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Beitrag vom Autor gelöscht
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Hier mit Track und Sat/Radar um 11:25 LT. Die letzten 30s sehen für mich wie eine graveyard spiral wie aus dem Lehrbuch aus, nicht wie ein plötzliches Zerlegen rein durch Turbulenz oder abfallendes Propellerblatt. Ich weiß nicht, ob bei einer T-28 Überlastung oder Flattern eher problematisch wird, aber das sollte die BFU aus dem Fundort der Teile herleiten können. Die Flächen kann man zumindest beide auf den Bildern sehen, das Höhenleitwerk habe ich nicht gefunden.
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Ich denke die offensichtlichste Ursache wurde hier noch gar nicht diskutiert: Meteoritenkollision im Flug. Das Trümmerbild gibt das jedenfalls her.
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Nix da...entweder torpedo v russischen uboot im rhein oder erdbeben..
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mal wieder zurück zum eigentlichen Thema. Ich habe in einem anderen Forum was recht Interessantes dazu gefunden, und auch wenn der Artikel natürlich nichts mit dem Unfall zu tun hat, ist er sehr interessant zu lesen, und man sieht, dass das Fliegen von so einem Muster keinesfalls "ein Spaziergang" ist:
https://avweb.com/features/pelicans-perch-40psssst-wanna-trojan/
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Danke reinhart...der link ist cool...
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Das ist das Overlay, das ich erstellt habe ... Ich kenne die Qualifikation der Piloten nicht, aber ein Kontrollverkust in IMC ist auch denkbar ...
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ich hab´ irgendwo gelesen, dass beide sehr erfahren waren; Aber "sehr erfahren" ist. m.E. nach in dem Zusammenhang mit Vorsicht zu genießen, da 20.000 h im Airliner-Cockpit u.U. nicht jene Kenntnisse fördern, die vielleicht auf diesem Muster weiterhelfen (siehe auch entsprechende Passagen im von mir verlinkten Artikel) ... Aus dem Flugweg heraus glaube ich eher, dass die Crew von einem sehr kurzfristigen, immanenten Ereignis Überrascht worden ist. Bis 30 Sekunden vor der 180°-Kurve sind Speed und Höhe recht konstant, und sehr plötzlich war da was. Die crew hatte wenig bis keine Zeit für eine strukturierte Analyse. Just my 2c...
Edit: und aufgrund von ADSB-out dürfte der Track und die Daten recht gut stimmen...
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Der Backseater war u.a. ex Luftwaffe, Dipl. Ing. Luftfahrttechnik, Testpilot.
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Mir ist nur aufgefallen, dass es in einem Regengebiet passiert ist ... also eventuell in IMC oder gar in einem TCU ...
Ein Testpilot dürfte kaum in IMC die Kontrolle verlieren ...
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Und er würde da auch nicht wissentlich reingeflogen sein, denke ich... das Radarbild schaut recht isoliert aus. Daher auch meine Einschätzung, dass das nicht etwas war, was "graduell schlechter" geworden ist...
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Ich bin nicht sicher, was man vom hinteren Sitz aus erkennen kann.
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Ich kannte nur einen von beiden persönlich: Sehr erfahren trifft es in diesem Fall auch und gerade in kleineren Flugzeugen.
Wenn die Maschine einen funktionierenden Horizont hatte, dürfte ein reiner versehentlicher Einflug in IMC für keinen der beiden Piloten ein Problem dargestellt haben, das diesen Unfall erklären würde.
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Ich bin da bei Dir. Und auch ein sicheres Lastvielfaches der T28 von 4G ist nicht "Nichts". Wenn die in einen TCU geflogen sind, wussten die: "Gas weg". Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das Muster nicht "basic IFR" instrumentiert ist, d.h. AI und T&B-indicator...
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Ich denke, sie sind mit relativ hoher IAS in oder nahe an einen TCU geflogen, und haben die Intensität ggf. falsch eingeschätzt, als sie es bemerkten, woltle man schnell mit einer Kurve wieder raus kommen oder die Turbulenz war so stark, das man die kontrolle verloren hat.
Ich habe auch schon erlebt, dass Wolken harmlos aussehen und heftig schäppern, und welche wo man dachte, jetzt knallt es, da war fast keine Bewegung drin.
Ich bin mal mit einem Jet durch Severe Turbulenz eines TCU/ kleinen CBs geflogen (war nicht vermeidbar), das war so heftig, das ein klares erkennen und ablesen der Instrumente nicht mehr möglich war, man konnte gerade noch mit dem ADI die Attitude halten, mehr war nicht mehr drin.
Es gab mal einen Vorfall vor Jahren mit einer Seneca III, die hat sich auch in der Luft zerlegt, weil mit relativ hoher IAS im Cruise geflogen wurde, durch ein vertrimmtes Höhenruder (Druck aufs Yoke bei eingeschalteten Autopilot) hatte dieser sich plötzlich deaktiviert, was zu einem plötzlichen hochreißen der Machine führte und sie überlastete. Die Seneca hat eine niedrige VA von ca. 120-125kt (soweit ich mich erinnere, ist schon etwas her, dass ich sie feflogen bin.)
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Wenn das Overlay das Alexis gepostet hat einigermassen stimmt, wäre es dennoch erstaunlich, dass sie in die Konvektion rein gekurvt sind und nicht nach links raus. Der Track sieht ja so aus, als wären sie durchaus bewusst dem Wetter entlang geflogen und dann wäre es ihnen klar gewesen, was die sichere Seite ist...
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Was ich nicht verstehe ist, dass der vorne sitzende Pilot eine Rechtskurve geflogen ist (und nicht nach links auswich).
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Den aktuellen Bildern zufolge scheint das 3te Propblatt nicht an der Nabe mit nach unten gekommen zu sein ?!
https://www.instagram.com/p/DYedQFElhGh/?img_index=1&igsh=dGxobnRjdHYzYTA5
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Dass eines der Propellerblätter noch während des Reisefluges in knapp FL100 abgebrochen ist und dass das somit die Ursache dieses schrecklichen Unfalles war, ist auch meine Vermutung. Die dadurch entstandenen Unwucht hat das Flugzeug im Flug vermutlich innerhalb von Sekunden zerlegt.
Ich habe den Unfall vom Boden aus ca. 1,5 km Entfernung miterlebt. Es hat leicht geregnet und die Wolkenbasis war so tief, dass man die T-28 zwar gehört hat, aber beim Zerbrechen nicht direkt sehen konnte. Man sah erst wenige Sekunden später die kleinen Teile aus der Wolke herausfallen.
In den Nachrichten war zu sehen, wie der Motor hochgehoben wird und dabei kann man klar erkennen, dass das 3 Prop-Blatt fehlt und auch nicht unter/neben dem Motor liegt. Es ist also wohl nicht erst beim Aufprall abgebrochen, sondern wohl schon vorher. Fraglich ist, ob das dritte Blatt an einem anderen Ort gefunden wurde oder vielleicht auch noch gar nicht.
Gruß aus Limburgerhof, Klaus
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An welcher Position auf der Radaraufzeichnung würdet Ihr den möglichen Verlust des Propellerblatts verorten?
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Der Flugroute zufolge könnte das Propellerblatt möglicherweise bereits am östlichen Ortsrand von Mutterstadt abgebrochen sein.
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oje...gerade habe ich von pilotenkollegen erfahren, wer in der t28 verunfallt ist....martin h. kannte ich seit ca 1989...
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Der Pilot, der hinten sass.
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Und der hatte fliegerisch und technisch was drauf
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