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Canyon Turn  
21. Juli 2019 16:52 Uhr: Von Thomas Dietrich  Single < 5,7 to. PC 12 Bewertung: +13.00 [13]

Aus gegebenem Anlass beschreibe ich hier mal den "Canyon turn" zum üben im Flachland

Eine Gerade Landlinie suchen die die Talmitte simuliert, diese etwas versetzt paralell anfliegen

Landeconfiguration herstellen, VSo 1.3

In 60° Bank rollen, dabei Vollgas geben und leicht sinken, soviel ziehen bis die Stallwarnung kommt.

Nach 90° sollte die Talmitte noch nicht erreicht sein.

Dann Bank auf 45° oder weniger reduzieren

Frühzeitig ausleiten damit paralell zur simulierten Talmitte ausgeflogen wird.

Cruise Config herstellen

Sollte die Talmitte vor erreichen der 90° erreicht werden ist das simulierte Tal zu eng und in Realität ware es CFIT

Unbedingt sollte der Bank an Anfang des Turns hoch sein und nach positivem Abschätzen des Gelingens aufgenacht werden. Nicht aus Angst flach anfangen und dann steil in die gegenüberliegende Wand fliegen.

Wenn das in Flachland klappt, in den Bergen ist dann vor dem Beginn des Turns nache an den Hang zu fliegen, wenn da Tal eng ist, ist es nötig bis auf eine halbe Spannweite an den Hang zu gehen.

Fly Safe Tom


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21. Juli 2019 18:21 Uhr: Von Alexis von Croy an Thomas Dietrich

Ich habe diese Methode früher oft geübt, in der Warrior sogar in der extremsten Methode bei der man die Maschine mit Full Flaps und Seitenruder praktisch auf der Stelle umdrehen kann.

In der Cirrus würde ich das nie versuchen.

21. Juli 2019 19:25 Uhr: Von Lutz D. an Alexis von Croy Bewertung: +9.67 [10]

Alexis, wir hatten diesen Mist doch schon und Du bist selbst zu der Erkenntnis gekommen, dass dieses umdrehen mit Seitenruder keine gute Idee ist.

Thomas hat die Technik abschließend beschrieben. Es lässt sich höchstens noch anmerken, dass der theoretische Radius bei Manövergeschwindigkeit und Bank/pull bis zur stall warning geringer ist. Und dass das ran fliegen an die Flanke ein Trade off gegen Zeit ist, bei zulaufenden Tälern. Frühzeitig entscheiden ist ein Schlüssel.

21. Juli 2019 20:13 Uhr: Von Alexis von Croy an Lutz D.

Edit: Du hast recht, die bessere und sichere Methode ist die ohne Seitenruder, so wie von Thomas beschrieben.

Mir wurde es aber (in einer Cub und einer 152) auch mit Seitenruder gezeigt, in etwa so wie ein flacher Turn. Aber vielleicht sollte man das hier nicht propagieren.

21. Juli 2019 22:07 Uhr: Von Philip K. an Thomas Dietrich

Da ich als Flachlandflieger bald eine Alpeneinweisung mache, kommt dieses Thema grade richtig. Vielen Dank für diese Übung.

Gibt es eigentlich einschlägige Literatur zum Thema Fliegen in den Bergen, die jemand empfehlen kann?

21. Juli 2019 22:15 Uhr: Von Alexis von Croy an Philip K. Bewertung: +1.00 [1]

Ein sehr gutes Buch zum Thema ist "Mountain Flying" von Doug Geeting. Leider ist es vergriffen ... aber bei ebay.com finden sich immer wieder Exemplare!

https://www.ebay.com/sch/i.html?_from=R40&_trksid=m570.l1313&_nkw=doug+geeting+mountain+flying&_sacat=0

21. Juli 2019 22:38 Uhr: Von Helmut Franz an Alexis von Croy Bewertung: +1.00 [1]
22. Juli 2019 05:10 Uhr: Von Chris _____ an Thomas Dietrich

Frage: endet eine Kurve mit 1,3 Vso und 60 Grad Bank sowie "Ziehen bis Stallhorn" nicht unweigerlich im Sturzflug? (Fuer den Horizontalflug waere ja 2 Vso erforderlich, oder?)

Oder ist das so gemeint, dass man in der Kurve auf 2 Vso beschleunigt?

