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1. Juli 2026 23:43 Uhr: Von Helmut Grünbergs an Kain Kirchhof

Denke, dass die Diskussion zwischen uns beiden zu sehr in das Eingemachte geht. Was hier im Forum langweilig ist, auf kein Interesse stößt und letztlich keine wirkliche Information für die Leser bietet. Anders, wenn wir zu einem brauchbaren Ergebnis kommen, welches hier präsentiert werden kann.

Aber so viel sei schon gesagt, dass es interessant werden kann. Denn jeder schaut Probleme aus seiner Richtung, Notwendigkeit und Erfahrung an.

So wie ich die Videos gesehen habe, muss sich jeder Halter, Prüfer durch den Berg an Dateien durcharbeiten. Kommt für den Prüfer ein anderes oder gleiche Modell „auf den Tisch“ fängt die Arbeit noch einmal an. Dies scheint mir sehr Zeitraubend und für den Kunden teuer zu sein. So habe ich meine Prüferpraxis auch angefangen, aber weiter gelernt.

Dazu hier ein Beispiel (älteren Datums):

62 LTA gibt es für ein bekanntes Schulflugzeug,

dazu 165 LTA für das Triebwerk,

dazu 81 LTA für den Propeller.

Das ist, meint man im Allgemeinen, ist alles.

Aber nein, es geht mit anderen Herstellern weiter!

Dazu 42 LTA für Anschnallgurte,

dazu 43 LTA für Feuerschutz,

dazu 51 LTA für die Zündung,

dazu 18 LTA für Triebwerküberwachung und Schlauchleitungen,

dazu 28 LTA für Triebwerk-Öl, -Luft und –Abgassystem,

dazu 69 LTA für die Kraftstoffanlage,

dazu 89 LTA für die elektrische Anlage,

dazu 42 LTA für Fahrwerk, Reifen und Bremsen,

dazu 81 LTA sollten Sauerstoff, Heizung und weitere Kabineneinrichtung vorhanden sein,

dazu 38 LTA, wenn Arbeitsausrüstung vorhanden,

dazu 288 LTA für Flugüberwachung, -Regelung, Navigation und Avionik,

dazu 112 LTA für Rettungseinrichtung und Fallschirm,

dazu 19 LTA, wenn Enteisungsanlage vorhanden,

usw. ….

dazu alle SB, SL …usw. …

Schließlich hat man nicht nur technische Praxis und nicht umsonst in verschiedenen Fachbereichen studiert. Dort auch die Kostenrechnung gelernt. Also warum diesen Aufwand 990.936 (GA) einzelne Dateien durchzulesen? Um dann Hersteller, Modell, Baureihe, Werknummer, Überholjahr und wo (im Werk oder außerhalb) überholt … auf die Werknummer genau für das in Arbeit stehende Luftfahrzeug herauszufiltern. Was kostet das für jedes einzelne Luftfahrzeug, wenn der Betrieb, Prüfer seine Arbeit akkurat durchführt? Unbezahlbar!!!

Daher einmal (Jahrelang) gelesen und Daten erfasst. Damit kann man jedes einzelne Luftfahrzeug und zugehörige Komponenten auf die Werknummer genau herausfiltern. Also anders als die auf dem Markt verfügbaren Programme, die dem Prüfer vor Ort Eimerweise Informationen auf den Tisch schütten. Diese dann zu selektieren sehr viel Zeit und dem Kunden Geld kosten. Die Trefferquote kann man in Frage stellen. Dabei auch nicht zu vergessen. Heute bezieht man alles aus dem Internet. Dort sind aber weniger als die Hälfte der LTA, AD veröffentlicht. Den Rest muss man sich mühevoll durch Papier mit tausenden Druckfehlern erarbeiten.

Verständlich, dass man Kosten sparen, alles selbst machen möchte. Geht, geht aber aus Kostengründen nicht. Denn für dieses Datenvolumen sind einer, mehrere Großrechner notwendig. Die Kapazität er PC in den Büros, reichen bei dem Datenvolumen und notwendigen (patentierten) Programmen nicht aus.

