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21. August 2026 23:59 Uhr: Von Andreas KuNovemberZi an Heiko Sauer Bewertung: +5.00 [5]

Ich habe auch 11 kWp auf dem Dach. Das rettet aber nicht die Welt.
Es ist auch egal, wie ich zur Atomkraft stehe: wir retten nicht die Welt.
Und es ist ein Irrglaube, dass man unserem Weg folgt, nur weil wir denken, dass wir moralisch und ethisch die einzig zulässige Sichtweise haben.

Ich leugne auch in keiner Weise den Klimawandel, sondern ich widerlegte mit öffentlich zugänglichen Fakten die Thesen:
"Dazu sind, bei nüchterner Betrachtung, fast alle Maßnahmen zum Schutz des Klimas mittelfristig wirtschaftlich erfolgreich."
und
"Klimaschutzmaßnahmen sind alles andere als selbstlos. Die blanken Zahlen zeigen, dass uns recht viele Länder um Jahre voraus sind und uns damit nicht nur ökologisch, sondern eben auch ökonomisch abgehängt haben (oder dabei sind es zu tun). Das Märchen von unseren wirkungslosen 2 % ist schon derart lange wiederlegt, dass ich tatsächlich überrascht bin, es 2026 von einem gebildeten Menschen zu lesen."

Ich stellte klar, dass dies nur in globalem Maßstab gelten kann. Um das zu verstehen, muss man aber meinen Beitrag inklusive Anhänge schon auch lesen und verstehen wollen. Dazu kann ich keinen zwingen.

Wir müssen mit der geopolitischen Realität umgehen.
Dass man aus Träumen auch stets wieder aufwacht, konnte man ja in letzter Zeit erfahren.

22. August 2026 00:58 Uhr: Von Heiko Sauer an Andreas KuNovemberZi Bewertung: +5.00 [5]

Wir zwei retten die Welt sicher nicht alleine, das ist mal sicher. Aber von alleine wird das auch nichts. Da gibt's ein nettes Lied von den Ärzten: Deine Schuld. Das passt.

22. August 2026 06:50 Uhr: Von Michael Söchtig an Heiko Sauer Bewertung: +4.00 [4]

Wir werden immer noch geht nicht hören wenn wir fertig sind. Einfach machen.

Der Markt setzt sich durch und das sind E Autos und Erneuerbare Energien.

22. August 2026 08:57 Uhr: Von Alexander Patt an Andreas KuNovemberZi Bewertung: +1.00 [1]

Ich wüsste nicht, dass Fatalismus jemals ein Problem gelöst hätte.

22. August 2026 09:25 Uhr: Von Andreas KuNovemberZi an Michael Söchtig Bewertung: +6.00 [6]

E-Autos sind ein gutes Beispiel.
Ich fahre Taycan. Seit Jahren. Berufsbedingt 30.000 km/Jahr. Tolles Auto. Wird aber leider eingestellt.
Ich wohne in Stuttgart. Mein Büro liegt ganz nahe beim Boschwerk. Dort bauen wir tolle Diesel-Einspritzpumpen. Auch die wurden wegen politischer Forderungen und Erwartungen quasi eingestellt. Die bauen jetzt andere.

Wenn dies der Markt regeln würde: prima. Genau mein Ansatz.
Ist aber nicht so. Dies ist das Ergebnis ideologischer Hau-Ruck Politik ohne Verstand und Weitsicht.
Wenn wir den Markt überregulieren, Wirtschaftsförderung nur noch im Kontext von Klimaschutz stattfindet und wir mit massivsten Subventionen den Markt außer Kraft setzen, dann führt das, wie alle planwirtschaftlichen Ansätze, zu Verlust an wirtschaftlicher Leistung.

Die Folgen dieser Überregulierung sehe ich vor meiner Haustüre. Es gibt keine Planungssicherheit für unsere Unternehmen mehr.

Änderungen kann man am besten aus einer führenden Position heraus initiieren. Diese haben wir verloren und verlieren durch stumpfe Ideologie weiter.



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22. August 2026 09:58 Uhr: Von Manni Fold an Alexander Patt Bewertung: +3.00 [3]

Das ist kein Fatalismua. Das ist Rechtfertigung für eigenes Tun, z.B. mit dem eigenen Jet nach Mallorca für Wochenende. Positiv: Wie lesen hier Beiträge von Menschen mit Gewissen. Gerne erinnere ich mich an die Führung am Burg Feuerstein Observatorium letzte Woche. Der hochbetagte Referent, Astrophysiker, warnte eindringlich vorm Klimawandel. "...aber die Vulkane! Die Vulkane.." piepste einer scheu verlegen aus dem Publikum.