22. Juli 2019 07:59 Uhr: Von Thomas Dietrich an Chris _____ Bewertung: +3.00 [3]

Nein, du fliegst die Kurve leicht fallend und gehst aus den 60° Bank so früh wie möglich raus, Kommt darauf an wie breit das Tal ist. Wie gesagt das funktioniert auch mit Flugzeugen mit viel höherer Flächenbelastung , als eine Cirrus hat. Und wer seine Maschine im Griff hat, der kann schon abschätzen, ob er die anfänglichen 60° überhaut braucht, wenn nicht reichen dann auch anfänglich 40°.

Auch sollte das schnelle abbrmsen zur Herstellung der " Gear Up" Landeconfiguration beherrscht werden.

Es gibt dafür kein Handbuch, nur Training.

22. Juli 2019 10:22 Uhr: Von Thomas Nadenau an Thomas Dietrich Bewertung: +3.00 [3]

Mir fehlt in dieser Beschreibung ein deutlicher Hinweis auf die Gefahren, die mit dieser Übung verbunden sind. Ich habe es mehr als einmal erlebt, dass das Resultat mindestens der Anfang eines Spiralsturzes war. Aus diesem Grunde empfehle ich dringend, die Übung mit einem Fluglehrer durchzuführen, mindestens aber, sich vorher eindeutig über die Abbruchkriterien und -verfahren im Klaren zu sein.

Es sei auch noch erwähnt, dass in den Alpen bei einer Kurve der gewohnte Horizont fehlt. Der Canyon-Turn muss also nachher mit Unterstützung des künstlichen Horizontes geflogen werden. Schon aus Gründen einer ausreichenden Luftraumbeobachtung empfiehlt es sich daher, eine kompetente Unterstützung an Bord zu haben.

Als Buch kann ich "Mountain Flight" von Ekkehard Kapfer empfehlen.

PS: Der beschriebene Canyon Turn ist eine "normale Kurve" und wird selbstverständlich mit koordiniertem Quer- und Seitenruder geflogen.

22. Juli 2019 11:15 Uhr: Von Thomas Dietrich an Thomas Nadenau Bewertung: +3.00 [3]

Thomas N,

da gebe ich Dir Recht. Aber ich habe nie geschrieben, daß man den Canyon Turn selbst , alleine oder gleich etwa in einem engen Canyon üben soll. Fluglehrer mitnehmen ist eine gute Idee, aber bitte den FI vorher fragen ob er das denn schon mal gemacht hat. Wenn nicht, nach anderem FI suchen.

FI bedeutet nicht, das die Person Bergflugerfahrung hat. MI ist dann was anderes, den muss man nicht fragen ob er das kennt oder schon mal gehört hat.

Wenn ich während BefÜs oder Übeungsflügen mit Piloten einen Canyon turn fliege, gibts VOR dem Start erst ein Briefing dazu. Dann trocken Übung am Boden, bis alles sitzt und trotzdem gehen die ersten echt geflogenen im Flachland meistens voll in die Hose.

22. Juli 2019 11:23 Uhr: Von Alexis von Croy an Thomas Dietrich

Es geht nicht anders, als sich einen Spezialisten zu suchen.

Ein durchschnittlicher PPL-Fluglehrer in Deutschland kann einem weder eine Chandelle, noch eine Lazy Eight beibringen ... ganz zu schweigen von einem "Canyon Turn".

Am besten ist ein erfahrener Kunstfluglehrer oder ein Spezialist wie Thomas. Ich will damit NICHT sagen, dass es keine PPL-Lehrer gibt, die das drauf haben – aber sie sind schwer zu finden.

Ich habe da sehr konkrete Erfahrungen, wenn sie auch 25 Jahre alt sind.

22. Juli 2019 12:13 Uhr: Von Thomas Nadenau an Thomas Dietrich

Aber ich habe nie geschrieben, daß man den Canyon Turn selbst , alleine oder gleich etwa in einem engen Canyon üben soll.

Nein, natürlich nicht. Sorry, falls das aus meiner Bemerkung abzuleiten war. Ich wollte das auf keinen Fall unterstellen.

