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Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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14. September 2026 14:08 Uhr: Von ch ess an Sebastian S.

Wenn die Kalibrierung abgelaufen ist, muss das AFAIK softwaremässig zurückgesetzt werden, sonst läuft der PAC nicht mehr.

Testen ist fein, das Wiederfreischalten muss sein.

Bin sonst auch interessiert - habe hier auch noch einen PAC man

14. September 2026 15:14 Uhr: Von Sebastian S. an ch ess

Ich glaube, als ich mich mit dem Thema vor Jahren beschäftigt habe, war das auch der Grund, warum ich mich für den Honeywell entschieden habe

14. September 2026 17:03 Uhr: Von Christoph Winter an Sebastian S.

Ich bin jetzt mal die Dräger Manuals durchgegangen und meine, dass man sich das Quick-Menü freischalten lassen muss, dann kann man auch den manuellen Begasungstest durchführen.

Ich rufe da die nächsten Tage mal an und frage, ob die bei meinem Gerät dieses Menü aktivieren können, wenn der nächste Service gemacht wird.

14. September 2026 17:58 Uhr: Von Ernst-Peter Nawothnig an Christoph Winter

Ist dann wohl so wie bei "modernen" Autos, die man in Wahrheit nur noch als Abo-Nutzer betreibt. Allerdings ist man bei Haushalts-CO-Meldern - es gibt da sehr empfehlenswerte Modelle unter 50 Euro - immer noch vollkompetenter Eigentümer und kann selber testen wann das Ding zu schwächeln beginnt und ausgetauscht werden sollte. Mein Sicherheits-Tipp: Bei diesen Preisen fährt man mit 2 Stück am besten und am billigsten.

14. September 2026 20:03 Uhr: Von T. Magin an Ernst-Peter Nawothnig

Oder man hat den aktuellen Sentry von Foreflight, der nen CO-Warner integriert hat.

14. September 2026 20:38 Uhr: Von Ernst-Peter Nawothnig an T. Magin Bewertung: +1.00 [1]

Zeigt der einen Messwert an, oder gibt er nur eine allgemeine Warnung aus? Ein Alarm ohne Angabe der Giftgaskonzentration ist fast nichts wert. Die Auslöseschwelle liegt oft bei 50 ppm CO - damit kann ich bedenkenlos ewig weiter fliegen. Oder sind es 500 ppm? Dann ist der allernächste Flugplatz meiner, und bei 1000 ppm der nächste Acker, egal ob geeignet oder nicht. Diese schwerwiegenden Entscheidungen kann der Pilot nur treffen, wenn er einen qualifizierten Alarm geboten kriegt.

14. September 2026 23:03 Uhr: Von ch ess an Ernst-Peter Nawothnig

Hast Du eine Meinung zu diesem ?

https://amzn.eu/d/03cPYU2r

Oder gar schon getestet?

15. September 2026 00:22 Uhr: Von Ernst-Peter Nawothnig an ch ess

Es gibt Hunderte auf dem Markt. Diesen kenne ich nicht. Ist er laut genug um den Cockpitlärm zu übertönen? Wenn DIN 50291 dran stünde wüsste man es. Und AKKU taugt in der Regel nicht weil kurzlebig. "10 Jahre Lebensdauer" mit Akku ist ein Widerspruch in sich.

Meine Empfehlung ist der Ei-Elecktronics 208D. Der ist lange auf dem Markt, kein China-Produkt, auch bei Amazon zu haben, und hält bei mir schon 6 Jahre tadellos durch.

15. September 2026 06:21 Uhr: Von ch ess an Ernst-Peter Nawothnig

Danke für den Hinweis. Der ist mir ein bisschen gross ;-)

Nur zur Info: bei den für mich einfachen Punkten passt das von mir genannte Modell. Hat einen Akku den ich gelegentlich auflade und dann für ca eine Woche Dauerbetrieb gut. Ja, ist laut genug, trotz ANR - hat mal Alarm geschlagen downwind von einer T26 beim Motorstart.

Kann aber selbst nicht auf präzise und verlässliche Messung testen, die das Gerät mit seiner digitalen Anzeige vorgibt.

15. September 2026 09:53 Uhr: Von T. Magin an Ernst-Peter Nawothnig
15. September 2026 11:38 Uhr: Von Alexis von Croy an ch ess
15. September 2026 22:58 Uhr: Von Ernst-Peter Nawothnig an Alexis von Croy Bewertung: +2.00 [2]

Das Unlustige an diesen unseren Diskussionen ist oft, dass jeder nur SEIN Problemchen gelöst haben will, so wie er es gerade sieht und für welteinmalig hält. Dass daneben eine Bandbreite an Ähnlichem und möglicherweise Besserem existiert ist schwer zu vermitteln. Und wenn er es gelöst glaubt, erlischt das Interesse schlagartig und endgültig.

Ich darf behaupten, den billigsten und für jeden in 3 Minuten machbaren Test für alle CO-Melder anzubieten, die nicht softwaremäßig versperrt sind. Also mindestens mal für alle Haushaltsmelder nach DIN 50291 im gängigen Preisbereich zwischen 15 und 60 Euro, die durch diese Testmöglichkeit für die Fliegerei risikolos verwendbar werden. Nebenbei: Für Flieger-CO-Melder ist diese Norm nicht vorgeschrieben und wird üblicherweise auch nicht erfüllt. Aber noch ein Bonbon: Die Testbox kann ein ganzer Verein oder ein ganzer Flugplatz nutzen. Und wer zu Hause am Kamin oder in der Garage einen Melder hängen hat, kann auch den prüfen. Einmalkosten unter 50 Euro, Verbrauchsmaterial fällt nicht an.

Es gab eine redaktionelle Vorstellung im Fliegermagazin mit 1/3 Seite, und hier im Forum PuF kommt das Thema alle 1-2 Jahre mal dran. So gingen dann im Laufe der Jahre ca. 30 Testboxen an Flieger, davon 2 oder 3 an Vereine.

Ok, es ist Hobby, ich will ja gar nicht davon leben. Aber wie war das noch, Flieger sind offen, wissbegierig, lernwillig und bereit zu teilen? Bruahahahah!

16. September 2026 10:32 Uhr: Von Markus S. an Ernst-Peter Nawothnig

Du hast vollkommen recht. Unser Verein wird demnächst eine Test-Box bestellen.

Mal eine Frage, an welcher Stelle und in welcher Höhe positioniert ihr eigentlich den CO-Warner am geschicktesten?

16. September 2026 13:04 Uhr: Von T. Magin an Markus S.

CO ist leichter als Luft, also erhöht. Bei mir "klebt" er (da FF Sentry) an der Seitenscheibe hinter mir.

16. September 2026 13:09 Uhr: Von Markus S. an T. Magin Bewertung: +1.00 [1]

Bei mir hängt er an der Decke. Ca. 20 cm von Nase und Ohr entfernt.


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