@Heiko Ehrlicher Beitrag, vergiss aber nicht du zählst zu einem halbem Prozent der Bevölkerung Deutschlands. Für die meisten Beiträge hier gilt: Jeder dünner das Wissen desto resoluter die Meinung. Der Dumme ist sich sicher, der wissend Kluge voller Zweifel.

22. August 2026 10:30 Uhr: Von Heiko Sauer an Manni Fold Bewertung: +5.00 [5]

Ja, ich weiß. Man darf sich nicht selbst belügen seinem Lebenswandel; auch ich nicht. Jede Stunde in der Luft haue ich 50 Liter Avgas durch den Auspuff. Das wird auch durch die 300 kWh PV-Anlage auf meiner Halle nicht weniger. Ich probiere das aber so gut als möglich mit meinen Möglichkeiten zu kompensieren: Elektrisch fahren und mit eigenem Solarstrom laden, Heizen in der Firma mit Holzabfällen (Spessart!), Zuhause Pellets & Solarthermie, sehr wenig Fleisch essen, usw. Wenn man will, geht sehr viel und es kostet quasi nichts. Macht vielleicht ein bisschen Arbeit, aber hinterlässt ein gutes Gefühl, so wie die Hackschnitzel-Heizung. Hohe Gaspreise wegen Ingos Freund? Da lach' ich mal müde! (Sorry Ingo, aber ein bisschen Sarkasmus wollte ich auch noch loswerden. Fühle Dich bitte nicht getriggert, darauf einzugehen. Danke!)

22. August 2026 11:23 Uhr: Von Sven Walter an Heiko Sauer Bewertung: +8.00 [8]

Andreas hat in einem Punkte schlicht recht – bei 3% des aktuellen Ausstoßes an Treibhausgasen sollte man seine Rolle sicher nicht überbetonen, ideologisieren, und mit Moralin aufladen; das sorgt nur für Reaktanz.

Sinnvoller ist es, so nüchtern da ran zu gehen wie bei der Frage, wie man als Mittelständler seine Gabelstapler elektrisch, per Ottokraftstoff oder wie auch immer anzutreiben. Oder als ÖPNV-Betreiber, welche Antriebsart die Busse haben. Oder wo man einen Flughafen direkt über die Bahnlinie baut, damit sowohl die Reinigungskräfte, der überregionale Verkehr und auch die PAXe geräuschlos ohne Verkehrschaos und überteuerte Parkplätze von A nach B und zurück nach A kommen.

Volkswirtschaftlich wollen wir alle sicherlich nicht, dass unsere Weltmarktführer im Bereich PKW wie auch die Zulieferer wie Bosch irgendwann den Weg von Nokia, RIM, Kodak, Quelle oder Borgwart (Borgward?) gehen. Wenn die aber nur auf die Quartalszahlen gucken, und nicht merken, wenn iPhone, digitale Photographie, Amazon oder eine neue, bessere Antriebsart vorbeikommt, kann man als öffentliche Hand schonmal den Weg zum besseren öffnen. Schnörkellos und ideologiefrei.

Wenn die Schweiz Speicherwasser hat ohne Ende, und vom faschistischen Italien und Deutschland eingeschlossen ist, ergibt Autarkie extrem viel Sinn. Dann elektrifiziert man das komplette Bahnnetz, wenn man keine eigenen Kohlevorkommen hat. Und heizt das Rathaus von Zürich seit den 30er Jahren mit einer größeren Wärmepumpe.

Die größte Meereswärmepumpe der Welt baut übrigens die Maschinenfabrik Augsburg Nürnberg: MAN. Schafft Jobs in Bayern, verringert die Abhängigkeit von Putler, Scheichs, Trumpster etc.

Wenn man als Dänemark merkt, hoppla, es ist 1973 und die OPEC würgt unsere Volkswirtschaft ab, dann nutzt man halt Wind und Biomasse, und baut Konnektoren nach Schweden, erleichtert den Radverkehr in Unistädten und Kopenhagen, UND bohrt in der Nordsee nach Gas & Öl, um sich Rezessionen zu sparen.

Wenn Uruguay merkt, dass sie verdammt viel Wind und passabel Wasserkraft haben, um sich den Import fossiler Energie zu sparen, dann machen sie einen Physikprofessor zum Energieminister und lösen das binnen 8 – 15 Jahren. Arbeiten mit dem, was man hat.

