. Überdurchschnittliche Erträge werden hart bestraft, 50% können gerne einmal abgenommen werden.

Das einzige woran die Gemeinde wirklich verdient ist Grund und Boden und der Zuzug von gut verdienenden Bürgern. Ein Flugplatz steht dem Grund- und Bodenwert meist entgegen.
15. Mai 2014: Von Eustach Rundl an Achim H.

Leute, aus langjähriger Erfahrung auf der "Gegenseite der Kammeralistik" warne ich ausdrücklich davor diese Steuer/Kosten-Karte zu spielen. Das geht ins Auge!

15. Mai 2014: Von Sebastian Mallach an Marc T.
Hallo Marc,

ich bin selbst "Nicht-Bottroper" aus einer der umliegenden Gemeinden (wenn auch dort geboren). Ich fliege aber von dort und bin in zwei der betroffenen Vereine am Platz Mitglied.

Da ich als "Nicht-Botrroper" bei der Abstimmung leider nicht mitwählen darf, versuche ich das Ganze als Multiplikator zu unterstützen, in dem ich an Stellen wo evtl. auch Bottroper mitlesen die Informationen weiterverbreite. Natürlich sind die Streuverluste im Internet riesig, dafür der Aufwand minimal und die Reichweite enorm.

Danke für Eure Unterstützung!

Grüße
Sebastian
15. Mai 2014: Von Ursus Saxum-is an Eustach Rundl
Korrekt, die für eine solche Diskussion notwendige Einsicht in wirtschaftliche Zusammenhänge ist überwiegend nicht vorhanden. Fast jede Steuerdiskussion in dem Zusammenhang endet im ideologischen Fabelnaustausch.
15. Mai 2014: Von Alfred Obermaier an Achim H.
Achim, bitte keinen Killerbeitrag und der Steuerschlüssel ist beliebig.

Jeder Industriebetrieb stellt für den Standort eine wichtige Einnahmequelle dar, wir sprechen hier nur über solvente Mittelständler. In jeder politischen Diskussion werden sofort Arbeitsplätze und Steuereinnahmen dargestellt.
Wieso soll der Flugplatz nicht auch gesamthaft als Steuerquelle darstellbar sein?
Wieviel Jugendarbeit erbringt ein Flugplatz und entlastet damit die Kommune.
Es ist ein Unterschied ob von einem Flugplatz als Zuschussbetrieb oder von einer Steuerquelle in Millionenhöhe (oder was eben auch immer ist) gesprochen wird.

@Hubert, bin nicht Deiner Meinung, aus eigener Erfahrung.
15. Mai 2014: Von Achim H. an Alfred Obermaier
Alfred, der Steuerschlüssel ist nicht beliebig sondern entspricht der Wirklichkeit. Wenn man irgendwelche positiven Steuereffekte für die Flugplatzgemeinde vorrechnen will, dann bitte anständig und mit richtigen Daten.

Im Fall von Straubing wo der Flugplatz am Anus Mundi inmitten von Äckern liegt und sich dort richtig große und bedeutende Arbeitgeber befinden, ist das ein starkes Argument und wird auch so gesehen.

Im Fall vom kleinen VFR-Platz in der Nähe von Wohngebieten mit ein bisschen Wirtschaft sieht jeder Gemeinderat, dass eine Umwidmung in ein Wohngebiet oder traditionelle Gewerbefläche viel mehr brächte. Wenn man auf dieser Schiene argument, geht das nach hinten los.

Die Gemeinde lebt davon, dass sie Land kauft, es erschließt und dann weiterverkauft. Dazu noch die Grundsteuer und die Zuweisungen für die hoffentlich solventen Neubürger, die das erschlossene Gebiet anlockt. In den meisten Gemeinden macht die Gewerbesteuer recht wenig aus und vor allem ist sie sehr unstet, in manchen Jahren gerne mal negativ.

Es gibt viele Argumente für den Erhalt eines Flugplatzes aber durch seinen hohen Flächenverbrauch wäre eine Umwidmung in sehr vielen Fällen wesentlich lukrativer.
15. Mai 2014: Von Roland Schmidt an Achim H.
Eine Umwidmung in Gewerbe- oder Wohngebiet dürfte aufgrund der Lage des Flugplatzes Dinslaken (wahrscheinlich sogar in einem Landschaftsschutzgebiet, aber das weiß ich nicht genau) kaum in Betracht kommen. Dieses Argument dürfte mit Sicherheit für die Gemeinde aus bauplanungsrechtlichen Gründen ausscheiden.
15. Mai 2014: Von Eustach Rundl an Alfred Obermaier

@Alfred. Es wäre schädlich hier im Forum zu antworten. Gib mal Deine email, dann begründe ich..

15. Mai 2014: Von Alfred Obermaier an Eustach Rundl
Vornameminusnachnameettminusonlinepunktde
15. Mai 2014: Von Alfred Obermaier an Achim H.

Achim, den Steuerschlüssel sehe ich als "beliebig" an weil er ständig immer wieder zwischen den Beteiligten ausgehandelt wird. Heute mag es so sein, morgen kann es anders sein.
Fakt ist aber, daß die erhobenen Steuern direkt dem Bund zufließen und dann "umverteilt" werden. Dies ist ja eine besonders günstige Form der Steuererhebung, weil man viele Umverteiler braucht.

Es ist natürlich richtig, daß wer der Herr ist, auch anschafft. Ergo, wenn hier die Flieger keinen Grund und Boden erworben haben, dann sind sie auf Wohl und Gnade des Lehnherrn angewiesen. Aber das war schon immer so, insoweit also nichts Neues. Da läßt sich auch gar nichts weiter dazu sagen, denn die Versäumnisse aus sehr frühen Jahren lassen sich heute nicht mehr so einfach beheben.

Zu meiner Erklärung muss ich sagen, mir war nicht bekannt, daß der Grundstückseigentümer nicht die Flieger sind. Daher eine Diskussion um des Kaisers Bart.

All the best.

Alfred Obermaier


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