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Das neue Heft erscheint am 1. April
Liebe EASA, das System ist im Eimer!
Vorbereitung Leserflyout: Skandinavien
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Wettermanöver – die Auflösung
Net-Zero-Klimaziel der kommerziellen Luftfahrt
Der Diesel-Umbau unseres Leserflugzeugs
Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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Vorgestern 13:32 Uhr: Von Jürgen Vad an Jan Brill Bewertung: +2.00 [2]

Die Androhung von "Folterwerkzeugen" zeigt, dass auch H. Schnorr erkannt hat, dass beim LBA nicht ein oder zwei Mitarbeiter Amoklaufen, sondern, dass es sich bei der geübten Praxis in L6 um ein systematisches Verhalten handelt.
Die Gemeinheiten, die man den Piloten auferlegen kann, wurden sicher nicht konspirativ in der Kaffeeküche per Mundpropaganda verteilt. Da muss es Dienstanweisungen geben, die Handlungsanweisungen vorgeben.
Selbst im Dieselskandal wurden trotz heftiger Gegenwehr die Verantwortlichen identifiziert. Wo bleibt die Staatsanwaltschaft, um die gesetzeswidrigen Vorgänge im LBA zu durchleuchten? Die interne Kommunikation muß geprüft werden.
Wie im Artikel ausgeführt "kann es bei vorsätzlichem Handeln auch persönlich eng werden".
Die Verantwortlichen müssen identifiziert und beim Namen genannt werden. Dann gewinnt die Personaldiskussion insbesondere in der oberen Ebene vielleicht etwas an Schwung.

Es darf einfach nicht sein, dass die Verursacher der Problematik als Belohnung in die nächste Gehaltsstufe gelobt werden, um keinen Schaden mehr anrichten zu können.

Vorgestern 15:22 Uhr: Von Sven Walter an Jürgen Vad Bewertung: +1.00 [1]

Das ist schlichtes Organisations- und Führungsversagen, strafrechtlich ist da fast nix zu holen. Kann man mit den Dieselverfahren nicht ansatzweise vergleichen. Bis du da bewusstes Schädigen von Dritten ohne finanzielles Eigeninteresse in obskuren Teile des StGB nachweisen kannst, wird das äußerst grenzwertig. Da hat die StA - gerade in Braunschweig... - Dringlicheres zu tun.

Das Krasse ist aber ja, dass das gar nicht vonnöten ist. Man muss nur mal wirklich kompetent und willensstark von oben durchgreifen.

Es ist schlicht massives administratives Führungsversagen.

Vorgestern 16:34 Uhr: Von Peter Meier an Sven Walter

"Man muss nur mal wirklich kompetent und willensstark von oben durchgreifen. "

Und genau das wird nicht passieren, weil dann, siehe Jürgens Beitrag herauskäme, dass die "oben" möglicherweise konkrete Anweisungen für genau jenes Verhalten von L6 gegeben haben, welches hier zur Debatte steht.
L6 ist somit in der Lage, bei kleinsten Androhungen von "Folterwerkzeugen" diejenigen, die die Anweisungen erteilt haben, mit konkreter Benennung der Verantwortlichen bis rauf auf Ministerialebene öffentlich zu machen. Und deshalb wird exakt nicht passieren und L6 kann sich entspannt zurücklehnen.

Vorgestern 17:01 Uhr: Von Markus S. an Peter Meier Bewertung: +1.00 [1]

Habe ich in Jans Artikel richtig gelesen....

Yvonne Dams, Leiterin der Abteilung L, Luftfahrt-Bundesamt;

ist mit am runden Tisch gesessen... es gab also bis heute keinen Austausch auf Leitungsebene? Wie soll sich da etwas ändern?

Vorgestern 17:03 Uhr: Von Sven Walter an Peter Meier

Das ist beim Beharrungsvermögen der Lähmschicht möglich und leider eher die Regel als die Ausnahme. Andererseits gibt ein VM öfters Pressekonferenzen und man kann ihn mit Urteilen und der funktionierenden BAF-Struktur triezen. Und Minister, die sich intern nicht durchsetzen können, bekommen ganz schnell einen gewissen Ruf im Haus weg.

Hat das bundespolitische Bedeutung? Klar nein. Aber wenn nicht mal Gerichtsurteile von der Verwaltung umgesetzt werden, kann man die Führungskräfte flott und elegant durch die Republik versetzen. Wenn man denn will. Und auf einmal wird jeder Beamter um sein Häuschen vor Ort fürchten. Da gibt man eine Zielvereinbarung vor, ein Zeitfenster und dann wird mal lapidar lakonisch wegversetzt. Es gibt Organisationen, bei denen das immer schon normal war (Zoll, BGS/ Bundespolizei, Bundeswehr), dann muss man es eben auch bei Bundesoberbehörden machen.

Vorgestern 17:07 Uhr: Von Peter Meier an Markus S. Bewertung: +2.00 [2]

Beim 2. Runden Tisch saß nicht nur Yvonne Dams mit dabei, sondern weitere Beamte inkl. der Referatsleitung sowie ein Fliegerarzt, der auf Honorarbasis für L6 zuarbeitet.
Offensichtlich der Versuch, mit Masse alle anderen "totzureden".
Das Ministerium scheut, wie bereits geschrieben, jegliche Änderungen und versucht über die kommenden Meetings das Thema so weich kleinzukochen, bis von den ursprünglichen Forderungen nichts mehr übrig ist.

Vorgestern 21:02 Uhr: Von Ernst-Peter Nawothnig an Peter Meier Bewertung: +2.00 [2]

Und alle zusammen achten darauf, dass eine Krähe der anderen .......

Vorgestern 22:58 Uhr: Von Jürgen Vad an Sven Walter Bewertung: +1.00 [1]

Ich bin kein Jurist sondern ein naturwissenschaftlich gebildeter Anhänger des Prinzips "Ursache und Wirkung". Vor nicht all zu langer Zeit waren da über 2000 (in Worten zweitausend) Piloten in der Warteschleife von L6. Um da "bewußtes Schädigen" nachzuweisen dürfte nicht wirklich schwer sein. Aber da müsste schon ein wirkliches Interesse vorhanden sein. Genau da liegt aber ein Teil des Problems: Niemand hat die Absicht einer Bundesbehörde ans Bein zu pinkeln. Das könnte Fragen aufwerfen deren Antworten für viele sehr peinlich sind.
Eine davon wäre sicher, ob es in dieser Republick auch 30 Jahre nach der Wende noch Seilschaften gibt. Das hat nichts mit Ossis und Wessis zu tun sondern mit dem Prinzip.


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