Klar ist Erdgas besser als das Stadtgas, was wir früher hatten. Ist aber endlich, auch in der Nordsee. Oder kommt aus der Sowjetunion bzw. später Russland. Buyer beware.

Bergschäden im Ruhrpott zu subventionieren, um Kohleflöze in bis zu einem Kilometer tief zu fördern, ist beknackt (danke, SPD). Dann besser das vorhandene Kraftwerk nutzen und die Kraftwerkskohle auf dem Weltmarkt kaufen. Machen wir jetzt ja auch, aber Jahrzehnte zu spät.

Wenn man 50 Jahre später mit besser isolierten Gebäuden immer weniger davon braucht, kann man die Puffer immer noch außerhalb der Zeiten des Rheintiefwassers kaufen, und die Kohle liegt dann halt ein paar Monate auf Halde. Man braucht aber nur noch einen Bruchteil von früher, wenn Wind, Sonne, Biomasse und Geothermie das Gros abdecken.

Werden die manchmal drei Güterzüge Kraftwerkskohle pro Tag eingespart, und kommt daher andere Fracht von der Straße auf die Schiene, freut das auch den Dieselfahrer mit Boscheinspritzerspitzentechnologie, weil die rechte Spur frei wird. Die Fahrbahn und auch die Autobahnbrücken seltener saniert werden müssen etc.

Ja, wir sind selbst schuld, wenn wir bei 95% Quote des Öl- und 91% des Erdgasimports ideologisieren, statt konstant geräuschlos das Risiko immer mehr zu minimieren. Und das komplett unabhängig vom extrem gefährlichen Klimawandel. Von A nach B fahren, Haus und Dusche warm, Strom verlässlich dezentral hergestellt, abgepuffert durch Biogas aus Restmasse ist volkswirtschaftlich wie energetisch ist nun mal ein langfristig extrem sinnvolles Wirtschaften und Handeln. Tief hängende Früchte zuerst, Lobbyisten mit der Rationalität der Physik zum Verstummen bringen, und die letzten schwersten 10% des Weges kann man immer noch kompensieren oder wirklich schwere und teurere Wege gehen.

Wir hatten die Ölkrisen 1973 und 1979/ 80. Und überweisen je nach Jahr 60 – 140 mia EUR ans Ausland für den Import fossiler Energieträger. Das war noch nie clever, wenn man was Besseres und preislich vergleichbares hat. Dann soll es gerne Varta statt CATL sein (ein spannendes Thema für sich, wenn man sich anguckt, wie BMW an seine ersten Batterien für BEV kam…), Bosch und Daimler statt BYD und Xiaomi, Otto und Quelle statt Amazon, Lidl statt AWS und Oracle usw.

Und langfristig hätte ich auch länger lieber eine Rohstoffagentur mit pensionierten Geologen mit gleicher Unabhängigkeit wie die Bundesbank, die 80% der dt. Goldvorräte in andere Rohstoffe investiert und im Hintergrund für extreme Risiken puffert. Ob das dann Neodym, Titan oder Platin ist, ist mir wumpe, solange das wirklich kompetente unabhängige pensionierte Profs entscheiden. Was soll Gold in NY und Fort Knox, nachdem der Kalte Krieg gewonnen wurde? Chips für Autos kann auch Infineon herstellen.

Wenn Trump, Xi und Putler oder die Mullahs ausrasten, ist es allemal sinnvoller, dass unsere Premiumhersteller fast unterbrechungsfrei produzieren könnten oder können, und der Strom für 15.000+ km pro Jahr vom Firmenparkplatz, aus Ostfriesland oder einem Laufkraftwerk in Rheinfelden stammt, als von Kleptokraten aus Zentralasien, Venezuela, Texas oder dem Persischen Golf.

Treibhausgase? Ja, kann man sich auch anschauen. Technik und Unabhängigkeit finde ich für unsere Volkswirtschaft und unseren Wohlstand deutlich reizvoller. Kann man auch deutlich besser als Produkte exportieren, wenn schon heute über 90% des weltweiten Zubaus an Energie in EE gehen. Mit ein paar Hundert Maybachs und ein paar Tausend S-Klassen, die man in 15 Jahren noch absetzen kann, rettet man unseren Wohlstand nicht, wenn andere leisere, günstigere, zuhause oder dem Firmenparkplatz betankte Edelstromspeicher mit vier Rädern bauen. Fast alle bekloppten Postautos hätten schon in den 80ern mit Blei- oder Nickel-Cadmium-Akkus betrieben werden können mit weniger Abgasen, Export von D-Mark in die OPEC-Staaten etc.

