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Hiess es nicht irgendwo, dass die Maschine nach großer Grundüberholung überführt werden sollte? Nachdem die Namen der Toten bekannt sind, halte ich das für durchaus plausibel und wir werden sicher aus dem Untersuchungsbericht die Ursachen erfahren.
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Nur mal so ganz hypothetisch: Stell Dir vor, Du wärst dafür verantwortlich. Und Du (bzw. Deine Leitstelle) bekäme innerhalb von wenigen Minuten ein duzend Anrufe "hier ist gerade ein brennendes Flugzeug in ein Wohngebiet gesürzt". Was würdest Du machen?
"Ach was, ich schick erst mal den Jupp mit dem Fahrrad da hin um zu schauen, was wirklich passiert ist"? Oder doch schon alleine aus Vorsicht jeden alarmieren, der nicht bei 3 auf den Bäumen ist, die VRTWs besetzen und in die Bereitstellungsräume schicken und den umliegenden Krankenhäusern mal einen Hinweis geben, dass sie schon mal schauen könnten, dass in den Schockräumen keine Schnapsleichen schlafen? Und wenn dann die ersten Einsatzwagen festgestellt haben, dass zum Glück nicht das ganze Wohngebiet in einem Flammeninferno liegt, aber offensichtlich Trümmer rumliegen - würdest Du dann alle wieder in die Pause schicken oder vielleicht doch in allen (!) umliegenden Wohnungen sicher stellen, dass nicht irgendwo doch ein brennendes Trümmerteil eingeschlagen ist? Und was glaubst Du, wie lange und wie viele Menschen es dauert, bis man in so einem Wohngebiet mit Sicherheit ausschliessen kann, dass nicht doch irgendwo (insbesondere auch in den Wohnungen in denen gerade keiner zu Hause ist), sich gerade ein Brand durch ein brennendes Teil entwickelt?
In diesem Sinne ...
P.S.: Kaffee gibt es selten und dauert eher lange - Krümeltee ist viel schneller da...
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krümeltee mit sae-10-40-resten
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Also als jahrelanges Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr muss ich dir sagen dass das deine Aussage ein Schlag ins Gesicht für die zahlreichen freiwilligen Einsatzkräfte ist.
Für eine Aufwandsentschädigung um die 15,00 Euro wird man eventuell mehrmals in der Nacht vom Piepser aus dem Schlaf gerissen und ist dementsprechend am nächsten Morgen gerädert.
Zahlreiche Proben werden abgehalten um fit für den nächsten Einsatz und die Handhabung des technischen Gerätes zu sein.
Während andere feiern und man Bereitschaft hat bleibt man "nüchtern und einsatzbereit".
Von den Eindrücken beim Bergen von verstorbenen Personen aus PKW´s oder hier aus einem Flugzeug ganz zu schweigen.
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Sollte ein Propellerblatt im Fluge abgerissen sein, dann wird die spannende Frage sein ob Material, Mechanik oder Unwucht durch z.B. Eisansatz.
Es scheint ein Teil der Blatthalterung zu fehlen.
Mein Beileid den Angehörigen.
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Bei uns gibt´s gar keine "Aufwandsentschädigung" - dafür aber seit ich dabei bin (mittlerweile seit 37 Jahren...) viel Kameradschaft, technisches Know-How und Freunde, bei denen ich weis, dass ich mich in jeder Lebenslage auf sie verlassen kann...
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Das. Sieht. Auf. Den. Ersten. Blick. Nicht. Gut. Aus.
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Beitrag vom Autor gelöscht
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Hier mit Track und Sat/Radar um 11:25 LT. Die letzten 30s sehen für mich wie eine graveyard spiral wie aus dem Lehrbuch aus, nicht wie ein plötzliches Zerlegen rein durch Turbulenz oder abfallendes Propellerblatt. Ich weiß nicht, ob bei einer T-28 Überlastung oder Flattern eher problematisch wird, aber das sollte die BFU aus dem Fundort der Teile herleiten können. Die Flächen kann man zumindest beide auf den Bildern sehen, das Höhenleitwerk habe ich nicht gefunden.
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Ich denke die offensichtlichste Ursache wurde hier noch gar nicht diskutiert: Meteoritenkollision im Flug. Das Trümmerbild gibt das jedenfalls her.
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Nix da...entweder torpedo v russischen uboot im rhein oder erdbeben..
