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4. Juli 2026 15:39 Uhr: Von Helmut Grünbergs an Kain Kirchhof

Denke mal wieder, wieder, dass wir beide dasselbe wollen, aber aneinander vorbeireden bzw. schreiben. Klar muss man alle Unterlagen der Hersteller, Behörden, die des Luftfahrzeuges, bei einer Nachprüfung und für den Betrieb haben. Uns liegen sie ALLE vor. Nicht nur die deutschen und europäischen, sondern weltweit alle erforderlichen Unterlagen. Denn was nützt es, wenn ein deutsches Luftfahrzeug in das Ausland fliegt. Dort aber Bestimmungen herrschen die die deutschen nicht abdecken. Schon oft passiert, es wird im Ausland stillgelegt.

Fälschlicherweise habe ich zuvor 990.833 Dateien geschrieben. Richtig sind es 990.833.152 Dateien, einzelne pdf Dokumente. Dazu kommen noch weitere Manuals, Parts Kataloge, Flughandbücher … der Hersteller. Hierbei ist zu beachten, dass man diese nicht nur einmal kauft und allen anderen zur Verfügung stellen darf. Oder den Zugriff auf irgendeine Art erlaubt. Denn bei Verletzung der internationalen Copyrights ist mit den Herstellern nicht zu spaßen, denn das wird sehr teuer.

Auch alle NfL ab 1920 sind vorhanden. Selbst die gesuchten alten "Nachrichten für Prüfer“ mit allen Druck- und Wiedergabefehlern liegen hier komplett vor. Hier z.B. einer von vielen nicht berichtigten Fehlern den "Nachrichten für Prüfer“. Der betraf die empfindliche Kurbelwelle der englischen Gipsy Triebwerke. Als Referenz für den Rundlauf der Kurbelwelle wird dort ein im 1/10mm Bereich als zulässig angegeben. In Wirklichkeit zu den Bezug nehmenden Herstellerunterlagen und englischer AD, lag dieser lediglich im 1/100mm Bereich.

So hatte ich es selbst bei einer Unfalluntersuchung 1979 festgestellt, als der Propeller mit einem Stück Kurbelwelle ohne Flugzeug davonflog. Wo der gemessene Wert bei einem TIGER MOTH Triebwerk vom Prüfer bescheinigt, im (deutschen) zulässigen 1/10mm Bereich lag. Aber weit außerhalb des 1/100mm Bereich nach Herstellerangabe. Wozu denn all diese ungeprüften Unterlagen den Prüfern auf den Tisch legen, wenn sie nicht einzeln vorher geprüft werden? Übrigens. Der Prüfer hatte noch 1978 nach den "Nachrichten für Prüfer“ geprüft. Obwohl es schon 1965 diesbezüglich eine LTA gab, die die Herstellerangaben übernommen hat.

Selbst von den bis heute ca. 30.000 LTA/LTM sind ca. 20.000 falsch wiedergegeben und nicht aktualisiert. Will man diese Überprüfung jedem einzelnen Prüfer überlassen??? Dies ist nicht nur eine Verteuerung jeder einzelnen Wartung. Sondern grenzt schon an einen volkswirtschaftlichen Schaden, Arbeitszeit auf diese Weise zu veruntreuen. Aber von alters her. Der allwissende Prüfer mümmelt sich in seine Akten ein prüft, prüft, prüft, jeder für sich und sehr kostenträchtig.

Warum nicht eine Zentrale die diese Aufgabe schneller, genauer und kostengünstiger für alle übernimmt??? Wir, meine Stiftung hat sie, welche die wachsende Basis von inzwischen weltweit über 4000 Luftfahrzeugen betreut. Natürlich die Masse im Airliner Bereich, denn diese müssen und können rechnen. Aber kaum Betriebe aus old Germany, die von alters her alles besser wissen und selber machen wollen.

Beim allmählich zum Ende zu kommen, stößt mir der Schlusssatz des bezugnehmenden Kommentares bitter auf. „… ich habe für jedes Muster eine LTA Master Checkliste ..ZUM Ankreuzen…“. Wirklich Auswahl aller 30.000 LTA, oder nur die Hälfte, die man im Internet findet?

