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Das neue Heft erscheint am 1. August
Oshkosh AirVenture 2026
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Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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16. August 2026 20:54 Uhr: Von Wolfgang Lamminger an Flieger Max Loitfelder Bewertung: +1.00 [1]

Warum bei einem derart langen Takeoff Roll nichts auffällt?

berechtigte Frage...

These: V1 erreicht, wir warten auf VR?

Frage (an Boeing 777/787-wissende) : gibt eine erhöhte Temperatur der Bremsen eine Caution- oder Warning-Indikation?
Wie ist die "Konditionierung" wenn die bei oder nach V1 aufpoppt bzw. generell bei dem Szenario in München? Startabbruch nach V1 als generelles "no-no-no", auch wenn die Spanne zwischen V1 und VR extrem lang ist...?!

17. August 2026 08:37 Uhr: Von Patrick Leanhard an Wolfgang Lamminger

Gibt es schon aber die Erhitzung ist nicht augenblicklich. Nach einer Landung zB steigt die Temperatur erst so langsam an das man erst wenn man am Gate ist einen Anstieg am synoptik Display sieht.

17. August 2026 08:54 Uhr: Von Michael Söchtig an Patrick Leanhard

Da hat wirklich nicht mehr viel gefehlt und alle wären tot gewesen. Heftige Videos. Zum Glück ist es gut ausgegangen.

17. August 2026 23:06 Uhr: Von Chris _____ an Patrick Leanhard

Frage an die Jetpiloten - mir ist das schon lange unklar. Wieso ist V1 das einzige, was bei achtet wird und was zählt? Wenn absichtlich oder versehentlich der Takeoff nicht mit voller Beschleunigung abläuft, muss das doch bemerkt werden und ggf. weit unter V1 abgebrochen werden - oder nach V1 die Leistung erhöht werden. Einfach nur Power setzen und auf V1 warten kann's doch nicht sein, oder?

18. August 2026 07:25 Uhr: Von Joachim P. an Chris _____ Bewertung: +1.67 [2]

Es gibt kein systemisches Problem. Unglaublich viele Jets kommen jeden Tag in die Luft, indem die Crew prüft, ob die Triebwerke auf die berechneten Werte hochgelaufen sind und den rest der Physik überlässt.

"Muss doch bemerkt werden" ist nicht so trivial. Bauchgefühl reicht nicht aus. Trend Vector beim Speedcheck... ja, aber wo muss er stehen?

Automatische Warnsysteme, bei 380/350 verbaut, sonst in Vorvereitung, schließen ein sehr kleines Loch im Schweizer Käse.

Irgendwas ist bei VN34 schiefgelaufen. Wir werden es irgendwann erfahren und vielleicht werden SOPs oder Technik angepasst. Bis dahin ist niemand unsafe.

18. August 2026 07:34 Uhr: Von Horst Metzig an Chris _____

Wenn alle modernen Verkehrsflugzeuge fliegende Computer sind, so kann ich mir vorstellen, dass ein Beschleunigungssensor die Beschleunigung messen tut und diese Beschleunigung in ein Verhältnis setzt zur verfügbaren Pistenlänge. Diese Pistenlänge wird zuvor im Computer eingegeben. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass ein eingebauter GPS Sensor die Position feststellt, und dieser Computer dann automatisch den Flugplatz mit seine verfügbaren Pistenlänge zuordnet. Der Computer errechnet dann, ob die Beschleunigung ausreicht, nach 2/3 der Pistenlänge eine Fluggeschwindigkeit erreicht zu haben, um sicher zu steigen. Wenn ich weiter denke, ist der Computer mit drei Temperatursensoren an unterschiedliche Stellen gekoppelt ( drei wegen Redundanz und gegenseitige Kontrolle ) so dass der Pilot nicht einmal die Lufttemperatur eingeben muss. Das macht dieser fliegende Computer selbständig.

Beschleunigt das Flugzeug aus irgend welchen Grund zu langsam, bricht der Computer den Start allein automatisch ab.

18. August 2026 09:23 Uhr: Von Guido Frey an Chris _____ Bewertung: +7.00 [7]

Ein RTO auch unterhalb von V1 in einem großen Verkehrsflugzeug ist schon mit gewissen Risiken verbunden. Neben der Gefahr des Overruns bei einem Abbruch oberhalb oder nahe V1, werden die Bremsen bei Geschwindigkeiten jenseits von 100 kt schon sehr heiß. Das führt oft zu einem Ansprechen der Fuse Plugs (damit blasen dann einzelne Reifen ab). Damit ist der Flieger in manchen Fällen bewegungsunfähig. Ist bei einem RTO mit extrem heißen Bremsen die Feuerwehr nicht rechtzeitig zur Kühlung vor Ort, kann es zu einem Bremsenfeuer kommen. Das erfordert dann eine Evakuierung. Dabei rechnet man mit ca. 1% Schwerverletzten mit dauerhaften Einschränkungen. Plastisch gesprochen sitzen nach einer Notfall-Evakuierung über Rutschen von 200 Passagieren anschließend zwei Passagiere dauerhaft im Rollstuhl.

Das ist jetzt sehr drastisch beschrieben, aber ich will damit ausdrücken, dass vermutlich niemand einen RTO mit einem großen Verkehrsflugzeug im Highspeed-Bereich leichtfertig macht, weil "sich das Flugzeug komisch anfühlt"...

18. August 2026 09:53 Uhr: Von Thomas R. an Guido Frey

Plastisch gesprochen sitzen nach einer Notfall-Evakuierung über Rutschen von 200 Passagieren anschließend zwei Passagiere dauerhaft im Rollstuhl.

Wie genau passiert das denn? Ich kann mir vorstellen, dass sich jemand ein Bein bricht oder ggf. ein Handgelenk verstaucht, wenn er oder sie vielleicht schon älter und nicht mehr sehr mobil ist. Aber was muss bei einer Evakuierung passieren, damit jemand eine Querschnittslähmung erleidet? Rutsche verfehlen?

18. August 2026 10:06 Uhr: Von ingo fuhrmeister an Thomas R. Bewertung: +1.00 [1]

thomas...allein das drauf springen...von hinten geschubst...dann blöd runterrutschen..vom helfer unten verfehlt...bei älteren menschen oder mit knochendichteproblemen...

18. August 2026 10:11 Uhr: Von Guido Frey an Thomas R. Bewertung: +2.00 [2]

Im Training wird darauf hingewiesen, dass sich manche Menschen, nachdem sie am Ende der Rutsche angkommen sind, nur zögerlich wegbewegen. In dem Moment folgt jedoch bereits der nächste Mensch und rutscht dieser Person mit Schwung in den Rücken. So baut sich dann ein "Stau" auf der Rutsche auf. Dies kann z. B. an den Overwing-Rutschen im Inneren des Flugzeuges unbemerkt passieren, so dass trotzdem weiter Leute "in den Stau" geschickt werden.

Selbst beim Training (wo also Personen beteiligt sind, die eingewiesen sind und körperlich fit sind, und wo "entschärfte" Rutschen verwendet werden) kommte es regelmäßig zu Verletzungen von Teilnehmenden (glücklicherweise meist nur leichterer Natur).


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