Dann sind natürlich auch in unserem Paket auch alle Formblätter wie in den Videos gezeigt vorhanden. Alle Fälligkeiten in ECHTZEIT. Man kann also jederzeit einsehen, wann welche Maßnahme fällig ist. Dabei natürlich auch sehen, welche Punkte bei den nachfolgenden Kontrollen oder JNP fällig sind. Dient der entsprechenden Bevorratung von Austauschteilen. Oder auch der Wägebericht, der vom Piloten an Bord der wirklichen Beladung entsprechend ausgefüllt werden kann. Das aber nicht wie üblich für die Startkonfiguration. Sondern genauso wichtig der Schwerpunkt für die Landung.

Könnte hier noch viel mehr schreiben, was aber die Masse nicht interessiert.

Daher bitte ich die vorher angegebene E-Mail für weiteren Gedankenaustausch zu benutzen. Dann kann ich auch weiteres über Thomas, den ich einige Jahre lang kennengelernt hatte, berichten.

3. Juli 2026 17:27 Uhr: Von Kain Kirchhof an Helmut Grünbergs

JAa, nicht wirklich.

Dieses "komplex" anmutende Konstrukt ist die in eine Struktur welche die "eingescannte" Lebenslaufakten / Bordbücher und jeden Fetzen Papier der zu einem Flugzeug gehört enthält als auch alle Herstelleranweisungen welche in den Instandhaltungsprogrammen gelistet werden müssen.

Zudem sind Alle Arbeitsunterlagen (Befundberichte usw) als neutrale Unterlagen, als Word Datei dem Eigentümer zugänglich.

Der Prüfer hingegen kann seine Prüfdokumente bzw. alles was der "umherreisende" Prüfer benötigt ebenso geschützt vor den Blicken anderer, aber im jederzeitigen eigenen Zugriff online aufbewahren.

Zudem hat er die Möglichkeit alle erschienenen NFL II , LTA inkl. zugehöriger SB's sortiert nach LFZ Muster, bzw-Komponentenmuster als auch NFL II Ungeültigkeitserklärungen von LFZ Dokumenten zuzugreifen.

Diese Struktur, ist also Nicht auf die Erzeugung von LTA Übersichten oder lFZ Verwaltung ausgelegt, sondern darauf die Ergebnisse welche Betriebe ausspuken an einem neutralen und sicheren Ort zu sammeln UND es Prüfern zu ermöglichen schnell und einfach eine Möglichkeit zu bieten Soll und Istvergleiche anzustellen.

Auch ist es Sinn der Sache, all jene Unterlagen, welche ein Prüfer sich ja zulegen muss (wie eben alle NFL) , Nachschalgewerke und all jene Informationen die Gefahr laufen verloren zu gehen (ich suche übrigens noch einen Satz der "Nachrichten Für Prüfer.)

Es wird zu schnell vergessen, dass ein Betrieb wie z.B Kienerflug Elchingen einer War, oder Wolf Hirth ist, sich alle nötigen Unterlagen auf dem natürlichen Postweg, quasi "Druckfrisch" ansammelten. möchte ein junger Kollege sich seine Hörner Abstoßen müssen Unterlagen aus inzwischen mehr als zwei Prüfergenerationen beschafft und verarbeitet werden.

Die schönste Software hilft nichts wenn weder Nachschlagewerke vorhanden sind, noch die Möglichkeit besteht gegenzuprüfen ob die Software eine gte trefferquote hat, oder Müll erzeugt.

Im Grunde und das höchste meiner Ziele besteht darin das sich eine 100% Masterprüfliste für LTA's und AD's als auch NFL'S und anderer Unterlagen herausbilden lässt..dies erfordert aber eine maximale Bandbreite an "Gegenprüfmöglichkeiten".

Die hier entstehende "Perfektionierung" müsste dann aber halt selbstredent auch in eine CAMO Software einfliesen...

eine welche dann nicht den Prüfern versucht sie dazu zu zwingt sich den Ideen eines Fachfremden "IT Programierers" zu unterwerfen, sondern eine welche das Wissen einer möglichst breiten "masse" von Prüfern "aufsaugt und statt KI Power, durch gesammeltes Prüferwissen wächst und sich perfektioniert.