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mal wieder zurück zum eigentlichen Thema. Ich habe in einem anderen Forum was recht Interessantes dazu gefunden, und auch wenn der Artikel natürlich nichts mit dem Unfall zu tun hat, ist er sehr interessant zu lesen, und man sieht, dass das Fliegen von so einem Muster keinesfalls "ein Spaziergang" ist:
https://avweb.com/features/pelicans-perch-40psssst-wanna-trojan/
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Danke reinhart...der link ist cool...
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Das ist das Overlay, das ich erstellt habe ... Ich kenne die Qualifikation der Piloten nicht, aber ein Kontrollverkust in IMC ist auch denkbar ...
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ich hab´ irgendwo gelesen, dass beide sehr erfahren waren; Aber "sehr erfahren" ist. m.E. nach in dem Zusammenhang mit Vorsicht zu genießen, da 20.000 h im Airliner-Cockpit u.U. nicht jene Kenntnisse fördern, die vielleicht auf diesem Muster weiterhelfen (siehe auch entsprechende Passagen im von mir verlinkten Artikel) ... Aus dem Flugweg heraus glaube ich eher, dass die Crew von einem sehr kurzfristigen, immanenten Ereignis Überrascht worden ist. Bis 30 Sekunden vor der 180°-Kurve sind Speed und Höhe recht konstant, und sehr plötzlich war da was. Die crew hatte wenig bis keine Zeit für eine strukturierte Analyse. Just my 2c...
Edit: und aufgrund von ADSB-out dürfte der Track und die Daten recht gut stimmen...
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Der Backseater war u.a. ex Luftwaffe, Dipl. Ing. Luftfahrttechnik, Testpilot.
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Mir ist nur aufgefallen, dass es in einem Regengebiet passiert ist ... also eventuell in IMC oder gar in einem TCU ...
Ein Testpilot dürfte kaum in IMC die Kontrolle verlieren ...
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Und er würde da auch nicht wissentlich reingeflogen sein, denke ich... das Radarbild schaut recht isoliert aus. Daher auch meine Einschätzung, dass das nicht etwas war, was "graduell schlechter" geworden ist...
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Ich bin nicht sicher, was man vom hinteren Sitz aus erkennen kann.
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Ich kannte nur einen von beiden persönlich: Sehr erfahren trifft es in diesem Fall auch und gerade in kleineren Flugzeugen.
Wenn die Maschine einen funktionierenden Horizont hatte, dürfte ein reiner versehentlicher Einflug in IMC für keinen der beiden Piloten ein Problem dargestellt haben, das diesen Unfall erklären würde.
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Ich bin da bei Dir. Und auch ein sicheres Lastvielfaches der T28 von 4G ist nicht "Nichts". Wenn die in einen TCU geflogen sind, wussten die: "Gas weg". Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das Muster nicht "basic IFR" instrumentiert ist, d.h. AI und T&B-indicator...
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Ich denke, sie sind mit relativ hoher IAS in oder nahe an einen TCU geflogen, und haben die Intensität ggf. falsch eingeschätzt, als sie es bemerkten, woltle man schnell mit einer Kurve wieder raus kommen oder die Turbulenz war so stark, das man die kontrolle verloren hat.
Ich habe auch schon erlebt, dass Wolken harmlos aussehen und heftig schäppern, und welche wo man dachte, jetzt knallt es, da war fast keine Bewegung drin.
Ich bin mal mit einem Jet durch Severe Turbulenz eines TCU/ kleinen CBs geflogen (war nicht vermeidbar), das war so heftig, das ein klares erkennen und ablesen der Instrumente nicht mehr möglich war, man konnte gerade noch mit dem ADI die Attitude halten, mehr war nicht mehr drin.
Es gab mal einen Vorfall vor Jahren mit einer Seneca III, die hat sich auch in der Luft zerlegt, weil mit relativ hoher IAS im Cruise geflogen wurde, durch ein vertrimmtes Höhenruder (Druck aufs Yoke bei eingeschalteten Autopilot) hatte dieser sich plötzlich deaktiviert, was zu einem plötzlichen hochreißen der Machine führte und sie überlastete. Die Seneca hat eine niedrige VA von ca. 120-125kt (soweit ich mich erinnere, ist schon etwas her, dass ich sie feflogen bin.)
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Wenn das Overlay das Alexis gepostet hat einigermassen stimmt, wäre es dennoch erstaunlich, dass sie in die Konvektion rein gekurvt sind und nicht nach links raus. Der Track sieht ja so aus, als wären sie durchaus bewusst dem Wetter entlang geflogen und dann wäre es ihnen klar gewesen, was die sichere Seite ist...
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