lt neuesten sat-bildern und berechnungen/messungen wassertemp und eisströmungen, bleibt die nord-westpassage dieses jahr unpassierbar. klar - einige eisbrecher gehen durch, aber das eis bleibt verdichtet und reicht bis an die küste von nordalaska auf einer länge von ca >400 km.
da jetzt der september vor der tür steht, die tauperiode sich schnell dem ende neigt, die nächte kühler und kälter werden und in grönland über den sommer hinweg ordentlich schnee gefallen ist UND das arktiseis mehr als in den vergangenen jahren ist UND es in zentralrußland zu keinen hitzewellen kam, sondern immer öfters zu kleinen polarluftaustrogungen nach süden kam, geht ein führender athmosphärenphysiker von einer geänderten wetterlage aus. in der höhte sei es schon saukalt - für diese jahreszeit sogar zu kalt. der polarwirbel kommt auch verfrüht in fahrt und wird erst eine westwetterlage in gang setzen, die die ost-west-strömungsumkehr in eine westwetterlage führt, bei westwetterlagen gibt es dann häufiger meridionale außreißer von nord-süb - je nach dem wo der trog für europa liegt.
das martinihoch über dem mittelmeer zieht weit auf den atlantik raus - in ein hochdruckgebiet rein, das von dre ostküste usa bis westeuropa geht und von texas (!) südlich weit südlich von kuba wieder östlich bis ins mittlere mittelmeer geht...also ein gigantisches druckgebilde, was wohl später dazu führen wird, daß sich die ostgrenze des hochs weiter auf den atlantik schiebt und in großer höhe dadurch austrogungen mit kaltluft über europa nach süden zulassen wird.
aber - nix ist so beständig wie das wetter in der unbeständigkeit...aber es war interessant zu lesen...war wohl ein enkel von prof. scherhag in berlin....