-Alles was ich da treibe, hat bereits den Praxistest und "höllenfeuer" überstanden.. und sucht nun Futter...zum wachsen..-

falls ich das oben nicht erwähnt hatte, ich habe für jedes Muster eine LTA Master Checkliste ..ZUM Ankreuzen und Bewerten. erstellt...nix suchen...Zettel nehmen, -L-Akte nehmen und soll ist Vergleich anstellen..

4. Juli 2026 15:39 Uhr: Von Helmut Grünbergs an Kain Kirchhof

Denke mal wieder, wieder, dass wir beide dasselbe wollen, aber aneinander vorbeireden bzw. schreiben. Klar muss man alle Unterlagen der Hersteller, Behörden, die des Luftfahrzeuges, bei einer Nachprüfung und für den Betrieb haben. Uns liegen sie ALLE vor. Nicht nur die deutschen und europäischen, sondern weltweit alle erforderlichen Unterlagen. Denn was nützt es, wenn ein deutsches Luftfahrzeug in das Ausland fliegt. Dort aber Bestimmungen herrschen die die deutschen nicht abdecken. Schon oft passiert, es wird im Ausland stillgelegt.

Fälschlicherweise habe ich zuvor 990.833 Dateien geschrieben. Richtig sind es 990.833.152 Dateien, einzelne pdf Dokumente. Dazu kommen noch weitere Manuals, Parts Kataloge, Flughandbücher … der Hersteller. Hierbei ist zu beachten, dass man diese nicht nur einmal kauft und allen anderen zur Verfügung stellen darf. Oder den Zugriff auf irgendeine Art erlaubt. Denn bei Verletzung der internationalen Copyrights ist mit den Herstellern nicht zu spaßen, denn das wird sehr teuer.

Auch alle NfL ab 1920 sind vorhanden. Selbst die gesuchten alten "Nachrichten für Prüfer“ mit allen Druck- und Wiedergabefehlern liegen hier komplett vor. Hier z.B. einer von vielen nicht berichtigten Fehlern den "Nachrichten für Prüfer“. Der betraf die empfindliche Kurbelwelle der englischen Gipsy Triebwerke. Als Referenz für den Rundlauf der Kurbelwelle wird dort ein im 1/10mm Bereich als zulässig angegeben. In Wirklichkeit zu den Bezug nehmenden Herstellerunterlagen und englischer AD, lag dieser lediglich im 1/100mm Bereich.

So hatte ich es selbst bei einer Unfalluntersuchung 1979 festgestellt, als der Propeller mit einem Stück Kurbelwelle ohne Flugzeug davonflog. Wo der gemessene Wert bei einem TIGER MOTH Triebwerk vom Prüfer bescheinigt, im (deutschen) zulässigen 1/10mm Bereich lag. Aber weit außerhalb des 1/100mm Bereich nach Herstellerangabe. Wozu denn all diese ungeprüften Unterlagen den Prüfern auf den Tisch legen, wenn sie nicht einzeln vorher geprüft werden? Übrigens. Der Prüfer hatte noch 1978 nach den "Nachrichten für Prüfer“ geprüft. Obwohl es schon 1965 diesbezüglich eine LTA gab, die die Herstellerangaben übernommen hat.

Selbst von den bis heute ca. 30.000 LTA/LTM sind ca. 20.000 falsch wiedergegeben und nicht aktualisiert. Will man diese Überprüfung jedem einzelnen Prüfer überlassen??? Dies ist nicht nur eine Verteuerung jeder einzelnen Wartung. Sondern grenzt schon an einen volkswirtschaftlichen Schaden, Arbeitszeit auf diese Weise zu veruntreuen. Aber von alters her. Der allwissende Prüfer mümmelt sich in seine Akten ein prüft, prüft, prüft, jeder für sich und sehr kostenträchtig.

Warum nicht eine Zentrale die diese Aufgabe schneller, genauer und kostengünstiger für alle übernimmt??? Wir, meine Stiftung hat sie, welche die wachsende Basis von inzwischen weltweit über 4000 Luftfahrzeugen betreut. Natürlich die Masse im Airliner Bereich, denn diese müssen und können rechnen. Aber kaum Betriebe aus old Germany, die von alters her alles besser wissen und selber machen wollen.

