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16. Juni 2004 Joachim Adomatis

Infrastruktur: Von Tempelhof nach Posen


Windrose-Air sucht neues Standbein

Zur polnischen Industriestadt Posen liegt 35 Minuten Flugzeit von Berlin-Tempelhof, dem Heimatflughafen der Windrose-Air entfernt. Nicht weiter als Hamburg oder Braunschweig. Die Stadt ist ein wichtiger Wirtschafts- und Messestandort und Verkehrsknoten zwischen Warschau und Berlin. Zahlreiche westeuropäische Investoren hat es bereits dorthin gezogen. Nach der EU Osterweiterung werden es noch mehr werden.


Aus Tempelhof verjagt - Windrose sucht neues Standbein in Posen: Der polnische Botschafter in Deutschland Andrzej Byrt durchschneidet das rote Band vor der neuen Niederlassung der Windrose-Air am Flughafen von Posen.
© Windrose 
Das Berliner Luftfahrtunternehmen sieht sich als Pionier, das seit seiner Gründung 1990, zum Berliner Marktführer aufsteigen konnte: Als erstes Unternehmen der gewerblichen Luftfahrt hat Windrose-Air in den neuen Ländern und Berlin Business-Charterflüge angeboten.

Was lag also näher für das mittelständische Berliner Luftfahrtunternehmen, das die Tage zählen muß, da man es von seiner Basis, dem Flughafen Berlin-Tempelhof verjagt haben wird, die Flucht nach vorn anzutreten: Die Windrose-Air wendet sich mit der EU-Erweiterung nach Osten und eröffnet einen Zweigbetrieb jenseits der Grenzen der neuen deutschen Bundesländer: In Polen.

In der ehemals westpreußischen Stadt Posen haben sich Unternehmen wie Volkswagen, GlaxoSmith Kline, Exxon/Esso und Nestlé angesiedelt. Firmen, deren Management zu einem guten Teil bereits zu den Kunden der Berliner Windrose gehört. Zur Windrose-Flotte gehören fünf fabrikneue Jets, die zwischen fünf und zehn Passagiere befördern können.

Demonstrativ nutzte Windrose-Chef Thomas Stillmann den Publik-Relations-Rummel der am ersten Mai, dem Tag des Beitritts von zehn neuen Mitgliedern in die Europäische Union, gemacht wurde, zur eigenen Firmen-PR: Unter Teilnahme von Repräsentanten aus Wirtschaft und Politik beider Nachbarländer, Diplomaten aus Bulgarien, der Slowakei, Tschechiens, Lettlands, Malta und Zypern, durchschnitt der polnische Botschafter Dr. Andrzej Byrt, das rote Band vor der Tür eines Bürotrakts im Gebäude des Flughafens von Posen. Gemeinsam betraten sie, geführt von Geschäftsführer Stillmann die neuen Räume der Windrose-Air, Jetcharter GmbH, in Posen.

Auch die Berliner Politik war vertreten: Der Präsident des Abgeordnetenhauses, Walter Momper (SPD), dessen Vizepräsident Professor Dr. Christoph Stölzl (CDU) und der FDP-Fraktionsvorsitzende Dr. Martin Lindner.

Windrose-Air fliegt schon seit Jahren nicht nur zahlreiche Investoren aus Berlin-Brandenburg in die osteuropäischen Länder, sondern bedient auch namhafte polnische Konzerne und Privatkunden, die ebenfalls schon lange zum Kundenklientel der Windrose-Air gehören. Seit Mai hat ein Business-Jet der Gesellschaft seinen ständigen Standort am Flughafen EPPK.

„Mit der Eröffnung der Niederlassung in Posen wird es dort beheimateten Kunden erleichtert, die Privatjets der Windrose-Air ohne Anflug aus Berlin zeitschnell und effizient für Geschäftsreisen innerhalb Polens bzw. Nonstopp von Polen ins europäische Ausland zu buchen“, sagt Thomas Stillmann im Gespräch mit Pilot und Flugzeug.

Dem Industrie- und Messestandort Posen fehle die Einbindung in die europäischen Netze der Fluggesellschaften. Nur wenige Linienflugverbindungen ins In- und Ausland werden hier angeboten. Daher sei für die Business Aviation der Erfolg programmiert, schätzt Windrose-Geschäftsführer Stillmann.

Für ihn ist das neue Büro ein Teil der Strategie, um die führende Position der Windrose-Air als Verkehrsanbieter in Polen und anderen osteuropäischen Staaten auszubauen.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie im Augustheft von Pilot und Flugzeug


  
 
 





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