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29. Juli 2008 Jan Brill

Events: Oshkosh AirVenture 2008 - Tag 1


Oshkosh AirVenture, 1. Tag: Abgang von Eclipse CEO Vern Raburn

Das Redaktionsteam von Pilot und Flugzeug ist in Oshkosh angekommen. Wer die letzten Ausgaben von Pilot und Flugzeug aufmerksam gelesen hatte, dem ist nicht entgangen, dass das AirVenture 2009 ein wesentlicher Bestandteil der kommenden großen Leserreise sein wird. Wir sind also heute und morgen vor Ort, nicht nur um über die dort vorgestellten aktuellen Entwicklungen in der AL zu berichten, sondern auch, um die Bedingungen zu erkunden, unter denen im nächsten Jahr hier eine Gruppe von Flugzeugen aus Deutschland einfallen würde.


Anflug zum Mega-Event.
Die brave TwinCo hatten wir für diesen Trip aufgrund eines engen Zeitplans in EDMS gelassen und waren mit Hilfe von British Airways kurzfristig nach Chicago geflogen. Dort hatten wir am Sonntag in Du Page (KDPA) eine 172er angemietet und uns mit diesem rustikalen Fluggerät am Montag in Oshkosh (KOSH) und Getümmel gestürzt.
Dabei galt es nicht nur den Massenarrival nach Wittman Regional Airport zu absolvieren, sondern vor allem auch ausreichend Ton- und Bild-Aufnahmen von den Flug- und Funkverfahren vor Ort zu machen, um für die Teilnehmer der Leserreise 2009 ein geeignetes und vor allem praxisbezogenes Briefing dieser etwas speziellen Anflugverfahren vorbereiten zu können.

Dank ausgezeichnetem Wetter war das riesige Areal von KOSH bereits am Sonntag – einen Tag vor der heutigen Eröffnung – bis in die letzte Ecke mit Flugzeugen vollgestellt. Der Anflug am Montag Morgen über den berühmten "FISK-Arrival" via Bahnlinie "Single File" im Gänsemarsch zu einer der Pisten des Flughafens verlief ausgesprochen angenehm. Die Einfachheit der Verfahren und Routine der freiwilligen FAA-Controller im "Busiest Control Tower of the World" machen den Anflug zum Vergnügen. Landung am "green dot" und die Prozedur ist beendet.
Einige der gemachten Ton- und Bildaufnahmen von diesem Verfahren werden wir im September online zur Verfügung stellen.


Der EA400 Single Jet soll nun das Versprechen des viel zu teuer gewordenen EA500 Twin Jets halten. Eclipse CEO Vern Raburn musste indes am Montag seinen Hut nehmen.
Der erste Besuchstag stand denn auch ganz im Zeichen der Vorbereitung zur Leserreise 2009. Seit unserem letzten Besuch in Oshkosh im Jahr 2001 hatte sich einiges verändert. Der Event ist vor allem noch größer geworden, was für die Gruppe der kommenden Leserreise eine noch präzisere Vorbereitung im nächsten Jahr erforderlich macht. Die Reise, die deutlich kürzer als der Asien- oder Südamerika-Trip werden wird, und vor allem "Ersttätern" helfen soll auf den Geschmack interkontinentaler Flüge zu kommen, werden wir in der Septemberausgabe von Pilot und Flugzeug am 30.8.2008 ausführlich vorstellen.

Wir schauten uns heute neben den verschiedenen Übernachtungsmöglichkeiten vor Ort vor allem die Vintage-Area mit hunderten wunderschöner Bonanza-, Comanche- und Mooney-Exemplaren an. Flugzeuge, soweit das Auge reicht, das ist man gewohnt in Oshkosh.


Rücktritt des Eclipse-Chefs Raburn

Morgen steht dann der Messe-Aspekt im Vordergrund: Nahezu alles, was in der GA Rang und Namen hat ist hier vertreten. EA400 Single-Jet und ICON-Amphibium werden von den Besuchern besonders bestaunt, beide Firmen rühren unüberhörbar die PR-Trommel, ohne jedoch ein marktreifes Produkt präsentieren zu können. Dazu aber morgen mehr ...
Schon etwas mehr Vertrauen bringt das Publikum da dem SJ50 Cirrus-Jet und der ersten Produktionsversion der Cessna 162 Skycatcher entgegen.

Messe-News des Tages dürfte aber der Rücktritt des intern wie extern umstrittenen Eclipse CEO Vern Raburn gewesen sein, der den Chefsessel zu Gunsten von Roel Pieper räumt, einem niederländischen Investor, der vor ca. 6 Monaten über 100 Mio. Dollar in das chronisch defizitäre Unternehmen gesteckt hatte.


  
 





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