22. Juli 2019 13:03 Uhr: Von Sibylle Glässing-Deiss an Philip K. Bewertung: +1.00 [1]

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Es gibt ein sehr umfangreiches, teilweise langatmiges und mit Bildern und Graphiken gespicktes Buch, das ich in der 1. Auflage habe. Jetzt ist die 3. Auflage erhältlich, allerdings jetzt stolze € 84,00.

https://www.amazon.de/Gebirgsflug-Grundlagen-Philosophie-Ekkehard-Kapfer/dp/3000489673/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&keywords=kapfer+gebirgsflug&qid=1563793229&s=books&sr=1-1

und:

Auch für Motorflieger geeignet, da viel über Landschaft und Wetter berichtet wird, leider wohl vergriffen,manchmal über ebay

Jochen von Kalckreuth: Segeln über den Alpen
Erlebnis und Technik des Hochgebirgsfluges, Segeln über den Alpen,Ein Rekordflieger berichtet

Verlag: Motorbuch Verlag

Neuaufl.

Ausstattung/Bilder: 7. Auflage. 1990

173 S. m. zahlr. Abb.

22. Juli 2019 13:31 Uhr: Von Sibylle Glässing-Deiss an Philip K. Bewertung: +1.00 [1]

Ich kann nur sehr empfehlen, auch wenn es offiziell ausgebucht ist. Einfach doch noch mal anfragen.

Ich habe das oft mitgemacht und habe unendlich profitiert.

https://aopa.de/ueber-uns/termine/eggenfelden.html

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41. AOPA-Flugsicherheitstraining in Eggenfelden ab 04.08.2019

1 Woche Training oder nur bestimmte Tage, SEP – MEP – VFR – IFR

Gemeinsam ausgerichtet von AOPA D-A-CH

Das Flugsicherheitstraining in Eggenfelden findet seit über 40 Jahren statt. Durch die Nähe der Alpen ist hier natürlich das „Highlight" die Alpeneinweisung durch ortskundige Lehrer. Es werden auch interessante Flüge mit Alpenüberquerungen nach Venedig, Slowenien, Kroatien als Tagesausflüge angeboten. Österreich, Tschechien, Ungarn wurden in den letzten Jahren ebenfalls angeflogen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ist vor Ort und wird uns jeden Morgen ein Wetterbriefing geben.


Natürlich kommen allgemeine Trainings-Flüge, bis hin zu IFR – Training nicht zu kurz. Alle Trainingsinhalte können natürlich ganz individuell auf Ihre Fähigkeiten und Bedürfnisse angepasst werden. Was hätten Sie gerne? Wir machen es möglich!

22. Juli 2019 16:25 Uhr: Von Thomas Witt an Sibylle Glässing-Deiss

Ich habe mich da dieses Jahr auch für die Alpeneinweisung angemeldet und bin sehr gespannt, da ich auch nur Gutes gehört habe. Ich kann dann auch gern mal berichten.

22. Juli 2019 17:28 Uhr: Von Thomas Nadenau an Sibylle Glässing-Deiss Bewertung: +1.00 [1]

Der Landesverband Niedersachsen veranstaltet seit 19 Jahren ebenfalls eine Alpen- oder Gebirgsflugeinweisung. Aktuell von Bad Wörishofen aus, ist das eine mehrtägige Veranstaltung, Anfliegen Mittwochs, Abfliegen Sonntags, immer Ende Juli, Anfang August.

Gerade der Umstand, dass es sich nicht nur um eine Stipvisite in den Bergen, sondern es sich um eine mehrtägige Veranstaltung handelt, bringt aus meiner Sicht einen unschätzbaren Added-Value: Es gibt Möglichkeiten zu trainieren und unterschiedliche Wetterbedingungen kennen zu lernen.

... allerdings schon immer früh im Jahr ausgebucht!

23. Juli 2019 08:52 Uhr: Von Thomas Dietrich an Thomas Nadenau

Wir hatten neulich zwei der FIs, die auch immer diese Alpeneinweisung aus Bad Wörishofen zur MOU Ausbildung in Bozen. Die Jungs waren begeistert was so alles mit einem Flächenflugzeug in den Bergen geht. Gratuliere moch zum bestandenen MOU Rating.

23. Juli 2019 13:22 Uhr: Von Erik N. an Thomas Dietrich

wie lange gilt so ein MOU rating ?

23. Juli 2019 15:34 Uhr: Von Thomas Dietrich an Erik N.

24 Monate Gültigkeit.

Verlängert wird nach 6 Landungen auf MOU Plätzen

oder Proficiency check ( das sind dann mindestens 6 Landungen auf MOU Plätzen)

6 Landungen sind für eine echte Currency zu wenig. Wer das MOU nicht ständig braucht oder mal 500 MOU Landungen gemacht hat, der kann es machen als Weiterbildung, nicht aber um 2-3 mal im Winter in Courchevel zu landen.


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