Wir haben zum Glück keine zeitaufwendige Checkliste der 30.000 LTA die jeder einzelne Prüfer manuell durchforsten muss. Im Gegensatz dazu bieten wir eine WERKNUMMER GENAUE Auswertung für jedes einzelne Luftfahrzeug und zugehörigen Bauteilen an. Nur die zutreffenden LTA, AD, SB, SL,… Deutschland, Europa- und Weltweit, werden ausgewiesen. Auf Knopfdruck. Mit anderen Worten. Von den 990.833.152 Dokumenten werden nur die wenigen angezeigt, die für die einzelnen Werknummern verbindlich zutreffend sind.

Natürlich auch Inhalt aller weiteren Formblätter wie im bezugnehmenden Beitrag dargestellt. Auch Wägebericht, wo der Pilot auf seinem Tablet die aktuelle Beladung eingibt. Dabei Start- und Landekonfiguration simulieren kann. Ebenso alle Fälligkeiten in ECHTZEIT.

Warum haben wir schon lange PC der uns die manuelle Arbeit abnimmt? Den ich schon seit den 1990-er Jahren mit meiner patentierten Software benutze. Sorry, kein PC, denn der schafft die Datenmenge nicht. Da muss schon eine große Rechneranlage zur Verfügung stehen. Zu Anfang nannte ich es Ergebnis einer Datenabfrage. Heute wird das hochtrabend KI genannt.

Auch klar, dass jeder sein System als das Bessere verkaufen will. Meine Stiftung muss nicht verkaufen MÜSSEN. Alles ist selbstklärend und bedarf keinerlei Werbung. Man muss nur richtig rechnen können und manchen Prüfer vom Himmel herunterholen.

Daher trete ich hier NICHT weiter auf diesem Forum „wer ist der Bessere“, als Werbeplattform an. Denn wen interessiert das hier?

Gerne aber wie schon erwähnt, zum KONSTRUKTIVEN Erfahrungsaustausch unter (ad-international@t-online.de).

12. Juli 2026 20:06 Uhr: Von Kain Kirchhof an Helmut Grünbergs

eim allmählich zum Ende zu kommen, stößt mir der Schlusssatz des bezugnehmenden Kommentares bitter auf. „… ich habe für jedes Muster eine LTA Master Checkliste ..ZUM Ankreuzen…“. Wirklich Auswahl aller 30.000 LTA, oder nur die Hälfte, die man im Internet findet?

Ich habe für jedes Flugzeugmuster das ich prüfen musste, jede einzelne NFL durchgesehen und jede einzelne LTA, das jeweilige Muster betreffend inklusive aller Revisionen niedergeschrieben...zzgl. aller AD welche die EASA Datenbank ausgibt...

Ist es perfekt, sicher nicht, denn ich habe noch kein System, keine Datenbank und keinen Kollegen erlebt der komplett Fehlerfrei ist.

Ich muss zugeben, ich habe die Dateien nie gezählt...bei mir siehts zumindest inzwischen nicht viel anders aus wie in einem "klassischen" natürlich seit NFL B gewachsenen Prüfbüro auch..

worum es aber immer und mir vorallem inzwischen geht: Der Eigentümer muss inzwischen ja seine ganzen L-Akten Übersichten selbst erstellen und aktualisieren... Das ist heute die Zielgruppe die es zu versorgen gilt..

MIr geht es im übrigen darum, das ich als "Prüfer" immer auch einen natürlichen Gegenpol benötige, also jemand der eine weitgehendst perfekte und natürlich gewachsene Stuktur betreibt so das die Eigentümer oder die Kollegen der Instandhaltung dann auch "Dokumente" erzeugen können, bei welchen ich im Idealsfall keine Fehler finde..

Ich denke also wir reden schon von der gleichen Sache..ich könnt mir vorstellen das Ihr Werk, die Lösung diversester Probleme sein könnte...

Ich werde in den nächsten Wochen nochmal auf Sie zu kommen....per mail.

schöne grüße einstweilen.


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