Beim allmählich zum Ende zu kommen, stößt mir der Schlusssatz des bezugnehmenden Kommentares bitter auf. „… ich habe für jedes Muster eine LTA Master Checkliste ..ZUM Ankreuzen…“. Wirklich Auswahl aller 30.000 LTA, oder nur die Hälfte, die man im Internet findet?

Wir haben zum Glück keine zeitaufwendige Checkliste der 30.000 LTA die jeder einzelne Prüfer manuell durchforsten muss. Im Gegensatz dazu bieten wir eine WERKNUMMER GENAUE Auswertung für jedes einzelne Luftfahrzeug und zugehörigen Bauteilen an. Nur die zutreffenden LTA, AD, SB, SL,… Deutschland, Europa- und Weltweit, werden ausgewiesen. Auf Knopfdruck. Mit anderen Worten. Von den 990.833.152 Dokumenten werden nur die wenigen angezeigt, die für die einzelnen Werknummern verbindlich zutreffend sind.

Natürlich auch Inhalt aller weiteren Formblätter wie im bezugnehmenden Beitrag dargestellt. Auch Wägebericht, wo der Pilot auf seinem Tablet die aktuelle Beladung eingibt. Dabei Start- und Landekonfiguration simulieren kann. Ebenso alle Fälligkeiten in ECHTZEIT.

Warum haben wir schon lange PC der uns die manuelle Arbeit abnimmt? Den ich schon seit den 1990-er Jahren mit meiner patentierten Software benutze. Sorry, kein PC, denn der schafft die Datenmenge nicht. Da muss schon eine große Rechneranlage zur Verfügung stehen. Zu Anfang nannte ich es Ergebnis einer Datenabfrage. Heute wird das hochtrabend KI genannt.

Auch klar, dass jeder sein System als das Bessere verkaufen will. Meine Stiftung muss nicht verkaufen MÜSSEN. Alles ist selbstklärend und bedarf keinerlei Werbung. Man muss nur richtig rechnen können und manchen Prüfer vom Himmel herunterholen.

Daher trete ich hier NICHT weiter auf diesem Forum „wer ist der Bessere“, als Werbeplattform an. Denn wen interessiert das hier?

Gerne aber wie schon erwähnt, zum KONSTRUKTIVEN Erfahrungsaustausch unter (ad-international@t-online.de).

12. Juli 2026 20:06 Uhr: Von Kain Kirchhof an Helmut Grünbergs

eim allmählich zum Ende zu kommen, stößt mir der Schlusssatz des bezugnehmenden Kommentares bitter auf. „… ich habe für jedes Muster eine LTA Master Checkliste ..ZUM Ankreuzen…“. Wirklich Auswahl aller 30.000 LTA, oder nur die Hälfte, die man im Internet findet?

Ich habe für jedes Flugzeugmuster das ich prüfen musste, jede einzelne NFL durchgesehen und jede einzelne LTA, das jeweilige Muster betreffend inklusive aller Revisionen niedergeschrieben...zzgl. aller AD welche die EASA Datenbank ausgibt...

Ist es perfekt, sicher nicht, denn ich habe noch kein System, keine Datenbank und keinen Kollegen erlebt der komplett Fehlerfrei ist.

Ich muss zugeben, ich habe die Dateien nie gezählt...bei mir siehts zumindest inzwischen nicht viel anders aus wie in einem "klassischen" natürlich seit NFL B gewachsenen Prüfbüro auch..

worum es aber immer und mir vorallem inzwischen geht: Der Eigentümer muss inzwischen ja seine ganzen L-Akten Übersichten selbst erstellen und aktualisieren... Das ist heute die Zielgruppe die es zu versorgen gilt..

MIr geht es im übrigen darum, das ich als "Prüfer" immer auch einen natürlichen Gegenpol benötige, also jemand der eine weitgehendst perfekte und natürlich gewachsene Stuktur betreibt so das die Eigentümer oder die Kollegen der Instandhaltung dann auch "Dokumente" erzeugen können, bei welchen ich im Idealsfall keine Fehler finde..

Ich denke also wir reden schon von der gleichen Sache..ich könnt mir vorstellen das Ihr Werk, die Lösung diversester Probleme sein könnte...

Ich werde in den nächsten Wochen nochmal auf Sie zu kommen....per mail.

schöne grüße einstweilen.


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