AKWs hätte man 1991 umstellen können auf Wasserstoffproduktion, damit wir den Dünger daheim klimaneutral und lieferkettensicher herstellen können. Leverkusen, Ludwigshafen und boarisches Chemiedreieck verbrauchen so 80 TWh pro Jahr, aus dem Kopf. Und wir hatten dank der Wiedervereinigung massive Überkapazitäten im Kraftwerkspark, es war also klar, dass nach und nach ein Rückbau erfolgen würde. Oder halt Umbau, wenn man was Besseres hat. Besser Enercon als Goldwind, besser MAN und Siemens als GE.

Letzter Gedanke: Wir haben zwölf Raffinerien in der BRD. Wir sehen gerade in Russland, wie die Dinger kaum zu verteidigen sind im Ernstfall. 30.000 – 70.000 WKAs, tausende Firmenparkplätze und Millionen von Dächern mit Wechselrichtern aus heimischer Produktion kann man nicht sinnvoll ausschalten durch Sabotage oder Luftangriffe. Und wie wir gerade den knapp gescheiterten Drohnenangriff auf die Antonow 1zwo4 in Leipzig gesehen haben, haben wir feindliche Mächte im Lande, die bereit sind, Sabotage und Terrorangriffe durchzuführen. Dann lieber ID.3 bis ID.7 als Golf bis Passat. Nimmt komplette Angriffsvektoren, die Luft wird besser, die Produkte wird man auch noch in den nächsten Jahren bis Jahrzehnten los, Hormus, Bab el Mandeb, Noworossisk und Pipelineangriffe (den Sprengstofffund in RLP haben die meisten sicherlich schon vergessen, gell?) werden immer weniger bedrohlich.

Krisensicher und investieren in die eigene Volkswirtschaft und Zukunft geht anders.

22. August 2026 15:09 Uhr: Von ingo fuhrmeister an Sven Walter Bewertung: +1.00 [3]

ja sven....äääh...du meintest blockwart?

warte nur...bis die obergrünklimaforscher unsere gaskessel angreifen, um uns gefügig zu machen...

der anfang ist ja schon gemacht, mit der beweislastumkehr...warte nur, wenn du nachweisen mußt, daß du deinen cj rechtmäßig erworben hast und deine rolex links von mutter geschenkt und breitling rechts vom großvater bekommen hast...wir sind voll auf der rutsche vom rechtsstaat in den unrechtsstaat - dank dem knallfrosch von der antifa....möge sein bauch platze! (lt sinueh der ägypter...)

wir sind mittlerweile da angekommen, wo uns meine politischen gegner seit 1980 hin haben wollten: im kommunismus haben die kriminiellen in der regierung das volk ausgeraubt und dann kriminialisiert, als es nix mehr gab...so wird es bei uns auch laufen. der ganze umweltschutzgedanke wird jetzt ausgenutzt, um den bürger zu verarmen, mit co2-steuer, steuer auf steuer, sonderabgaben...es kommt bestimmt noch die kriegs-co2-steuer, weil wir in der UKR rumballen, und das muß ja on top noch kompensiert werden...

der umweltschutz fängt im kleinen an...auf wiesen achten, bäche und kleine flüsse nicht überdüngen...wälder pflegen, klar - kohlekraftwerke entschwefeln, so kann man die schulkinder auch erziehen, daß das später funktioniert.

@heiko: du hast glück - mit deiner firma - die du selbst geschaffen hast - ich wünsch dir ewigen bestand. um nicht friedrich schiller zu zitieren...

Er stand auf seines Daches zinnen

und schaute mit vergnügten sinnen

auf die geschaffne firma hin

dies alles ist mir untertänig

begann er zu dem grünen pöbel

gestehe daß ich glücklich bin

und eh der unternehmer noch geendet

da stellt sich - von berlin gesendet

ein bote dem unternehmer dar

"lass CEO" - der grünen steuer düfte steigen

Und mit des hohen umweltsteuerbescheides

bekränze dir dein verbliebenes haar

die umweltsteuern sind mittlerweile klammheimlich wie bei mietern, die 2te miete geworden.

..mal sehen was der bote aus berlin nächste woche bringt...

insha allah---> seid für den frieden gerüstet - denn der innere krieg in deutschland "regierung gegen das volk" wird für beide seiten nicht gut enden!


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